Nordkette Singletrail in Innsbruck, © Tirol Werbung/Michael Werlberger
Nordkette Singletrail in Innsbruck, © Tirol Werbung/Michael Werlberger

Nordkette Singletrail

Steil, lang und sehr strapaziös, so lässt sich der legendäre Nordkette Singletrail hoch über Innsbruck am besten beschreiben. Mit 3,2 Kilometern Länge, 1.030 Höhenmetern und einem Gefälle von bis zu 36 Grad hat der Trail nicht ohne Grund den Ruf, eine der anspruchsvollsten Freeride-Strecken Europas zu sein. Der Start liegt rund 200 Meter unter der Bergstation Seegrube der Nordkettenbahn und bietet einen atemberaubenden Blick auf die Stadt. Dieser sollte genossen werden, denn was nun folgt, ist eine lange Abfahrt über Steilkurven, losen Untergrund, Wurzelteppiche und Felssprünge. Die Legende wird auf der Singletrail-Skala – je nach Abschnitt – zwischen S3 und S4 eingestuft.

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Ausgangspunkt

Bergstation Seegrube

Endpunkt

Talstation Hungerburg

Gebirgszug

Karwendel

Länge

3,2 km

Merkmale

  • Rundtour
  • Barrierefrei
  • Tour mit E-Bike-Ladestationen

Schwierigkeit

Singletrail schwierig

Höhenlage

1.900 m 870 m

Höhenmeter bergab 1.000 m

Technik*

Beste Jahreszeit*

Jan
Feb
Mrz
Apr
Mai
Jun

Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

* Es handelt sich hier um Richtwerte und Empfehlungen. Bitte beachten Sie Ihre persönlichen Fähigkeiten und die aktuelle Wetterlage. Für die Richtigkeit der Angaben kann keine Haftung übernommen werden.

Parken

Parkplatz bei der Talstation Hungerburg

 

Trail-Status & aktuelle Infos

www.facebook.com/nordkette

Downloads

Streckenbeschreibung

Unter dem Motto „alpin-urban“ gelangt man direkt aus dem Innsbrucker Stadtzentrum mit den Innsbrucker Nordkettenbahnen zur Bergstation Seegrube auf 1.905 Meter. Dabei gilt es die Transportbestimmungen der Nordkettenbahnen zu beachten. Nach rund 200 Meter auf der Schotterstraße talwärts ist der Singletrail-Start mit seinem prächtigen Startbogen nicht zu übersehen. Der Trail fordert ab den ersten Meter vollste Konzentration und ist ausschließlich sehr erfahrenen Mountainbikern vorbehalten. Eine Befahrung ist nur mit speziellen Freeride- oder Downhillbikes und kompletter Schutzausrüstung zu empfehlen. Der Trail kreuzt immer wieder die Forststraße und bietet so auch die Möglichkeit zum Ausstieg.

Der technisch anspruchsvollste Teil der Strecke folgt unmittelbar nach dem Start unterhalb der 3er-Stütze. Steiles Gelände, enge Spitzkehren, loser Untergrund und hohe Stufen – das ist der „3er-Stützen-Albtraum“. Beim nächsten Abschnitt schlängelt sich der Trail über den steilen freien Hang hinunter und führt in ein Waldstück. Dieser Teil wird „Mischwaldsession“ genannt und bietet ein Wechselspiel aus losem Gestein und griffigem Waldboden. Ist der Sprung über den Lawinenkegel, der auch gefahren werden kann, erreicht, hat man rund die Hälfte der Abfahrt geschafft. Kurvenreich und ruppig geht es weiter und nach der legendären „Radstudio-Kurve“ führt die Linie in ein Waldstück mit dem klingenden Namen „Woodendream“. Über Wurzelteppiche und festen Waldboden fährt man dem Ende des Trails, knapp oberhalb der Talstation der Seegrubenbahn, entgegen.

Wer noch genug Kraft in den Unterarmen hat, den bringt die Seegrubenbahn wieder zum Start. Alternativ verlängert der Hungerburg Trail (S2), der in den unteren Teil des Arzler Alm Trails (S2) mündet, das Downhillvergnügen bis in die Stadt.  

Tipp: Ein besonders „Zuckerl“ für Mountainbiker ist der „Extended Play“. Jeden Freitag bietet die Innsbrucker Nordkettenbahn einen Biketransport bis 20 Uhr. Dem Afterwork-Riding steht somit nichts im Weg.

Ort entlang der Route

Anreise

Wie kommen Sie zu Ihrer Zieladresse? Per Flugzeug, Bahn, Bus oder Auto.

Ihre Zieladresse: Seegrube, Innsbruck

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