Von Hütte zu Hütte und dabei in der eigenen Mitte: Beim Viertagestreck in der überwältigenden Bergnatur der Schobergruppe findet jeder seinen eigenen Rhythmus und vielleicht auch zu sich selbst.
33 Kilometer, verteilt auf vier schöne Bergwandertage: Der Schobertreck führt zu den schönsten Aussichtsplätzen inmitten majestätischer Osttiroler Bergriesen. Die Etappen sind bezüglich der technischen Anforderung mittelschwierig und haben keine ausgesetzten Passagen, aber sie benötigen Ausdauer. Zusätzliche Herausforderung bieten drei Dreitausendergipfel, wobei der höchste Punkt auf 3.300 Meter liegt. Hochstimmung garantiert!
Zur Grundausrüstung beim Bergwandern gehören feste Bergschuhe mit gutem Profil, ein 30-35-Liter-Rucksack sowie funktionale Kleidung nach dem Zwiebelprinzip inklusive ausreichend Wechselwäsche. Unverzichtbar sind Regen,- Kälte und Sonnenschutz, ausreichend Flüssigkeit und Verpflegung sowie ein Erste-Hilfe-Set und ein aufgeladenes Mobiltelefon. Eine Karte oder ein GPS-Gerät unterstützen die Orientierung.
Die Angaben dienen als Orientierung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Ausrüstung ist stets an Tourenziel, Wetterlage, Jahreszeit, Naturgefahren, Umwelteinflüsse sowie den persönlichen Bedürfnissen anzupassen.
Dieser alpine Treck führt Sie zu den schönsten Aussichtsplätzen des Debanttales und bietet die Möglichkeit, drei Dreitausendergipfel in der rauen Landschaft der Schobergruppe zu besteigen. Der dunkelblaue Himmel, das glasklare Wasser der Gebirgsbäche und Seen sowie gemütliche Hüttenabende - so werden Ihre Urlaubstage in den Bergen zu etwas Außergewöhnlichem.
Etappe 1: Parkplatz Seichenbrunn - (Petzeck) - Wangenitzseehütte. Gleich zu Beginn des Trecks kann man einen der höchsten Berge der Schobergruppe in Angriff nehmen. Vom Parkplatz Seichenbrunn im Debanttal führt der Weg zur Wangenitzseehütte und von dort auf das Petzeck (3.283 m). Nach dem Gipfelsieg geht es zurück zur Wangenitzseehütte, wo man sich für den nächsten Tag ausruhen und stärken kann.
Übernachtungsmöglichkeit: Wangenitzseehütte
Etappe 2: Wangenitzseehütte - (Perschitzkopf) - Lienzer Hütte.
Nach dem Frühstück auf der Wangenitzseehütte gibt es schon die nächste Möglchkeit einen Dreitausender, den Perschitzkopf (3.128 m), zu bezwingen. Über den Noßberger Weg gelangt man zur Lienzer Hütte, wo die verdiente Stärkung und Übernachtungsmöglichkeit warten. Wahlweise können Sie auch den Zinkenweg direkt zur Lienzer Hütte wählen.
Übernachtungsmöglichkeit: Lienzer Hütte
Etappe 3: Lienzer Hütte - (Debantgrat) - Hochschoberhütte. Von der Lienzer Hütte geht es entlang des Franz-Keil-Weges zum sogenannten „Gartl“. Von dort besteht die Möglichkeit, den dritten Dreitausender, den Debantgrat (3.058 m) - einen Berg direkt neben dem namensgebenden Berg der Schobergruppe - in Angriff zu nehmen. Vom Debantgrad führt der Weg vorbei am Gartlsee über das Gartltörl zur Hochschoberhütte, der Endstation der 3. Etappe.
Übernachtungsmöglichkeit: Hochschoberhütte
Etappe 4: Hochschoberhütte - Lienzer Hütte - Parkplatz Seichenbrunn. Der letzte Tag des Trecks führt Wanderer recht angenehm hinauf zur Mirnitzscharte, über die man wieder zurück ins Debanttal zur Lienzer Hütte gelangt. Nach einer Rast und einem letzten, kurzen Abstieg Endet die Etappe wieder beim Schobertreck-Startpunkt am Parkplatz Seichenbrunn.
Montags und donnerstags mit dem Wanderbus bis zum Parkplatz Seichenbrunn.
Mit dem Auto von Lienz nach Nußdorf-Debant und über das Debanttal hinein bis zum Parkplatz Seichenbrunn.
Parkplatz Seichenbrunn