Man könnte meinen, das Figerhorn hat es im Schatten des Großglockners nicht ganz leicht. Dabei liegt genau darin seine Stärke: durch die blühenden Greiwiesen und über den langen Grat offenbart das Figerhorn den Idealblick auf den Großglockner.
Serpentinenreicher Anstieg aus dem Kalser Tal bis zu den artenreich blühenden Greiwiesen. Von dort in Richtung Gipfelflanke und schließlich über den Gratrücken bis zum Gipfel. Die Tour ist aufgrund schwarzer Bergwege als schwer eingestuft, kommt aber ohne große technische Schwierigkeiten aus.
Zur Grundausrüstung beim Bergwandern gehören feste Bergschuhe mit gutem Profil, ein 30-35-Liter-Rucksack sowie funktionale Kleidung nach dem Zwiebelprinzip inklusive ausreichend Wechselwäsche. Unverzichtbar sind Regen,- Kälte und Sonnenschutz, ausreichend Flüssigkeit und Verpflegung sowie ein Erste-Hilfe-Set und ein aufgeladenes Mobiltelefon. Eine Karte oder ein GPS-Gerät unterstützen die Orientierung.
Die Angaben dienen als Orientierung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Ausrüstung ist stets an Tourenziel, Wetterlage, Jahreszeit, Naturgefahren, Umwelteinflüsse sowie den persönlichen Bedürfnissen anzupassen.
Mit dem Auto fährt man bis zum Lucknerhaus in Kals am Großglockner. Links neben dem Lucknerhaus starten wir auf dem „Wendelin-Weingartner-Weg“ in Richtung Figerhorn. Nach einigen Serpentinen durch das am Anfang steile Gebiet erreicht man die „Greiwiesen“. Flacher geht es weiter bis hin zum „Grei Bühel“. Richtung Norden marschiert man, dem Steig entlang auf die Gipfelflanke des Figerhorns zu. Zum Schluss steigt man noch die letzten Meter über den Gratrücken hoch, und somit dem wunderschönen Gipfelkreuz entgegen!
Ein besonderes Highlight dieser Tour, stellt sicher der fantastische Ausblick auf den Großglockner, und das restliche Bergpanorama dar.