Berliner Hütte im Zillertal, © Tirol Werbung/Jens Schwarz
Berliner Hütte im Zillertal, © Tirol Werbung/Jens Schwarz

Zweitagestour Ginzling - Berliner Hütte - Schlegeisspeicher

Die schwierige, hochlpine Zweitagestour startet im Bergsteigerort Ginzling. Vom Klettergarten über idyllische Almgebiete bis zur denkmalgeschützten Berliner Hütte ist die Tour gespickt mit alpinen Highlights. Schon am ersten Tag zeigt sich die Landschaft des Naturparks Zillertaler Alpen von ihrer spektakulären Seite: Da ist zum Beispiel der Blick von der Grawandhütte hinüber zu den Wasserfällen aus dem Schönbichler Kar. Oder die Schlucht des Zemmbachs mit beeindruckenden Tiefblicken. Richtig knackig wird es am zweiten Tag nach der Übernachtung in der Berliner Hütte, wenn es auf seilversicherten, teils steilen Steigen hinaufgeht zum Schönbichler Horn (3.134 Meter), dem höchsten Punkt der Wanderung. Hier ist nicht nur Kondition gefragt, sondern in dem von Schieferplatten durchsetzen Blockgrat vor allem ausgeprägte Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Dafür ist der Panoramablick auf die vielen Gletscher des Alpenhauptkamms einmalig. Westlich unterhalb des Gipfels befinden sich im Hochsommer meist noch Schneefelder, bei deren Querung Vorsicht geboten ist. Der Abstieg erfolgt über das Furtschaglhaus zum Schlegeisspeichersee.

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Ausgangspunkt  

Ginzling

Tourenziel

Berliner Hütte, Schlegeisspeicher

Endpunkt

Schlegeisspeicher

Gebirgszug

Zillertaler Alpen

Länge

32,4 km

Dauer

2 Tag(e)

Merkmale

  • Rolli- Wandertour
  • Rundwanderung

Schwierigkeit

schwierig (schwarze Bergwege)

Höhenlage

3.134 m 980 m

Höhenmeter bergauf 2.300 m
Höhenmeter bergab 1.510 m

Kondition*

Technik*

Beste Jahreszeit*

Jan
Feb
Mrz
Apr
Mai
Jun

Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

* Es handelt sich hier um Richtwerte und Empfehlungen. Bitte beachten Sie Ihre persönlichen Fähigkeiten und die aktuelle Wetterlage. Für die Richtigkeit der Angaben kann keine Haftung übernommen werden.

Parken

Parkplatz bei der Ortsvorstehung Ginzling

 

Einkehrmöglichkeiten

  • Etappe 1: Alpengasthof Breitlahner (Mai bis Sept.), Klausenalm (Mai bis Okt.), Grawandhütte (Anfang Mai bis Anfang Okt.), Alpenrose-Hütte (Anfang Juni bis Anfang Okt.), Berliner Hütte (Anfang Juni bis Ende Sept.)
  • Etappe 2: Furtschaglhaus (Mitte Juni bis Mitte Sept.), Zamser Eck/Bergrestaurant Schlegeis (Mitte Mai bis Ende Sept.), Gasthaus Dominikushütte (Mitte Mai bis Ende Okt.), Gasthöfe in Ginzling

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Streckenbeschreibung

Etappe 1: Ginzling – Berliner Hütte
Höhenmeter bergauf/bergab: 1.076/25 Meter, Dauer: 5 Std., 50 Min., Länge: 16 Kilometer, Höchster Punkt: 2.040 Meter, Schwierigkeitsgrad: mittelschwierig (rot)

Von der Kirche in Ginzling entlang der flussaufwärts rechten Seite des Zemmbachs zunächst durch den Ort im Zemmtal einwärts gehen. Die Route führt in Folge durch Wiesen und lichten Wald oberhalb des Bachs und folgt lange Zeit dem kaum merklich ansteigenden alten Talweg. Die Strecke mündet nach dem Gasthof Roßhag in die Talstraße. Darauf wandert man weiter in gleichbleibender Richtung; vor Beginn der Schlegeismautstraße links abzweigen zum Alpengasthof Breitlahner (auch mit Bus zu erreichen). Hier an der Beschilderung „Berliner Hütte“ orientieren und gleich den Bach überqueren; es geht jetzt auf dem Fahrweg einwärts nach oben, vorbei an der Klausenalm (bei Routengabelung kurz vor der Alm auf der linken Bachseite bleiben). Nun beinahe eben und meist im freien Gelände durch den Zemmgrund weiter ins Gebiet der Schwemmalm. Der Weg leitet danach links im Hang stärker ansteigend empor zur Grawandhütte und anschließend in Serpentinen zügig nach oben ins Almgebiet. Jetzt auf einem befestigten Fußweg durch das wieder enge, schluchtähnliche Tal gemütlich hinauf in den Boden der Alpenrosen-Hütte und direkt zu dem Schutzhaus (nicht die Bachseite hinüber zur Waxeggalm wechseln). Ein paar Meter hinter der Alpenrosenhütte auf dem Steig links sanft empor zur Berliner Hütte (2.044 Meter).

Tipp: Im Mehrzweckgebäude in Ginzling finden regelmäßig Ausstellungen über den Naturpark Zillertal und zu unterschiedlichen Themen der Region statt.

Etappe 2: Berliner Hütte – Schönbichler Horn – Schlegeisspeicher
Höhenmeter bergauf/bergab: 1.225/1.485 Meter, Dauer: 9 Std., Länge: 16,4 Kilometer, Höchster Punkt: 3.134 Meter, Schwierigkeitsgrad: schwierig (schwarz)

Von der Berliner Hütte nach Süden starten und gleich über die Minischlucht des Zemmbachs wandern; man folgt dann der Markierung über die Gletscherschliffe und hält sich Richtung „Schönbichler Horn“ und „Furtschaglhaus“ (im ersten Abschnitt der Etappe stets leicht abwärts). Nach der Überquerung des Gletscherbachs aus dem Hornkees hinüber zur ersten Seitenmoräne des Waxeggkees; die Route (Steig) verläuft nun ein wenig an- und absteigend, überquert den Bach aus dem Waxeggkees und leitet hinauf zur zweiten Seitenmoräne. Entlang der Moräne geht es auf dem urtümlichen Steig nicht sonderlich steil voran und in Folge über einen befestigten Steig in den Wiesen empor (zum Teil auch im kleinen Blockwerk). Die Strecke zieht dann – kurz seilversichert – rechts nach oben und auf einem Rücken bzw. links unterhalb weiter hinauf – vielfach in Blockwerk und Schutt. Später direkt über den recht breiten, größtenteils seilversicherten Grat bestehend aus Blockwerk und Schutt emporsteigen zur Schönbichlerscharte, die sich nur wenige Meter südlich unter dem Gipfel des Schönbichler Horns (3.134 Meter) befindet. Von hier in wenigen Schritten zum Gipfelkreuz; zurück hinab auf die Scharte und auf seilversichertem Steig im Blockwerk – insgesamt westlich – hinunter zur Seitenmoräne des Furtschaglkees. Darauf ins Furtschaglkar und – jetzt eher südwestlich – meist durch Wiesen gemütlich abwärts zum Furtschaglhaus (2.295 Meter). Nach der Einkehr am Steig in zahlreichen Serpentinen zügig hinabgehen in den Furtschaglboden, durch den der Schlegeisbach rinnt. Nun rechts des Bachs auf dem Fahrweg talauswärts. Kurz vor dem Schlegeisspeicher wird über eine Art Ministaumauer zur linken Bachseite gewechselt; schließlich am breiten Weg entlang des westlichen Seeufers fast eben hinaus zur Staumauer und zur Bushaltestelle (ganz am Schluss Fahrstraße).

Rückfahrt nach Ginzling mit Linienbus 4102, der im Sommer täglich verkehrt (letzte Abfahrt 18 Uhr).

Infos zum Ort

Anreise

Wie kommen Sie zu Ihrer Zieladresse? Per Flugzeug, Bahn, Bus oder Auto.

Ihre Zieladresse: Parkplatz Ginzling 238, Ginzling

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