Die Grenzgänger-Tour führt auf sechs anspruchsvollen Etappen durch die beeindruckende Bergwelt der Allgäuer Alpen. Wir überqueren dabei immer wieder die grüne Grenze zwischen Tirol und Bayern und erleben hautnah die Vielfalt der Natur. Steile Gipfel wechseln mit tiefen Schluchten und idyllische Almen ab. Ein Muss für alle, die die Alpen abseits der Touristenpfade erleben möchten.
Anspruchsvolle Mehrtagestour für erfahrene Bergwanderer. Rund 7.000 Höhenmeter und 85 Kilometer, verteilen sich auf sechs Etappen. Die schwarzen Bergwege führen über steile Grate und Geröllfelder. Eine ausgeprägte Kondition, sowie Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich.
Beschreibung:
Anspruchsvolle Hüttentour
Die Tour ist als anspruchsvoll einzuordnen und verläuft immer wieder über ausgedehnte Geröllfelder, entlang ausgesetzter Grate und durch steile Flanken. Insgesamt werden in sechs Tagen knapp 85 Kilometer und 7.000 Höhenmeter zurückgelegt. Dort, wo der Weg nicht direkt entlang der Grenze verläuft, wird sie immer wieder überschritten – auf dem Grenzgänger wechselt man jeden Tag mindestens einmal zwischen Österreich und Deutschland – häufig deutlich öfter. Übernachtet wird in Hütten oberhalb der Waldgrenze inmitten des Naturschutzgebietes Allgäuer Alpen oder aber in den kleinen Talorten Schattwald (Tannheimer Tal), Hinterhornbach (Lechtal) und Hinterstein (Hintersteiner Tal).
Steinböcke und Edelweiß
Neben den landschaftlichen Highlights dürften vor allem die Flora und Fauna entlang des »Grenzgängers« begeistert – seit einigen Jahren leben wieder Steinadler in den Allgäuer Bergen und auch Bartgeier, die hier lange als ausgerottet galten, werden zunehmend gesichtet. Die Population der Steinböcke hat sich seit ihrer Wiederansiedlung stark vermehrt und auch das ebenfalls nahezu verschwundene Edelweiß kann heute teilweise am Wegesrand entdeckt werden.
Ein Gemeinschaftsprojekt
Der »Grenzgänger« ist ein Gemeinschaftsprojekt der Tourismusverantwortlichen des Tannheimer Tals, des Lechtals und Bad Hindelang sowie des Deutschen Alpenvereins (Sektion Allgäu-Immenstadt). Die Idee wurde zusätzlich durch die Europäische Union im Rahmen des Interreg-Programms gefördert.
Wegbeschreibung:Schattwald - Untere Stuibenalpe - Bschießer - Ponten - Zirleseck - Willersalpe - Gaiseckjoch - Schrecksee - Landsberger Hütte - Jubiläumsweg - Bockkarscharte - Prinz-Luitpold-Haus - Himmelecksattel - Hornbachjoch - Kanzberg - Hinterhornbach - Schwabegghütte - Fuchsensattel - Kalter Winkel - Balkenscharte - Prinz-Luitpold-Haus - Bärgündelealpe - Giebelhaus - Busfahrt nach Hinterstein - Hinterstein - Zipfelsfälle - Zipfelsalpe - Iseler - Kühgundkopf - Wiedhag - Bergstation Wannenjochbahn - Schattwald
Tipp des Autors: