Sumpfkopf (2.342)

Streckenlänge: 3,7 km
Dauer: 2:30 h

Einzigartige, sonnige Tour über Wiesen, Wälder und Mähder auf den Sumpfkopf am Anfang des Schmirntals. Rein nach Süden ausgerichtet, eignet sich das Gelände bei genügend Schnee vor allem als Firntour.

Toureninformation

  • Länge: 3,7 km
  • Dauer: 2:30 h
  • Höhenmeter Bergauf:785 hm
  • Höhenmeter Bergab:0 hm
Höchster Punkt2.342 m

Ausgangspunkt

Weiler Edelraute

Endpunkt

Sumpfkopf

Ausrüstung

Standard - Schitourenausrüstung mit Schaufel, Sonde, LVS Gerät, Tee, Getränke, Jause
Quelle: TVB Wipptal

Beschreibung

Vom hochgelegen Weiler rund um die ehemalige Edelrauthütte auf der Schmirner Sonnenseite, steigt man zunächst über Wiesen, Wälder und Mähder nach oben zum Übergang nach Padaster. Vor der prächtigen Kulisse von Olperer und Fußstein, gehts anschließend nahe dem Grat weiter zum Gipfelkreuz. Beidseitig, von steil abfallenden Seiten umgeben, steht er exponiert als erster höherer Gipfel am Beginn des Schmirntals - dementsprechend schön und weit ist auch der Ausblick über das Wipptal und die angrenzenden Stubaier Alpen. Die Normalabfahrt über tolle Hänge und Wälder nahe der Aufstiegsspur kann bei entsprechenden Schneeverhältnissen über die obere und untere Leite beinahe bis nach St.Jodok verlängert werden. Als Alternative besteht auch die Möglichkeit, vom Gipfel aus direkt der sehr steilen Südseite entlang (über "Knoten"), bis nach Rohrach abzufahren - entsprechend exellente Bedingunen sind dafür Voraussetzung.

WEGBESCHREIBUNG
Von der Parkmöglichkeit kurz vor Beginn des hochgelegenen Meilers, geht es zunächst einige Meter der Straße entlang, ehe man auf der rechten Seite in nördlicher Richtung einer Wiese hochsteigen kann. Hat man deren oberes Ende erreicht, wechselt man mit einer langen Rechtskehre in den anschliesenden Wald und gelangt wenig später in nordöstlicher Richtung auf einen Forstweg. Diesem entlang geht es nun weiter bis zu einer Kehre - wenige Meter danach erreicht man einen Stadel. Oberhalb des Stadels weicht der Wald lichten Bergmähdern. Durch diese steigt man in Folge mit leichtem Schwenk nach Westen auf bis zum Grat und Übergang ins Padastertal. Hier ist bei der Spurwahl etwas Vorsicht geboten, um nicht die ein oder andere etwas steilere Passage zu kreuzen. Von der Einsattelung gehts dann dem markanten Westgrat die letzten 300 Höhenmeter entlang bis zum Gipfelkreuz. Am besten hält man sich dabei immer in unmittelbarer Nähe des Kammes auf, zu weit in die oft abgeblasene Nordwestflanke sollte man sich besser nicht vorwagen.

SICHERHEITSHINWEIS
Aufgrund der reinen Südlage eignet sich diese Tour bei entsprechenden Verhältnissen unmittelbar nach einem Schneefall oder in den späteren Wintermonaten als reine Firntour in den frühen Morgenstunden. Vorsicht geboten ist entlang dem manchmal überwechteten Westgrat, sowie im oberen Abfahrtsbereich bei einigen etwas steileren Hängen.

TIPP DES AUTORS

Ausreichend zum Trinken mitnehmen! Vor allem in den sonnigeren Wintermonaten kann es beim Aufstieg schnell mal sehr warm werden.

Anreise

  • Anreise mit den Öffis

    Mit der Bahn bis Steinach am Brenner, von dort mit der Buslinie 4144 bis Schmirn-Aue. Von dort muss der Weg bis zum Weiler allerdings zu Fuß zurückgelegt werden. Informationen zum Fahrplan unter www.vvt.at

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