Auf dem Bike Everest Tirol bei Fliess, © Daniel Zangerl
Auf dem Bike Everest Tirol bei Fliess, © Daniel Zangerl

Mehrtägige MTB-Tour
Bike Everest Tirol

Die siebentägige MTB-Tour Bike Everest Tirol holt den höchsten Berg der Erde in die Alpen – jedenfalls in Form seiner Höhenmeter. Ziemlich genau 8.848 Höhenmeter im Aufstieg sind auf der knapp 285 Kilometer langen Strecke von Garmisch-Partenkirchen bis nach Plamort am Reschenpass zu überwinden. Die Route eignet sich sowohl für trainierte Mountainbiker als auch für gemütliche E-Biker. Unterwegs geht es durch mehrere Naturparks, und es gibt immer wieder schöne Ausblicke auf bekannte Gipfel wie die Zugspitze und den Ortler. Außerdem warten in Tirol jede Menge Bergseen, Wasserfälle, Schluchten, Almen, Schlösser und mittelalterliche Burgen auf die Biker. Die Tour kann in der Regel zwischen Mai und Oktober gefahren werden, entweder am Stück oder auch etappenweise. Wer möchte, kann ein spezielles Startpaket bestellen.

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Ausgangspunkt

Garmisch-Partenkirchen

Endpunkt

Plamort, Nauders

Gebirgszug

Wettersteingebirge

Lechtaler Alpen

Mieminger Kette

Ötztaler Alpen

Samnaungruppe

Länge

285 km

Dauer

7 Tag(e)

Merkmale

  • Rundtour
  • Barrierefrei
  • Tour mit E-Bike-Ladestationen
  • Etappe 1:

    • Restaurant Mini am Tennsee
    • Goasalm
    • Gasthaus Ferchensee

    Etappe 2:

    keine

    Etappe 3:

    • Zugspitz Resort, Ehrwald
    • Leitner Sport, Ehrwald
    • Gemeindeamt Lermoos
    • Mittelstation Grubigsteinbahn
    • Sport Schönherr Sports & Fun, Biberwier
    • green4rent, Infobüro Nassereith
    • green4rent, Imst Tourismus
    • E-Tankstelle Stadtgemeinde Imst

    Etappe 4:

    • green4rent, Appartment Schatz, Hoch-Imst
    • Peto Bike Zams
    • Intersport Landeck

    Etappe 5:

    • Schöngampalm
    • Sport 2000 Schmid, Talstation Fisser Bergbahn
    • Talstation Bergbahn Serfaus

    Etappe 6:

    • Hotel Tyrol, Pfunds
    • Gasthof Traube, Pfunds

    Etappe 7:

    • Talstation Bergkastel-Seilbahn
    • Hotel Post, Nauders
    • Sport Spöttl, Nauders

Schwierigkeit

schwierig

Höhenlage

2.175 m 690 m

Höhenmeter bergauf 8.848 m
Höhenmeter bergab 8.227 m

Kondition*

Technik*

Beste Jahreszeit*

Jan
Feb
Mrz
Apr
Mai
Jun

Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

* Es handelt sich hier um Richtwerte und Empfehlungen. Bitte beachten Sie Ihre persönlichen Fähigkeiten und die aktuelle Wetterlage. Für die Richtigkeit der Angaben kann keine Haftung übernommen werden.

Parken

Bahnhof Garmisch-Partenkirchen

Anreise mit Öffis:

  • Bahnhof Garmisch Partenkirchen (ICE, RB, RE)

Downloads

Streckenbeschreibung

Etappe 1: Garmisch-Partenkirchen – Mittenwald – Garmisch-Partenkirchen
Streckenlänge: 51,6 Kilometer, Höhenmeter bergauf/bergab: 1.121/1.126, Schwierigkeit: mittelschwierig

Die erste Etappe ist ideal zum Warmfahren. Am Kurpark (bzw. am nahegelegenen Bahnhof) in Garmisch-Partenkirchen geht es los. Nördlich des Parks die Partnach überqueren, rechts abbiegen, ein Stück an der Bahnstrecke nach Norden radeln und über die Amselstraße und die B2 hinweg auf die steile Bergstraße Richtung Esterbergalm fahren, die nach knapp 600 Höhenmetern erreicht ist. Weiter geht es durch das Finzbachtal ostwärts, an der Farchanter und der Finzalm vorbei hinunter zum Barmsee und nach Krün. Von dort ins südlich gelegene Mittenwald weiterfahren und am Lautersee und Ferchensee vorbei wieder Kurs auf Garmisch nehmen. Davor geht es aber noch an Schloss Elmau vorbei und durch die Partnachklamm.

Einkehrmöglichkeiten (Auswahl):

  • Esterbergalm
  • Farchanter Alm
  • Finzalm
  • Alpengasthof Gröblalm
  • Postkeller Mittenwald
  • Gasthaus Ferchensee
  • Luce d'Oro, Krün
  • Berggasthof Hintergraseck
  • Almwirtschaft Hanneslabauer

Etappe 2: Garmisch-Partenkirchen – Eibsee – Ehrwald
Streckenlänge: 28,7 Kilometer, Höhenmeter bergauf/bergab: 897/610, Schwierigkeit: mittelschwierig

Am zweiten Tag geht es wieder am Kurpark los, dieses Mal führt die Route allerdings am Loisach-Radweg flussaufwärts Richtung Zugspitze. Auf die B23 wechseln, dann links nach Grainau abbiegen und weiter bis zum Eibsee fahren. Nun geht es aufwärts zur Hochthörle-Hütte und zum Eibseeblick. Auf der Tiroler Seite angelangt, darf das Rad bis zum Ziel in Ehrwald einfach abwärts rollen, über Obermoos und die Zugspitzstraße.

Einkehrmöglichkeiten:

  • Spatzenhäusl Untergrainau,
  • Eibsee-Alm
  • Hochthörle-Hütte
  • diverse Gasthöfe in Ehrwald

Etappe 3: Ehrwald – Gipfelhaus Grubigstein – Fernpass – Nassereith – Imst
Streckenlänge: 62,5 Kilometer, Höhenmeter bergauf/bergab: 1.639/1.810, Schwierigkeit: mittelschwierig

Die ersten Kilometer des dritten Tages führen auf der Via Claudia R8 flach durch das Lermooser Moos im Ehrwalder Becken. In Lermoos nach Süden halten und ein Stück nach der Talstation der Grubigsteinbahn auf die MTB-Route 804 abbiegen. Sie führt hinauf zur Mittelstation. Dort auf die 861 wechseln, die weiterführt bis zum Gipfelhaus Grubigstein. Talwärts den selben Weg nehmen und dann rechter Hand auf dem Wachterweg nach Biberwier fahren. Am südlichen Ortsende auf die Route 838 nach rechts abbiegen, einen Abstecher zu den Loisachquellen machen und danach am Mittersee und dem Weißensee vorbei den Aufstieg zum Fernpass in Angriff nehmen (R8). Die Route führt am kleinen Schanzlsee und dann oberhalb des Fernsteinsees entlang. Weiter geht es auf der R8 abwärts durch das Gurgltal, Nassereith, Tarrenz bis nach Imst

Einkehrmöglichkeiten:

  • Bergrestaurant Grubigalm
  • Gipfelhaus Grubigstein
  • Rasthaus Zugspitzblick (Abstecher)
  • Raststation Fernsteinsee
  • Rastland Nassereith am Fernpass
  • Gasthof Gurgltalblick, Nassereith
  • Gasthof Seewald
  • diverse Gasthöfe in Tarrenz und Imst

Etappe 4: Imst – Mils – Kronburg – Landeck
Streckenlänge: 40,9 Kilometer, Höhenmeter bergauf/bergab: 1.306/1.331, Schwierigkeit: mittelschwierig

Los geht es an der Imster Pfarrkirche. Auf der Gafialgasse nach Norden aus dem Ort heraus Richtung „Teilwiesen" fahren. Nun die MTB-Route 619 nach links nehmen und stetig aufwärts durch den Wald zur Obermarkter Alm und zum Almzoo fahren. Über die Latschenhütte geht es weiter auf Route 615 zur Untermarkter Alm, dann nach Gunglgrün und zur Imster Au (617 und 618). Weiter ins Tal fahren, unter der Autobahn hindurch und auf der R8 weiter durch Mils, Schönwies, hinauf zur Kronburg, wieder abwärts nach Rifenal, durch Zams hindurch und am Inn entlang schlussendlich nach Landeck radeln.

Einkehrmöglichkeiten:

  • Latschenhütte
  • Untermarkter Alm
  • Restaurant Barbaros, Schönwies
  • Gasthof Kronburg
  • diverse Restaurants in Zams und Landeck

Etappe 5: Landeck – Fließ – Fiss – Serfaus
Streckenlänge: 37,9 Kilometer, Höhenmeter bergauf/bergab: 1.496/883, Schwierigkeit: mittelschwierig

Die fünfte Etappe führt gleich zu Beginn am Schloss Landeck vorbei, das etwas erhöht über dem Inn thront. Dort die MTB-Route 790 nehmen und ihr steil aufwärts durch den Schlosswald folgen. Über Eichholz geht es zunächst nach Fließ. Von dort auf der Landstraße talwärts fahren und in Neuer Zoll den Inn überqueren. Am gegenüberliegenden Berghang führt Route 7100 bis zur 1.000 Höhenmeter höher gelegenen Schöngampalm. Von dort etwa zwei Kilometer wieder zurückfahren und dann auf die MTB-Route 730 (Fisser Almweg) nach rechts abbiegen und einmal um den Matekopf herum bis herüber nach Fiss radeln. Nun sind es auf Route 765 und anschließend 7100 nur noch etwa drei Kilometer bis Serfaus.

Einkehrmöglichkeiten:

  • Hotel Traube, Fließ
  • Gasthof Neuer Zoll, Fließ
  • Schöngampalm
  • diverse Gasthöfe in Fiss und Serfaus

Etappe 6: Serfaus – Pfundser Tschey – Pfunds
Streckenlänge: 25,3 Kilometer, Höhenmeter bergauf/bergab: 822/1.267, Schwierigkeit: mittelschwierig

Von Serfaus aus geht es auf MTB-Route 7100 weiter. Schon kurz nach dem Start können es die Biker bis zum Ufer des Inn einfach rollen lassen. Am Talboden angekommen, nach links abbiegen und bei Tösens den Inn überqueren. Nun der MTB-Route 754 folgen, die gegenüber auf der anderen Talseite wieder in die Wald und steil bergauf durch den Kesselwald führt. Nach einigen Kilometern ist das idyllische Hochtal Pfundser Tschey mit seinen vielen kleinen Holzstadeln erreicht. Dieses leicht abwärts der Länge nach durchqueren. Am Ende auf der schmalen Straße (755) durch die Streusiedlung Greit weiter talwärts nach Pfunds fahren, dem Ziel dieser recht kurzen Etappe.

Einkehrmöglichkeiten:

  • Gasthof Tschupbach, Tösens
  • Gasthof Wilder Mann, Tösens
  • Berghof, Greit
  • diverse Gasthöfe in Pfunds

Etappe 7: Pfunds – Martina – Nauders – Plamort
Streckenlänge: 39,4 Kilometer, Höhenmeter bergauf/bergab: 1.567/511, Schwierigkeit: schwierig

Die letzte Etappe hat es in sich und fordert mit fast 1.600 Höhenmetern im Aufstieg noch einmal Kondition. Von Pfunds aus führt die Route auf der R8 bergwärts durch das Inntal. Nach der Einmündung des Samnauntals folgt auf der östlichen Flussseite die Festung Altfinstermünz. Danach wird auf der Westseite des Inns die Grenze zur Schweiz passiert. Nun der Landstraße südwärts folgen, den Grenzort Martina passieren und kurz danach bei Sclamischot wieder den Inn gen Osten queren. Jetzt die MTB-Route 7042 bergwärts über die Norbertshöhe bis nach Nauders nehmen. Nun folgt die Abschlussrunde auf der Route 7032 und 7034 über die Goldseehütte und die Bergstation der Bergkastelbahn nach Plamort (Südtirol), dem berühmten Aussichtspunkt über den Reschensee. Zurück nach Nauders geht es auf der 7036 durch den Kompatschwald.

Einkehrmöglichkeiten:

  • Restaurant Vinadi Weinberg
  • diverse Gasthöfe in Nauders
  • Bergresort „Das Jochelius“
  • Panoramarestaurant Bergkaste


Rückfahrt nach Garmisch-Partenkirchen: Von Nauders mit Bus 4210 nach Landeck, von dort mit dem Zug über Innsbruck und ggf. Mittenwald nach Garmisch-Partenkirchen (ca. 4 bis 5 Std.)

Orte entlang der Route

Anreise

Wie kommen Sie zu Ihrer Zieladresse? Per Flugzeug, Bahn, Bus oder Auto.

Ihre Zieladresse: Mieming

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