Gregor Bloéb
Gregor Bloéb

#15 Gibt es so etwas wie Applaus von der falschen Seite? Schauspieler Gregor Bloéb zu Gast beim „K“

Opernregisseur, Rallye-Fahrer, Dancing-Star, kritischer Geist und Familienmensch sind nur einige der Rollen, die das Leben von Gregor Bloéb bestimmen. Was mit der „Piefke Saga“ 1990 begonnen hat, führte zu Rollen beim Salzburger Jedermann und brachte ihm schließlich den Nestroy-Theaterpreis ein. Wir unterhalten uns mit dem Tausendsassa über Erfolg, brüderliche Konkurrenz und der Kunst, nichts zu tun.

Als Sohn von Wally und Harry Bloéb in Innsbruck geboren, wächst Gregor mit drei Brüdern auf. Rivalitäten sind da programmiert: „Wir sind vier Buben und da ist jeder Halbsatz eine competition…man lebt ja nur davon und dafür. Aber alles im spielerischen lockeren Bereich“, erzählt uns Bloéb im Interview.

 

Shownotes 

Einer der Brüder ist Schauspiel-Star Tobias Moretti. Dass die brüderliche Konkurrenz ihrer Beziehung keinen Abbruch getan hat, beweisen zahlreiche gemeinsame Projekte. Schon in den 1990er-Jahren stehen Bloéb und Moretti gemeinsam vor der Kamera für Felix Mitterers „Piefke Saga“.

2013 nehmen sie gemeinsam auf Enduro-Maschinen am Africa Eco Race teil, das sie mit dem 7. und dem 10. Platz erfolgreich beenden. Wie es ihm mit dem Rollenwechsel vom Schauspieler zum Extremsportler gegangen ist und welche Hürden er dabei meistern musste, berichtet uns Gregor Bloéb im Podcast.

Den heißen Wüstensand haben die beiden Brüder heute wieder längst gegen die Bühnenbretter getauscht, zuletzt waren sie 2019 und 2020 gemeinsam beim „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen zu sehen. Aufmerksamkeit wird Bloéb, der Träger mehrerer prestigeträchtiger Preise ist, aber nicht nur wegen seiner künstlerischen Erfolge zuteil. Immer wieder äußert er sich kritisch zu den Maßnahmen während der Corona-Pandemie und wird dafür auch kritisiert.

Wir unterhalten uns mit Gregor Bloéb außerdem über Kindererziehung und warum sein Vater nicht wusste, welche Klasse er besuchte, über Lieblingsplätze rund um seinen Wohnort Pfaffenhofen, Schmerz und lebenslange Freundschaften, welche Rolle das Innsbrucker Kellertheater in seinem Leben spielte und wie er zu seiner Berufung fand. Der Schauspieler erzählt uns, was Erfolg für ihn bedeutet und was sich mit dem Alter für ihn verändert hat: „Ich genieße es, in den Tag zu hineinzuleben und nichts zu tun, das kann ich mittlerweile supergut. Auch nur mit mir selbst zu sein, kann ich fantastisch. Aber das ist natürlich alles viel einfacher und leichter im Alter.“

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