Historisches Schmuggeln von Villgraten ins Gsies. Die Schmuggler und die Zöllner stehen hier im Vordergrund.
Zur Grundausrüstung beim Bergwandern gehören feste Bergschuhe mit gutem Profil, ein 30-35-Liter-Rucksack sowie funktionale Kleidung nach dem Zwiebelprinzip inklusive ausreichend Wechselwäsche. Unverzichtbar sind Regen,- Kälte und Sonnenschutz, ausreichend Flüssigkeit und Verpflegung sowie ein Erste-Hilfe-Set und ein aufgeladenes Mobiltelefon. Eine Karte oder ein GPS-Gerät unterstützen die Orientierung.
Die Angaben dienen als Orientierung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Ausrüstung ist stets an Tourenziel, Wetterlage, Jahreszeit, Naturgefahren, Umwelteinflüsse sowie den persönlichen Bedürfnissen anzupassen.
Die Schmuggler war nur eine kurze Periode in der Geschichte der beiden Talschaften. Grenzen, über die geschmuggelt wurde, gab es nur in zwei Zeitabschnitten, von 1810 bis 1814 und nach den zwei Weltkriegen. Vom Villgraten ins Gsies wurde vor allem Vieh geschmuggelt, weil dort bessere Preise erzielt werden konnten. Speziell nach den beiden Weltkriegen wurden Lebensmittel, Tabak und Zigaretten geschmuggelt und auf diesem Wege getauscht. Der ehemalige und jetzt wieder in Stand gesetzte Schmugglersteig führt von Kalkstein über die Roßtalalm zum Kalksteiner Jöchl und von dort weiter durch das Tscharniettal nach St. Magdalena.