Luxushotels, Wellnesstempel und Erlebnisparks? All das sucht man im Navistal vergeblich. Wer aber das Ursprüngliche liebt, der ist hier genau richtig. Leckere Hausmannskost gibt es auch.
Luxushotels, Wellnesstempel und Erlebnisparks? All das sucht man im Navistal vergeblich. Wer aber das Ursprüngliche liebt, der ist hier genau richtig. Leckere Hausmannskost gibt es auch.
Was läuft in einem Almdorf anders als in einem Dorf im Tal? Am Weg zur Juifenalm hört man schon von Weitem die Kühe muhen, die Hühner gackern und die Schweine grunzen! Denn auf der Alm oberhalb von Gries im Sellrain herrscht fröhliches Family-Life, bei den Tieren und bei den Menschen. Kein Wunder, der almerische „Hochsitz“ mit Umgebung ist ein Landschaftsjuwel. Und schmackhafte Kost nach dem Motto „Alles selbst gemacht“ gibt es auch.
Bei einem Ausflug auf die Außermelang Alm in den Tuxer Alpen wiegt der Rucksack beim Abstieg meist schwerer als beim Aufstieg. In der Sennerei des hübschen Almdorfs kann man nämlich feine Spezialitäten erwerben. Der Wattentaler Almkäse ist weitum bekannt und räumt regelmäßig Preise ab. Auch das „Tiroler Almschwein“ gedeiht hier prächtig.
Was läuft in einem Almdorf anders als in einem Dorf im Tal? Die Zeit! Sie läuft nicht schneller oder langsamer, denn die Uhren gehen überall gleich. Sie läuft ruhiger und bewusster. Wenn Vergangenheit und Gegenwart aufeinandertreffen und sich in verschwiegenen Winkeln ein Stelldichein geben, wie im hübschen Lechtaler Almdorf Fallerschein.
Es würde sich auch ein Tagesmarsch lohnen, zum Glück braucht es aber nur eineinhalb Stunden Aufstieg bis zur Falbesoner Ochsenalm. Dort wird man mit einem Angebot belohnt, das an Großmutters Speisekammer-Naschereien erinnert: hausgemachtes Brot, Butter, Graukas, Speck, original Stubaier Käsestriezel, Buttermilch, Holundersaft…
Einmal nachts allein im Museum herumwandern, wenn kein Besucher mehr hineindarf. Wer würde das nicht wollen? Nun... unser Autor zum Beispiel.