Eine gute Planung ist entscheidend für eine gelungene Hüttentour. Vorab sollten der Verlauf der Route, die Gehzeiten, Höhenmeter und der Schwierigkeitsgrad der einzelnen Etappen geprüft werden. Auch die aktuellen Wetterbedingungen, alpinen Verhältnisse und Öffnungszeiten der Hütten sind wichtige Faktoren, da viele Berghütten nur während der Sommersaison bewirtschaftet werden.
Übernachtungen auf den Hütten sollten frühzeitig reserviert werden – besonders in der Hauptsaison und an Wochenenden. Je nach Hütte stehen unterschiedliche Unterkunftsformen zur Verfügung, etwa Lagerplätze, Mehrbettzimmer oder Zimmer. Auch Nichtmitglieder können auf Alpenvereinshütten übernachten, Mitglieder profitieren jedoch häufig von vergünstigten Tarifen.
Auf den Hütten gelten eigene Regeln: Ein Hüttenschlafsack ist verpflichtend, die Stromversorgung ist oft eingeschränkt und WLAN oder Mobilfunkempfang sind nicht überall verfügbar. Da Kartenzahlung auf vielen Hütten nicht möglich ist, sollte ausreichend Bargeld mitgeführt werden.
Auch die Verpflegung sollte in die Planung einbezogen werden. Bewirtschaftete Hütten bieten meist Frühstück und warme Mahlzeiten an, für die Etappen unterwegs empfiehlt sich dennoch eine kleine Jause und ausreichend Trinkwasser. Bei Selbstversorgerhütten müssen Lebensmittel und Kochutensilien selbst mitgebracht werden.
Zusätzlich sollten genügend Zeitreserven eingeplant werden. Eine Hüttentour führt ins alpine Gelände – auch einfache Wege können durch Wetterumschwünge, Nässe oder veränderte Bedingungen anspruchsvoller werden.