Bergtour Die sanft-prickelnde Umrundung der Eiger Nordwand Tirols / Tag 3

Gries am Brenner / Zillertaler Alpen
Schwierigkeitsgrad: schwierig
Streckenlänge: 13,9 km
Dauer: 6:30 h

Die 3-tägige Tour führt uns rund um die "Eiger Nordwand" Tirols und erlaubt einen Blick sowohl auf ihre abweisende wie auch auf ihre freundliche Seite. Wenn alle Faktoren passen, dann genießt man auf der Rundwanderung ein außergewöhnliches Bergerlebnis im Atem der 3.000er.

Toureninformation

  • Anforderung: schwierig
  • Länge: 13,9 km
  • Dauer: 6:30 h
  • Höhenmeter Bergauf:1.000 hm
  • Höhenmeter Bergab:880 hm
Höchster Punkt2.693 m

Ausgangspunkt

Landshuter Europahütte

Endpunkt

Bushaltestelle Schlegeis Stausee

Wegbeschaffenheit

Wir bewegen uns auf meist gut ausgebauten Wegen in gemäßigtem Gelände im Bereich der höchsten Gipfel der Zillertaler Alpen. Kurze Passagen, an denen man die Hände verwenden muss, wechseln sich mit sanft mäandrierenden Wegabschnitten inmitten saftiger Wiesen ab. Die Tour verlangt Kondition und stellenweise Trittsicherheit ab und sollte nur bei stabilen Wetterbedingungen unternommen werden.

Ausrüstung

Bergschuhe Elementare Kenntnisse im Umgang mit Pickel und Seil.
Quelle: Zillertal Tourismus GmbH

Beschreibung

Die letzte Etappe dieser anspruchsvollen Rundtour führt uns immer leicht fallend auf dem Landshuter Höhenweg durch eine ursprüngliche, von mehreren Karen gesäumte Landschaft in 3 bis 4 Std. zum Pfitscher Joch (2.251 m). Der Weg schmiegt sich grazil an die Südflanken des Kraxentragers, der Kluppen und der Hohen Wand an und wir genießen die Ausblicke auf die schroffen Eisriesen der Zillertaler Alpen und Felsklötze der Pfunderer Berge. Am Ende dieses eindrücklichen Wegabschnitts passieren wir den landschaftlich ansprechenden Jochsee. Um zum Pfitscher Joch-Haus zu gelangen, muss man einen kleinen Umweg von 10 Min. in Kauf nehmen. Am Pass bei der alten Zollwachhütte betreten wir wieder österreichischen Boden. Es geht nun über den sogenannten Jochschinder bergab, der in diese Richtung zum Glück keinerlei Schinderei darstellt. Auf der moorigen Hochebene passieren wir das "Rotbachl", dessen rostrote Farbe namensgebend war und kommen flotten Fußes unserem heutigen Ziel entgegen, ständig begleitet vom wildflussartigen Zamserbach. Wenn wir die knorrigen Bäume erreicht haben, dann entlässt uns der Zamser Grund nach drei Tagen „Wildheit der Zillertaler Alpen“ sanft aus dem Hochgebirge. Angekommen am Schlegeisspeicher erreichen wir die Jausenstation Zamsgatterl und sind von dort bald wieder bei unserem Ausgangspunkt bei der Dammkrone zurück.

Weitere Informationen zu den Verhaltenstipps im Naturpark Zillertaler Alpen >>>

Wetter

Heute

leichter Regenschauer
17°C/9°C
85%14.1l5 km/h

Sa

hauptsächlich klar
17°C/8°C
15%0l5 km/h

So

hauptsächlich klar
19°C/9°C
30%0.2l5 km/h
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