Wegweiser im Rofangebirge, © Tirol Werbung/Laurin Moser
Wegweiser im Rofangebirge, © Tirol Werbung/Laurin Moser

Wichtiges zum Verhalten am Berg

Hier finden Sie wichtige Informationen zu Schwierigkeitsgraden von Wanderwegen und dem Umgang mit Weidetieren in Almgebieten.

Klassifizierung und Schwierigkeit von Bergwegen

Neben der einheitlichen Beschilderung und Wegmarkierung werden Wanderwege grundsätzlich in drei Schwierigkeitsgrade unterteilt: Wanderwege, Bergwege und Alpine Routen. Die Klassifizierung der Etappen orientiert sich dabei am Tiroler Wander- und Bergwegekonzept des Landes Tirol.

WANDERWEGE sind für alle da: Auf ihnen werden weder Bergerfahrung noch eine bestimmte Bergausrüstung vorausgesetzt. Die Wege sind breit und ohne nennenswerte Steigungen oder Gefälle. Die Beschilderung ist in gelber Grundfarbe gehalten und weist einen weißen Kreis als Schwierigkeitsangabe auf.
Für wen? Einsteiger und Spaziergeher
Voraussetzung. Sportschuhe und der Witterung entsprechende Kleidung

ROTE BERGWEGE sind mittelschwierig: Einige schmale und steile, aber versicherte Geh- und Kletterpassagen warten auf Wanderer. Die entsprechenden Schilder sind in gelber Grundfarbe gehalten und weisen einen roten Kreis als Schwierigkeitsangabe auf.
Für wen? trittsicherer und geübte Bergwanderer
Voraussetzung. gute körperliche Verfassung, Bergerfahrung und Bergausrüstung

SCHWARZE BERGWEGE sind schmale, fast zur Gänze steil und ausgesetzte Wege. Wer sich auf einen schwarzen Bergweg macht, muss mit längeren gesicherten Geh- und Kletterpassagen rechnen. Schwarze Bergwege werden auf den gelben Grundschildern mit einem schwarzen Kreis als Schwierigkeitsangabe gekennzeichnet.
Für wen? Schwindelfreie, trittsicherer und alpine erfahren Bergsteiger
Voraussetzung. sehr gute körperliche Verfassung, alpine Erfahrung und Bergausrüstung, mitunter alpine Sicherungsmittel, gute Wetterverhältnisse

ALPINE ROUTEN sind sehr schwierig und nicht für jedermann. Sie befinden sich im hochalpinen Gelände, sind also exponiert und weisen ungesicherte Geh- und Kletterpassagen auf. Auf Absturzgefahr sei ausdrücklich hingewiesen, da Alpine Routen streckenweise ausrutschgefährdet sind. Die Beschilderung trägt den Schriftzug „Alpine Route“ als Schwierigkeitsgrad.
Für wen? schwindelfreie, trittsichere und hochalpin erfahrene Bergsteiger
Voraussetzung. ausgezeichnete, körperliche Verfassung, umfassende Bergerfahrung, alpine Kletterausrüstung, Sicherungs- und Orientierungsmittel, gute Wetterverhältnisse

Tiroler Bergsportführer & Alpine Auskunft: Auf der sicheren Seite

Mit professioneller Begleitung geht man auf Nummer sicher: Rund 1.200 Bergwanderführer und mehr als 700 top-ausgebildete Bergführer stehen in Tirol bereit und bieten maximale Sicherheit am Berg. Die Tiroler Bergsportführer kennen jeden Winkel in den Tiroler Bergen und begleiten Wanderer und Bergsteiger auf ihren Touren durch die alpine Bergwelt. Sie sorgen dafür, dass jeder sicher am Gipfel ankommen.

Wer sich in ein alpines Bergvergnügen stürzen möchte, kann sich vorab alle wesentlichen Informationen bei der Alpinen Auskunft einholen. Der Berg- und Skiführer Michael Rutter gibt telefonisch unter +43.512.587828-0 oder per Mail an info@alpine-auskunft.at Auskunft über die Bedingungen am Berg, die aktuelle Wetteraussicht, Schneelage oder Lawinensituation sowie Tipps zur allgemeinen Sicherheit am Berg. Neben der Beratung vermittelt er auch gerne an einen staatlichen geprüften Bergsportführer weiter, der Sie bei Ihrer Tour professionell begleitet.

Richtiges Verhalten am Berg

Beim Wandern spürt man die Witterungseinflüsse viel stärker und direkter als unten im Tal. Eine gute Tourenplanung und die Einhaltung wichtiger Verhaltensregeln erhöhen die Sicherheit am Berg beträchtlich. Damit Wanderer und Bergsteiger sicher in der Bergwelt unterwegs sind, gibt es vom Österreichischen Alpenverein 10 Empfehlungen für sicheres Bergwandern.

Die 10 Empfehlungen des Alpenvereins können Sie in unserem Blog-Beitrag nachlesen, oder hier als PDF kostenlos downloaden.

Richtiges Verhalten mit Weidetieren

Eine Alm ist kein Streichelzoo. Mit ein paar einfachen Verhaltensregeln können gefährliche Situationen bei Begegnungen zwischen Wanderern und Weidevieh vermieden werden. 


, © Landwirtschaftskammer Tirol
Verhaltenstipp Nr. 1

Kontakt zum Weidevieh vermeiden, Tiere nicht füttern, sicheren Abstand halten!


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Verhaltenstipp Nr. 2

Ruhig verhalten, Weidevieh nicht erschrecken!


, © Landwirtschaftskammer Tirol
Verhaltenstipp Nr. 3

Mutterkühe beschützen ihre Kälber. Begegnung von Mutterkühen und Hunden vermeiden!


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Verhaltenstipp Nr. 4

Hunde immer unter Kontrolle halten und an der kurzen Leine führen. Ist ein Angriff durch ein Weidetier abzusehen: Sofort ableinen!


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Verhaltenstipp Nr. 5

Wanderwege auf Almen und Weiden nicht verlassen!


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Verhaltenstipp Nr. 6

Wenn Weidevieh den Weg versperrt, mit möglichst großem Abstand umgehen!


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Verhaltenstipp Nr. 7

Bei Herannahen von Weidevieh: Ruhig bleiben, nicht den Rücken zukehren, den Tieren ausweichen!


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Verhaltenstipp Nr. 8

Schon bei ersten Anzeichen von Unruhe der Tiere Weidefläche zügig verlassen!


, © Landwirtschaftskammer Tirol
Verhaltenstipp Nr. 9

Zäune sind zu beachten! Falls es ein Tor gibt, dieses nutzen, danach wieder gut schließen und Weide zügig queren!

Verhaltenstipp Nr. 10
Verhaltenstipp Nr. 10
Die Alm ist kein Streichelzoo

Wanderer und Weidevieh: So verhalten Sie sich richtig!

Ratgeber Almsicherheit #1
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Ratgeber Almsicherheit #2
Ratgeber Almsicherheit #3
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Ratgeber Almsicherheit #4
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Ratgeber Almsicherheit #5
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Die Alm ist kein Streichelzoo

Wanderer und Weidevieh: So verhalten Sie sich richtig!

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