Wanderung zur Buchacker Alm, © Tirol Werbung/Jens Schwarz

5 Tipps für einen Kurzurlaub im Frühling

Drei, vier Tage reichen oft schon aus, um abzuschalten, aufzutanken, durchzuatmen. Ob Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt, Pfingsten oder Fronleichnam – diesen Frühling bieten sich wieder mehrere verlängerte Wochenenden für einen Kurzurlaub in Tirol an.

Der Frühling ist alljährlich die Zeit der Brückentage, die in Österreich Fenstertage genannt werden. Aber vollkommen egal, ob man beherzt ein redensartliches Fenster aufstößt oder lieber eine metaphorische Brücke überquert, der Effekt eines verlängerten Wochenendes im Tiroler Frühling ist stets derselbe: Leere Seelen-Akkus werden binnen kürzester Zeit aufgeladen, der müde Kopf wird leicht und klar. Man kommt nach drei oder vier Tagen Urlaub gut erholt nach Hause – als hätte der  Urlaub viel länger gedauert.

Wandern im Kufsteinerland, © TVB Kufsteinerland/Lolin

Perspektive wechseln

Gemütliche Wanderungen von Kufstein aus

Bereits im Frühling ist Kufstein idealer Ausgangspunkt für gemütliche Wanderungen auf die umliegenden Berge. Wer etwa die berühmte üppige Schneerosenblüte am Kufsteiner Stadtberg erleben will, sollte sich bis Anfang Mai zum Brentenjoch aufmachen. Dort hinauf gelangen Wanderer ab 1. Mai auch mit dem Kaiserlift. Damit ist dann die landschaftlich wunderschöne Rundwanderung zur Kaindlhütte möglich.

Schlafen. Weil so viel Natur ungemein anregt, sollte es auch die Unterkunft tun. Das neue Hotel Arte mit seinen regelmäßigen Kunstausstellungen ist zum Beispiel die richtige Adresse dafür.

Erleben. Zur Schneerosenblüte geht es aufs Brentenjoch. Wer lieber mit dem Kaiserlift auf den Berg fährt, kann bis zur Kaindlhütte wandern. Eine andere Tour führt durch das wildromantische Kaisertal zur Ritzau Alm und Vorderkaiserfeldenhütte. Wer dann noch Kraftreserven hat, sollte unbedingt die Naunspitze (1.633 Meter) besteigen – sie bietet einen hervorragenden Blick ins Inntal. Ein ähnlich traumhaftes Panorama erwartet jene, die es mit dem Kufsteiner Hausberg Pendling (1.563 Meter) auf der anderen Talseite aufnehmen.

Gut zu wissen. Kufstein ist Tirols zweitgrößte Stadt und bildet von der nahen bayerischen Grenze aus gesehen das Tor zum alpinen Inntal. Die Festungsstadt ist besonders bequem Mit der Bahn erreichbar, zahlreiche ICE- und Railjet-Verbindungen halten am Bahnhof Kufstein.

Bio-Hotel Holzleiten in Obsteig, © Hotel Holzleiten

Energie tanken

Wellness-Wochenende am Sonnenplateau Mieming

Wer einfach mal für ein paar Tage abschalten und sich verwöhnen lassen will, kann in Tirol kaum einen besseren Ort finden, als das sonnenverwöhnte Mieminger Plateau oberhalb des Inntals. Die Region empfängt ihre Gäste mit einer beeindruckenden Aussicht auf die majestätische Mieminger Kette. Schon bei diesem Anblick atmet man unweigerlich tief durch.

Schlafen. Wer das Bio-Hotel-Holzleiten in Obsteig mit seinem stilsicheren Design, den in Lärchenholz ausgekleideten Zimmer und den ausgeklügelten Spa-Bereich betritt, spürt gleich: Das Wohlbefinden lässt sich noch erheblich steigern. So erging es offenbar auch der Jury der Zeitschrift GEO Saison, die das Hotel jüngst zu einem der 100 schönsten Hotels Europas und 10 besten Wellness-Hotels kürte.

Erleben. Für Aktivurlauber bieten sich ausgehend vom Hotel diverse Wanderrouten, etwa zum Lehnberghaus oder zur Marienbergalm, sowie die hoteleigenen E-Bikes an.

Gut zu wissen. Auf einem sonnigen Hochplateau an der Nordseite des Oberinntals liegen die Ferienorte Obsteig und Mieming, die Gäste mit einer Mischung aus mildem Klima und der majestätischen Kulisse des Mieminger Gebirges erfreuen.

Domplatz in der Innsbrucker Altstadt, © Tirol Werbung/Bert Heinzlmeier

Inspirieren lassen

Städtetrip nach Innsbruck

Kultur erweitert das Blickfeld, genauso wie hohe Berge, die man erklimmt. Wie schön, wenn sich beides miteinander verbinden lässt, zum Beispiel bei einem Städtetrip nach Innsbruck. Mit seiner historischen Altstadt, den vielen Sehenswürdigkeiten und netten Boutiquen sowie dem breiten Angebot an kulturellen Veranstaltungen garantiert Tirols Landeshauptstadt ein abwechslungsreiches langes Wochenende.

Schlafen. Das neue Designhotel Stage 12 liegt ganz zentral in der Maria-Theresien-Straße und versteckt sich hinter einer historischen Fassade. Der Altbau verschmilzt auf gelungene Art mit dem rückwärtigen Neubau, dessen obere Zimmer einen freien Blick auf die Nordkette gewähren.

Erleben. Bei einem gemütlichen Spaziergang durch die Innsbrucker Altstadt lassen sich die Sehenswürdigkeiten Goldenes Dachl, Hofburg und Schwarzmander-Kirche am besten erkunden. Ein Besuch im Alpenzoo inklusive Fahrt mit der Nordkettenbahn auf die aussichtsreiche Seegrube gehört für viele Besucher unbedingt dazu.

Gut zu wissen. Innsbruck ist Tirols Landeshauptstadt und hat alles, was eine lebendige Stadt braucht – und ist doch so klein, dass man sich binnen 10 Minuten im Hochgebirge wiederfinden kann. Am bequemsten reist man Mit der Bahn an.

KAT Bike in den Kitzbüheler Alpen, © GHOST-Bikes GmbH

Ins Rollen kommen

(E-)Biken in den Kitzbüheler Alpen

Begeisterte Mountainbiker bremst so schnell nichts aus. Höchstens eine grandiose Aussicht, ein interessantes Detail am Wegrand oder eine gemütliche Hütte zum Einkehren. Das alles gibt es auf dem „Kitzbüheler-Alpen-Trail“, kurz KAT Bike. Die Mehrtagestour ist perfekt für alle, die nicht genug bekommen von traumhaften Bergpanoramen, rasanten Singletrail-Abfahrten und kulinarischen Hütten-Erlebnissen.

Schlafen. Die Etappenorte befinden sich immer im Tal, sodass man in bequemen Hotel- oder Pensionsbetten übernachten kann. Besonders hilfreich ist der Gepäcktransport, den man über spezielle Angebote buchen kann.

Erleben. Der viertägige, bis zu 180 Kilometer lange Kat Bike führt von Mariastein im Inntal mitten durch die Kitzbüheler Alpen bis nach Fieberbrunn – auf einer Zickzack-Route, die keinen Hotspot auslässt. Wer den schwierigen Routenverlauf wählt, dem sei ein eMTB-Fully empfohlen; wer die schwierigen Etappen umgehen möchte, wählt eine der leichteren Alternativrouten.

Gut zu wissen. Die Region Kitzbüheler Alpen zählt seit Jahren zu den Mountainbike-Hotspots in den Alpen. Die Dichte an eBike-Ladestationen ist hier so hoch wie sonst nirgends in Tirol.

Adlerwegetappen in den Brandenberger Alpen, © Tirol Werbung/Jens Schwarz

Die Kraft spüren

Mehrtägige Adlerweg-Tour im Rofan

Manch einer kann es kaum erwarten, nach der Wintersaison wieder die Bergstiefel zu schnüren und sich in die Vertikale zu begeben. Der Adlerweg zählt zu den beliebtesten Routen in Tirol und führt auf 33 Etappen durch das ganze Land. Im Frühling sind die Adlerweg-Etappen im Tiroler Unterland bestens begehbar. Ideal für ein verlängertes Wochenende ist die knackige viertägige Tour von Kufstein nach Maurach am Achensee, durch die Brandenberger Alpen (Rofan).

Schlafen. Folgende Unterkünfte haben für Nächtigungsgäste bereits im Frühling offen: Buchackeralm (Etappe 4), Gasthof Gwercherwirt (Etappe 5), Gasthof Waldhäusl (Etappe 6). Die Erfurter Hütte (Etappe 7) hat in der Regel ab Mitte Mai geöffnet, alternativ nimmt man direkt die Rofanseilbahn nach Maurach.

Erleben. Die vier Etappen haben es mit ihren 5.000 Höhenmetern, 65 Kilometern Strecke und einigen kniffligen Passagen auf schwarzen Bergwegen durchaus in sich. Belohnt wird man dafür mit einzigartigen Landschaftsein- und -ausblicken.

Gut zu wissen. Diese Adlerweg-Tour lässt sich ideal mit einer Bahnanreise kombinieren. Der Startpunkt der Route liegt in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Langkampfen (Nähe Kufstein), zurück fährt man zunächst von Maurach mit dem Bus nach Jenbach und von dort mit der Bahn nach Hause.

 

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