Die 3-tägige Tour führt uns rund um die "Eiger Nordwand" Tirols und erlaubt einen Blick sowohl auf ihre abweisende wie auch auf ihre freundliche Seite. Wenn alle Faktoren passen, dann genießt man auf der Rundwanderung ein außergewöhnliches Bergerlebnis im Atem der 3.000er.
Die letzte Etappe dieser anspruchsvollen Rundtour führt uns immer leicht fallend auf dem Landshuter Höhenweg durch eine ursprüngliche, von mehreren Karen gesäumte Landschaft in 3 bis 4 Std. zum Pfitscher Joch (2.251 m). Der Weg schmiegt sich grazil an die Südflanken des Kraxentragers, der Kluppen und der Hohen Wand an und wir genießen die Ausblicke auf die schroffen Eisriesen der Zillertaler Alpen und Felsklötze der Pfunderer Berge. Am Ende dieses eindrücklichen Wegabschnitts passieren wir den landschaftlich ansprechenden Jochsee. Um zum Pfitscher Joch-Haus zu gelangen, muss man einen kleinen Umweg von 10 Min. in Kauf nehmen. Am Pass bei der alten Zollwachhütte betreten wir wieder österreichischen Boden. Es geht nun über den sogenannten Jochschinder bergab, der in diese Richtung zum Glück keinerlei Schinderei darstellt. Auf der moorigen Hochebene passieren wir das "Rotbachl", dessen rostrote Farbe namensgebend war und kommen flotten Fußes unserem heutigen Ziel entgegen, ständig begleitet vom wildflussartigen Zamserbach. Wenn wir die knorrigen Bäume erreicht haben, dann entlässt uns der Zamser Grund nach drei Tagen „Wildheit der Zillertaler Alpen“ sanft aus dem Hochgebirge. Angekommen am Schlegeisspeicher erreichen wir die Jausenstation Zamsgatterl und sind von dort bald wieder bei unserem Ausgangspunkt bei der Dammkrone zurück.
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