Rennradtour
Innsbruck - Timmelsjoch - Kühtai


Von Sölden nach Oetz, über den Kühtaisattel nach Innsbruck, weiter über den Brenner und das Timmelsjoch zurück ins Ötztal: Das ist die Strecke des Ötztaler Radmarathons. Mit seinen 238 Kilometern und 5.500 Höhenmetern wohl einer der anspruchsvollsten und bekanntesten Bewerbe für Rennradfahrer. Dieser Rennklassiker ist aber nicht nur absoluten Profis vorbehalten. Aufgeteilt auf zwei Tage und mit Ausgangspunkt in Innsbruck, können die Höhenpunkte des legendären „Ötztalers“, wie etwa das wunderschöne Kühtai, die höchste inneritalienische Passstraße zum Jaufenpass und natürlich Österreichs höchster Pass, das Timmelsjoch, noch intensiver, aber gemütlicher erlebt werden.

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Ausgangspunkt

Innsbruck

Endpunkt

Innsbruck

Gebirgszug

Stubaier Alpen

Ötztaler Alpen

Länge

226,6 km

Fahrzeit

15 h

Dauer

2 Tag(e)

Merkmale

  • Rundtour
  • Barrierefrei
  • Tour mit E-Bike-Ladestationen

Schwierigkeit

schwierig

Höhenlage

2.476 m 575 m

Höhenmeter bergauf 5.401 m
Höhenmeter bergab 5.401 m

Kondition*

Technik*

* Es handelt sich hier um Richtwerte und Empfehlungen. Bitte beachten Sie Ihre persönlichen Fähigkeiten und die aktuelle Wetterlage. Für die Richtigkeit der Angaben kann keine Haftung übernommen werden.

Streckenbeschreibung


Ausgehend von Innsbruck führen die ersten 40 Kilometer der klassischen Route des Ötztaler Radmarathons über die B182 Brenner Bundesstraße hinauf auf den Brennerpass auf 1.370 Meter Höhe. Wer es verkehrsarmer mag, der kann alternativ von Innsbruck Richtung Igls fahren, über die alte Römerstraße, die hoch über dem Wipptal gelegen ist, bis nach Matrei am Brenner radeln und weiter hinauf bis zum Brenner treten.

Nach rund 800 Höhenmeter am Brenner angekommen, bietet die rasante Abfahrt über die SS12 hinunter nach Sterzing in Südtirol Zeit zum Verschnaufen. Diese sollte genutzt werden, bevor der anstrengende, 16 Kilometer lange Anstieg zum Jaufenpass (2.094 m) folgt. Über die ruhige, kurvenreiche Jaufenstraße (SS44), mit einer maximalen Steigung von 12 Prozent, kurbelt man rund 1.100 Höhenmeter bergauf.

Bei der nun folgenden Abfahrt in Richtung Passeiertal ist Vorsicht geboten, denn die Strecke hat ihre Tücken. Serpentine für Serpentine rast man talwärts, bis die schöne Gemeinde St. Leonhard in Passeier erreicht wird. Der perfekte Ort um noch einmal Rast zu machen, bevor der Höhenpunkt der Tour naht: das Timmelsjoch. 1.760 Höhenmeter, 28,7 Kilometer und eine maximale Steigung von 14 Prozent, das sind die harten Fakten, die den Anstieg von St. Leonhard durch das landschaftlich reizvolle Passeiertal bis zum Timmelsjoch am besten beschreiben. Mit einem guten rhythmischen und runden Tritt erklimmt man die wunderschöne hochalpine Landschaft und erreicht auf 2.509 Metern den Höhepunkt des Tages.

Mit einer kleinen Gegensteigung mit dem klingenden Namen Windegg kurz vor Hochgurgl geht es dann rasant hinunter – vorbei an Hochgurgl und Untergurgl Richtung Sölden – wo man die erste Etappe beendet.

Der zweite Tag beginnt in Sölden. Über die stark befahrene B186 rollt man entlang der imposanten Ötztaler Ache stets leicht bergab nach Oetz, wo der letzte Anstieg des „Ötztalers“ in Angriff genommen wird.

Nun beginnt der rund 10 Kilometer lange Anstieg über Oetzerau und Taxegg nach Ochsengarten auf 1.538 Meter Höhe. Über die ruhige L237 schraubt man sich in mehreren Serpentinen bergaufwärts und überwindet rund 700 Höhenmeter. Oben angekommen, wird es etwas flacher, bevor der nächste kräfteraubende Anstieg folgt.

Lang und steil, abschnittsweise durch eine Galerie verlaufend, schlängelt sich die Straße in Richtung Kühtai. Im steilsten Abschnitt gilt es eine Steigung von bis zu 18 Prozent zu überwinden. Mit einem guten rhythmischen und runden Tritt erklimmt man die wunderschöne hochalpine Landschaft. Vorbei am Speicher Längental und der Dortmunder Hütte erreicht man schließlich bei Kühtai den höchsten Punkt der Tour (2.020 Meter). Im Sommer eher als ruhiger Ort bekannt, bietet Kühtai jedoch einige Einkehrmöglichkeiten, bevor man wieder Richtung Tal rast.

Bei der nun folgenden Abfahrt geht es nochmal richtig zur Sache: Lange, kurvenlose und zum Teil steil abfallende Geraden mit bis zu 20 Prozent Gefälle sorgen für mächtig Adrenalin. Auf der sehr gut ausgebauten, wenig befahrenen Sellrainstraße flitzt man mit hoher Geschwindigkeit talwärts, durchquert die Orte St. Sigmund, Gries und Sellrain und erreicht nach rund 1.400 Höhenmetern den Ort Kematen auf 610 Meter Höhe. 

Über Feld- und Wiesenwege rollt man gemütlich Richtung Innsbruck retour. Bei Völs wird die Autobahn unterquert und auf dem Innradweg geht es zurück nach Innsbruck. 

Tipp: Der legendäre Ötztaler Radmarathon, der jährlich Anfang September stattfindet, ist nicht nur ein Muss für aktive Rennradfahrer, sondern auch für interessierte Zuschauer. An diversen Hotspots hat man die Möglichkeit, den Radprofis zuzujubeln. Informationen zu den besten Zuschauer-Plätzen  

Anreise

Wie kommen Sie zu Ihrer Zieladresse? Per Flugzeug, Bahn, Bus oder Auto.

Ihre Zieladresse: Innsbruck

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