Zupalsee, © Osttirol Werbung
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Lasörling Höhenweg, © Friedl Steiner
Lasörling Höhenweg, © Friedl Steiner

Weitwanderweg
Lasörling Höhenweg

Diese Weitwanderung durch die Lasörlinggruppe zwischen Matrei in Osttirol und Prägraten am Großvenediger hält faszinierende Ausblicke über das Defereggen- und Virgental bereit. Unter hohen, alten Lärchen führt der Weg über die Baumgrenze und hoch hinaus bis zu Gletscher-Moränen auf 2.800 Meter Seehöhe. Mit ihren mehr als 61 Kilometern und teilweise sehr steilen Passagen fordert die Wandertour viel Kondition und eine angemessene Bergausrüstung. Einkehrmöglichkeiten gibt es glücklicherweise genug und Übernachtungen in der urigen Wetterkreuzhütte, der markanten Lasörlinghütte und der Neuen Reichenberger Hütte am Bödensee teilen die Tour in vier spannende Etappen.

Weitere Informationen zum Lasörling Höhenweg: www.osttiroler-hoehenwege.at

Interaktive Karte öffnen

Ausgangspunkt  

Matrei in Osttirol

Endpunkt

Parkplatz Ströden

Gebirgszug

Venedigergruppe

Länge

61,1 km

Dauer

4 Tag(e)

Merkmale

  • Rolli- Wandertour
  • Rundwanderung

Schwierigkeit

schwierig (schwarze Bergwege)

Höhenlage

2.801 m 1.027 m

Höhenmeter bergauf 4.098 m
Höhenmeter bergab 3.723 m

Kondition*

Technik*

Beste Jahreszeit*

Jan
Feb
Mrz
Apr
Mai
Jun

Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

* Es handelt sich hier um Richtwerte und Empfehlungen. Bitte beachten Sie Ihre persönlichen Fähigkeiten und die aktuelle Wetterlage. Für die Richtigkeit der Angaben kann keine Haftung übernommen werden.

Parken

Parkplatz Guggenberg, Matrei in Osttirol

 

Einkehrmöglichkeiten: 

  • Etappe 1: ZUnigalm, Arnitzalm, Wtterkreuzhütte
  • Etappe 2: Zupalseehütte, Lasörlinghütte
  • Etappe 3: Bergseehütte, Lausnitzhütte, Neue Reichenberger Hütte
  • Etappe 4: Clarahütte, Islitzer Alm, Pebellalm

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Streckenbeschreibung

Etappe 1: Matrei in Osttirol - Wetterkreuzhütte
Höhenmeter bergauf/bergab: 1.519/442 Meter, Gehzeit: ca. 8 Stunden, Länge: 19 Kilometer, höchster Punkt: 2.168 Meter, Schwierigkeitsgrad: mittelschwierig

Die erste Etappe führt von der kleine Kirche St. Nikolaus in Bichl bei Matrei in Osttirol in ungefähr zwei Stunden durch den Bründlwald hinauf zur Zunigalm auf 1.840 Meter. Dort beginnt der eigentliche Lasörling Höhenweg. Zuerst über den Bärensteinweg durch ein weiteres Waldstück wandern, den Zunigbach überqueren und weiter in westliche Richtung bis zur Arnitzalm wandern. Geübte und schwindelfreie Wanderinnen und Wanderer können hier die Etappe mit einer Besteigung des 2.776 Meter hohen Großen Zunig verbinden.

Von der Arnitzalm führt der Höhenweg weiter in nordwestliche Richtung, durch Wälder und Lichtungen unterhalb des Torkogels über die Farrachwiesen. Nun den Muritzbach queren und dem Steig zum Lackensee folgen. Nach dem Fratnikgraben vorbei an Almrosenhängen zur Wetterkreuzhütte am Waldrand wandern.

Etappe 2: Wetterkreuzhütte – Lasörlinghütte
Höhenmeter bergauf/bergab: 700/513 Meter, Gehzeit: ca. 4,5 Stunden, Länge: 10,3 Kilometer, höchster Punkt: 2.494 Meter, Schwierigkeitsgrad: mittelschwierig

Von der Wetterkreuzhütte führt ein leichter Weg über die Achsel und unterhalb des Legerle-Gipfels in etwa eineinhalb Stunden zur Zupalseehütte am Zupalsee auf 2.350 Metern Seehöhe. Anschließend durch den geräumigen Zupaltrog in durchsetzem Gelände weiter in westliche Richtung wandern. Über die Merschenhöhe und den Gosachkofel führt die Route nun zur Lasörlinghütte, die Ausgangspunkt für die Besteigung des 3.098 Meter hohen Lasörling ist. Dieser Gipfelausflug ist aber nur versierten Bergsteigerinnen und Bergsteigern zu empfehlen.

Etappe 3: Lasörlinghütte – Neue Reichenberger Hütte
Höhenmeter bergauf/bergab: 1.605/1.314 Meter, Gehzeit: ca. 9,5 Stunden, Länge: 15,4 Kilometer, höchster Punkt: 2.801 Meter, Schwierigkeitsgrad: schwierig

Von der Lasörlinghütte auf dem Höhenweg sind es noch ungefähr drei Stunden Richtung Nordwesten bis zur Bergerseehütte. Auf dieser Etappe geht es über Gletscher-Moränen zum Berger Törl hinauf. Der steile Aufstieg wird durch ein Stahlseil erleichtert. Aufpassen heißt es dann beim nordseitigen Abstieg, vor allem, wenn noch Schnee am Steig liegt. Im unteren Teil dem Verlauf des Baches folgen, bis die Bergerseehütte erreicht ist. Der Übergang zur Lasnitzenalm erfolgt auf dem Muhs-Panoramaweg. Bei angenehmer Steigung führt der Weg rund um den Muhskopf. Nun auf dem Steig bis zum Lausnitzenbach wandern. Dort führt ein zwanzigminütiger Abstieg durch das Tal zur Lasnitzenhütte. Danach geht es wieder steil bergauf: Über die Micheltalscharte führt der Weg bis zur Neuen Reichenberger Hütte am blauen Bödensee. Über Scharten und Lenken sind bei dieser Etappe mehr als 1.500 Höhenmeter zu überwinden.

Etappe 4: Neue Reichenberger Hütte – Ströden
Höhenmeter bergauf/bergab: 271/1.454 Meter, Gehzeit: ca. 6 Stunden, Länge: 17,1 Kilometer, höchster Punkt: 2.648 Meter, Schwierigkeitsgrad: mittelschwierig
 

Diese Etappe führt von der Lasörling- in die Venedigergruppe. Von der Neuen Reichenberger Hütte über Bergwiesenhänge in Richtung Daberlenke wandern, vorbei am Dabersee. Danach erfolgt der Abstieg ins Dabertal bis zur Isel im Umbaltal. Von dort geht es am Gegenhang taleinwärts zur Clarahütte. Parallel zum Gletscherbach der Isel nun abwärts durchs Umbaltal wandern, am Wasserschaupfad „NaturKraftWeg“ vorbei. Am Fuß der Umbalfälle befinden sich die Pebell Alm und die Islitzer Alm. Von hier ist es noch eine halbe Stunde Fußmarsch zum Parkplatz Ströden. Es gibt auch die Möglichkeit, das Hüttentaxi oder die Pferdekutsche bis zum Parkplatz zu nehmen. Von Ströden und Hinterbichl bei Prägraten am Großvenediger fahren Postbusse der Linie 951 zurück zum Ausgangspunkt in Matrei in Osttirol.

Infos zum Ort

Anreise

Wie kommen Sie zu Ihrer Zieladresse? Per Flugzeug, Bahn, Bus oder Auto.

Ihre Zieladresse: Matrei in Osttirol

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