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5 Dinge, die ihr an einem Sommerabend in Innsbruck machen solltet

Aktualisiert am 20.06.2023 in Empfehlungen

Blick auf Innsbruck von der Hungerburg., © Tirol Werbung - Verena KathreinBlick auf Innsbruck von der Hungerburg. © Tirol Werbung - Verena Kathrein

Ihr seid auf Geschäftsreise oder bleibt nur eine Nacht in Innsbruck? Dann haben wir ein paar sommerliche Tipps für den kurzen Zwischenstopp in der Tiroler Landeshauptstadt.

1. Bars mit Ausblick

Was macht ein Hotel, wenn es im 13. Stockwerk keine Zimmer vergeben will? Richtig, es richtet eine Rooftop-Bar ein! Das Motel One hat seine Cloud One Bar direkt am Innsbrucker Bahnhof mit alpinem Chic ausgestattet – passend zum sagenhaften Bergpanorama rundum. Ähnlich hochfliegende Träume erfüllt die Rooftop Bar im Hotel Adlers mit einem atemberaubenden Ausblick auf Stadt und Berge und Live-DJ-Musik. Wer nicht ganz so hoch hinaus und es studentischer haben will, findet auf einem ehemaligen Werksgelände an den Gleisen in der Wäscherei Billard, Steaks und eine Terrasse mit Blick auf die ankommenden und abfahrenden Züge. Der weithin bekannte Glaszylinder des 360 Grad punktet oben auf den Rathausgalerien und damit mitten im Zentrum mit lückenlosem Rundumblick zum Sundowner. Gleich nebendran und fast gleichauf lockt das Café Restaurant Lichtblick mit Terrasse und feiner Küche. Am Stadtrand bietet übrigens das Deck 47 die schönste Aussicht – am Boden, aber dafür direkt vor dem Baggersee in der Rossau. Hier kann man nicht nur gut speisen, sondern auch einen Sprung ins kalte Nass wagen, ab 18 Uhr sogar gratis.

Wer sich weniger für den Überblick über die Stadt interessiert als vielmehr für den Blick auf die Passant*innen aus Nah und Fern, der sucht sich ein Plätzchen in einem der vielen Straßencafés in der Innsbrucker Altstadt und der Maria-Theresien-Straße. Besonders empfehlenswert: das Schindler, das Hard Rock Cafe und das Manna.

2. Kunst, Kino und Konzerte

Das Alternativ-Kino „Cinematograph“ in Innsbruck., © David Schuchter/Anna PichlerDas Alternativ-Kino „Cinematograph“ in Innsbruck. © David Schuchter/Anna Pichler

An lauen Sommerabenden machen Kunst und Kultur richtig Vergnügen. Die gut klimatisierte Taxispalais Kunsthalle Tirol hat immer donnerstags ihre Pforten bis 20 Uhr geöffnet. Wechselnde Ausstellungen fokussieren auf internationale zeitgenössische Kunst. In Innsbruck gibt es auch mehrere kleine und größere Kinos, die einen Besuch wert sind. Leokino und Cinematograph punkten mit einer feinen Auswahl an internationalen Filmen, die in der Regel in Originalsprache mit Untertiteln gezeigt werden. Sehr sehenswert ist auch der „Kultursommer“ im Zeughaus, bei dem Theater, Kino und Konzerte unterm Sternenhimmel und vor historischer Kulisse auf dem Programm stehen. Jazz, Rock und Ethnomusik unter freiem Himmel bietet das Treibhaus. Wer’s lieber klassisch mag, findet im Juli bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten in der Hofburg Klang und Kulisse.

3. Sonnenuntergang auf der Hungerburg

Mit einem abendlichen Spaziergang auf die Hungerburg kann man den Sonnenuntergang zu einem Erlebnis machen., © Tirol Werbung - Verena KathreinMit einem abendlichen Spaziergang auf die Hungerburg kann man den Sonnenuntergang zu einem Erlebnis machen. © Tirol Werbung - Verena Kathrein

Die schönsten Dinge im Leben sind bekanntlich kostenlos. So ist es auch mit einem Sonnenuntergang in Innsbruck. Mit einem abendlichen Spaziergang (oder einer zehnminütigen Busfahrt) auf die Hungerburg kann man den Moment, wenn die Sonne hinter den Bergen verschwindet, zu einem Erlebnis machen. Auf der Plattform der Hungerburg Bergstation fühlt man sich wie auf einem Balkon. Die letzten Sonnenstrahlen werfen oranges Licht über die Stadt und der Inn glänzt wie eine goldene Kette. Wer möchte, kann von der Hungerburg aus in ca. 30 Minuten die Arzler oder die Umbrüggler Alm erreichen. Bei einem Kaspressknödel und einem eiskalten Bier ist der Sonnenuntergang gleich nochmal schöner. Das klingt kitschig? Überzeugt euch selbst!

4. Den Tag am Inn ausklingen lassen

Auch der nächste Tipp fällt unter die Kategorie „Low Budget“: Im Gras liegen, vom Inn gekühlte Luft atmen und die letzten Sonnenstrahlen abbekommen? Was Innsbrucks Studierende schon längst praktizieren, lohnt sich auch für Stadt-Besucher. Hinter dem Hauptgebäude der Universität am Innrain kann man es sich in der Wiese bei einem Picknick gemütlich machen. Getränke oder Musik muss man sich selbst mitbringen. Einige Schritte flussabwärts lädt auf der anderen Innseite der Waltherpark zum Verweilen ein – kleine Konzerte und Kunstevents der Vogelweide inklusive.

5. Abendliche Erkundungstour am Inn

Neue Ufer mit dem Zweirad erfahren., © Tirol Werbung - Frank BauerNeue Ufer mit dem Zweirad erfahren. © Tirol Werbung - Frank Bauer

Der Inn hat viele Gesichter. Deshalb lohnt es sich auch bei einem kurzen Stadtbesuch, ein IVB-Stadtrad oder - per App - einen E-Scooter zu mieten und an den Ufern entlangzufahren. In Richtung Westen kann man über die Höttinger Au bis an den Innstrand in Kranebitten fahren und dort den Flugzeugen beim Starten zusehen. Östlich ist ein Halt beim Sillzwickel ein Muss, an dem die Sill in den Inn mündet. Weiter in diese Richtung geht es durch das O-Dorf, in dem die heute bunten Olympia-Hochhäuser von 1976 stehen, bis zum schmucken Städtchen Hall in Tirol, das nur einen Steinwurf von Innsbruck entfernt liegt.

Habt einen schönen Abend in Innsbruck!

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Benjamin Stolz liebt und lebt die Gegensätze des Alpenlandes. Als Tiroler mit Höhenangst, papiervernarrter Blogger und Stadtmensch vom Land ist er der Meinung, dass es in Tirol mehr zu entdecken gibt, als man glaubt.

Benjamin
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