, © Tirol Werbung/Mario Webhofer
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Ködnitztal: Im Angesicht des Großglockners

Es ist das Hoftor seiner Majestät des Großglockners: das Ködnitztal in Osttirol. Hier beginnen die Besteigungen des höchsten Bergs Österreichs. Und hier zeigt sich der Frühling aufgrund der Südausrichtung besonders farbenfroh.

Steinbock, Murmeltier, Adler – wer Glück hat, sichtet im Ködnitztal eines dieser Wildtiere, die hier – im Nationalpark Hohe Tauern – heimisch sind. Im Frühjahr, wenn die letzten Schneefelder von der Bergwiesen verschwinden, breiten sich blühende Krokusse aus und kündigen die warme Jahreszeit an. Über allem wacht der Großglockner, der hinter dem Talschluss aufragt. Links und rechts des Hüttenwegs, der vom Lucknerhaus zur Lucknerhütte auf 2.241 Metern Höhe führt, recken die Frühblüher die Köpfe zwischen den Lärchen hervor, die nach oben hin immer mehr den offenen, steilen Bergwiesen weichen. Sobald im Frühjahr der Weg begehbar ist, lohnt sich die leichte Wanderung hinauf zur Lucknerhütte.

Erleben

Eine Wanderung zur Lucknerhütte lässt sich perfekt mit dem Lehrpfad „Glocknerspur – BergeDenken“ verbinden. Dieser klärt nicht nur über die besondere Tier- und Pflanzenwelt im Nationalpark Hohe Tauern auf, sondern auch über die Geschichte des Alpinismus am Großglockner, dem höchsten Berg Österreichs. Auf zwei Kilometern Strecke finden die Wanderer 12 teils interaktive Stationen. Je nach Verlauf des Winters und den verbliebenen Schneeresten ist der Lehrpfad ab etwa Mitte Mai begehbar.

Essen

Hat man sich einmal niedergelassen auf der Sonnenterrasse des Lucknerhauses, möchte man gleich sitzen bleiben. Das liegt nicht nur an der aussichtsreichen Lage, sondern auch an den verführerischen Speisekarte mit ihren regionstypischen Gerichten. Gehobene Küche erwartet einen dagegen im Hauben-Lokal Gradonna in Kals, wo Chefkoch Michael Karl das Osttirolerische mit Mediterranem und Asiatischem kunstvoll verbindet.

Schlafen

Das Lucknerhaus empfängt seine Gäste nicht nur zum Essen, sondern auch zur Übernachtung – entweder in voll ausgestatteten Zimmern oder im Bergsteigerlager. Obendrein gibt es einen kleinen Wellnessbereich. Ein potenter Mitbewerber ist allerdings der etwas talauswärts gelegene Schliederlerhof, einer der höchsten Bergbauernhöfe Osttirols. Er bietet Doppel- und Einzelzimmer mit teilweise nostalgischen Bauernmöbeln. Etwas moderner und geräumiger sind die Ferienwohnungen auf dem Biobauernhof Landhaus Taurer nördlich von Kals.

 

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