Taschachhaus im Pitztal, © Tirol Werbung/Bert Heinzlmeier
Taschachhaus im Pitztal, © Tirol Werbung/Bert Heinzlmeier

Zweitagestour Mandarfen - Sölden

Die Nähe zu den Eisriesen der Ötztaler Alpen ist gewiss der Höhepunkt dieser mittelschwierigen Zweitagestour. Die eigentliche Wanderung beginnt nach einer Fahrt mit der Rifflseebahn zur Bergstation auf 2.300 Metern Höhe. Hier lockt der größte See der Ötztaler Alpen, der Rifflsee. Saftige Wiesen und blühende Alpenrosen bilden den Vordergrund für die Gletscherwelt im Hintergrund. Im Taschachhaus auf 2.434 Metern Höhe bietet sich eine Pause an. Hier ist das ewige Eis besonders nahe, denn unmittelbar dahinter breitet sich der Taschachferner aus. Nach einer Übernachtung in Mittelberg (1.736 Meter) zeigt der zweite Tag den Kontrast zwischen sanften Wiesen und der Kraft des Wassers. Vom flachen, grünen Talschluss des Pitztales geht es an der Pitze vorbei zur 2.759 Meter hoch gelegenen Braunschweiger Hütte. Das Schlussstück dieser Etappe ist das grüne Rettenbachtal. An der Mautstation von Sölden wartet das bestellte Taxi – oder eine letzte Anstrengung: der Fußweg auf den Serpentinen nach Sölden hinunter. Für diese Wanderung sind Ausdauer, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.

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Ausgangspunkt  

Mandarfen

Endpunkt

Sölden

Gebirgszug

Ötztaler Alpen

Länge

31,1 km

Dauer

2 Tag(e)

Merkmale

  • Rolli- Wandertour
  • Rundwanderung

Schwierigkeit

mittelschwierig (rote Bergwege)

Höhenlage

2.996 m 1.736 m

Höhenmeter bergauf 1.780 m
Höhenmeter bergab 2.018 m

Kondition*

Technik*

Beste Jahreszeit*

Jan
Feb
Mrz
Apr
Mai
Jun

Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

* Es handelt sich hier um Richtwerte und Empfehlungen. Bitte beachten Sie Ihre persönlichen Fähigkeiten und die aktuelle Wetterlage. Für die Richtigkeit der Angaben kann keine Haftung übernommen werden.

Parken

Parkplatz in Mandarfen, Rifflseebahn-Talstation

 

Einkehrmöglichkeiten

  • Etappe 1: Taschachhaus (Mitte Juni bis September), Taschachalm (Juni bis September), Berghof Steinbock in Mittelberg
  • Etappe 2: Gletscherstube (Mitte Mai bis Oktober), Braunschweiger Hütte (Mitte Juni bis September), Rettenbachalm (im Sommer), Gasthof Grauer Bär, Gasthof Brückenwirt und andere in Sölden

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Streckenbeschreibung

Etappe 1: Mandarfen – Mittelberg
Höhenmeter bergauf/bergab: 441/986 Meter, Dauer: 6 Stunden, Länge: 17,1 Kilometer, Höchster Punkt: 2.578 Meter, Schwierigkeitsgrad: mittelschwierig (rot)

Von Mandarfen geht es zunächst mit der Rifflseebahn zur Bergstation. Hier an „Fuldaer Höhenweg“ orientieren und auf einem Fahrweg hinunter zum südlichen Ufer des Rifflsees bei der Grubenkopfbahn gehen. Den Seebach überqueren und auf dem Steig („Fuldaer Höhenweg“) sanft ansteigend voran. Die Route folgt bis zum Taschachhaus dem Fuldaer Höhenweg, der sich zunächst lange Zeit in den Wiesen am Hang nordwestlich über dem Taschachtal kaum spürbar ansteigend einwärts zieht (mit einer kurzen Abwärtspassage). Nach der Überquerung des Vorderen Eiskastenbachs führt der Weg in schrofiges Gelände. Es beginnt eine kurze, abschüssige und ausgesetzte Passage, die mit Ketten gesichert ist. Hier stets in gleichbleibender Richtung weiter (für die Umgehung rechts abzweigen). Im Anschluss an diesen Abschnitt leitet der Steig hinunter, überquert den Hinteren Eiskastenbach und quert den Hang hinab in den Talboden. Dort über die Brücke gehen und jenseits empor zum bewirtschafteten Taschachhaus. Von hier auswärts auf dem Steig hinunter, der ein Stück direkt auf der Seitenmoräne des Taschachferners verläuft. Der Steig überquert dann den Bach und leitet im Talboden hinaus. Bei der Talstation der Materialseilbahn zur rechten Seite des Taschachbachs wechseln. Jetzt auf dem Fahrweg sanft absteigend im unbewaldeten Taschachtal neben dem Bach auswärts bis zur Brücke direkt unterhalb der bewirtschafteten Taschachalm (1.796 Meter) gehen – hier rechts zum Steig nach „Mittelberg“ wechseln. Nun im lichten Wald hinüber bzw. hinunter zum „Berghof Steinbock“ (1.736 Meter) in Mittelberg wandern, wo sich eine Übernachtung anbietet.

Etappe 2: Mittelberg – Sölden
Höhenmeter bergauf/bergab: 1.339/1.032 Meter, Dauer: 8 Stunden, Länge: 14 Kilometer, Höchster Punkt: 2.996 Meter, Schwierigkeitsgrad: mittelschwierig (rot)

Vom Ende der Pitztaler Talstraße in Mittelberg auf dem Fahrweg kaum spürbar ansteigend neben der Pitze im freien Wiesen- und Almgelände taleinwärts gehen. Der Fahrweg führt an der Gletscherstube (1.915 Meter) vorbei und endet im Anschluss bei der Talstation der Materialseilbahn. Ab hier führen zwei Steige weiter – der rechte ist der landschaftlich reizvollere, der zunächst im Talboden verläuft. Ab dem Talschluss schraubt er sich im steilen, felsigen Gelände in zahlreichen Serpentinen empor und verläuft dabei abschnittsweise direkt neben dem tosenden Bach und rückt nahe an die Gletscherzunge heran. In rund 2.400 Metern Höhe mündet die alternative Route ein. Der Steig führt vom Bach fort und windet sich über Stock und Stein (vielfach Stufen aus Steinen errichtet) den steilen, meist grünen und mit Blumen bewachsenen Hang hinauf (Jägersteig). Durch Geröll und kleines Blockwerk wird schließlich die Braunschweiger Hütte erreicht, die bewirtschaftet ist. Nun an „Pitztaler Jöchl“ bzw. „Sölden“ orientieren, einige Meter hinunter gehen und den steilen Wiesenhang aufwärts queren (vorbei an der Abzweigung zur neuen Streckenführung des Mainzer Höhenwegs). Hier lohnt sich ein Abstecher zum Karleskopf (2.901 Meter). Über eine kurze, seilversicherte Passage in Schutt und Geröll zum Pitzaler Jöchl (2.996 Meter) weiter gehen, dann jenseits links auf einer Firnrampe sanft hinunter und in einem Rechtsbogen die Geröllhänge abwärts zum Parkplatz der Ötztaler Gletscherstraße. Anschließend auf der Straße hinab, an der Liftstation und an der Abzweigung zum Tiefenbachferner vorbei. Gleich nach der Abzweigung rechts den Steig Richtung „Rettenbachalm“ nehmen (hierher ebenfalls vom Parkplatz über den Steig, der die Straßenserpentinen abkürzt und an der Kapelle vorbei verläuft). Der Steig führt jetzt am Hang über dem Rettenbachtal absteigend auswärts, zieht sich dann in den Talboden und überquert den Bach. Nun stets am rechten Ufer auf einem Fahrweg im unbewaldeten Tal sanft hinab gehen. Hier lohnt sich ein Abstecher zur Rettenbachalm (2.145 Meter). Schließlich entlang der Straße zur Mautstelle. Von hier nach Sölden mit dem Ruftaxi. Alternativ: zu Fuß (gut eineinhalb Stunden).

Rückfahrtmöglichkeit: Mit dem Bus von Sölden nach Imst und weiter mit dem Bus nach Mandarfen / Rifflsee-Talstation.

Infos zum Ort

Anreise

Wie kommen Sie zu Ihrer Zieladresse? Per Flugzeug, Bahn, Bus oder Auto.

Ihre Zieladresse: Mandarfen 82, St. Leonhard im Pitztal

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