Almbutter, © Tirol Werbung / Kathrin Koschitzki
Almbutter, © Tirol Werbung / Kathrin Koschitzki

Tiroler Almbutter

Wenn es ein Lebensmittel gibt, das in Tirol zu den heiß begehrtesten Schmankerln zählt, dann ist das die Almbutter. Sie zeigt sich goldgelb, weich, schmeckt zart nach Hochgebirgskräutern und ist in Sachen Gesundheit mit keiner anderen Butter vergleichbar.

Almbutter wird aus dem Rahm der Almmilch hergestellt. Man schlägt den Rahm so lange, bis ein goldgelber Butter“teig“ entsteht, der zumeist in Formen á ¼ bis ½ kg gepresst wird. Früher wurde die Butter auf den Almen mit der Hand gerührt. Den Rahm füllte man dazu in ein Butterfass, einem Holzfass mit Drehkurbel, und an dieser Kurbel musste mit der bloßen Hand so lange gedreht werden, bis sich aus dem Rahm der Butterklumpen bildete. Diese Prozedur dauerte oft Stunden. Auch heute wird auf den kleinen Almen noch vereinzelt die Butter per Hand gerührt. Üblicherweise erfolgt das Rühren heutzutage aber in einem elektrisch betriebenen Butterfass. Gleich geblieben ist allerdings die Zutat, der naturbelassene Rahm der Almmilch und der verleiht der Almbutter die besonders gesunde Zusammensetzung. In Almbutter stecken viele hochwertige ungesättigte Fettsäuren und reichlich ß-Carotin, eine Vorstufe von Vitamin A.

Die perfekte Gesundheitskombi

Almbutter wird in Tirol für alle möglichen Speisen verwendet, vom Schmarren, über Rührei bis hin zur Weihnachtsbäckerei. Man könnte Almbutter aufgrund der gesundheitlichen Wertigkeit als Olivenöl der Alpen bezeichnen.

Der besondere Tipp

Albutter gehört wie Wein genossen. Als erstes an der frischen Almbutter riechen und den frischen Almduft einsaugen. Beim Kosten wird man die zarten Gräser herausschmecken.

Almbutter lässt sich luftdicht verpackt im Tiefkühler mindestens ein Jahr lang aufbewahren. Kenner bestellen daher ihre Jahresration bereits Monate vor der Almsaison vor. So lässt sich selbst die Weihnachtsbäckerei mit der hochwertigen Almbutter zubereiten.

So erkennt man eine Top-Qualität am Teller

  • An der Farbe: Almbutter weist immer eine goldgelbe Farbe auf. Die Farbe stammt aus der Milch. Es handelt sich dabei um natürliches ß-Carotin, also der Vorstufe von Vitamin A. Dieses ß-Carotin nehmen die Tiere über das Gras auf und scheiden es wieder über die Milch aus, denn für die Kälber ist ß-Carotin genauso wichtig wie für den Menschen.
  • An der Konsistenz: Almbutter bleibt bei Zimmertemperatur weich, oft schmilzt sie sogar. Der Grund dafür liegt im hohen Anteil an gesunden ungesättigten Fettsäuren, demgegenüber steht ein geringer Anteil an gesättigten Fettsäuren. Eine hochwertige Almbutter kann daher mit gutem Gewissen zu den gesunden Fetten gezählt werden.
  • Am Geschmack: Almbutter schmeckt aromatischer als klassische Butter, dazu kommt, dass sie nie gleich schmeckt, denn der Geschmack variiert in Abhängigkeit von z. B. Höhenlage und Vegetation.

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