Weitwanderweg Osttiroler Adlerweg-Etappe O2: Johannishütte – Eisseehütte

Prägraten am Großvenediger / Venedigergruppe
Schwierigkeitsgrad: schwierig
Streckenlänge: 10,0 km
Dauer: 6:00 h

Etappe wählen:

Fulminant – so lässt sich diese Etappe mit einem Wort zusammenfassen. Fulminant, der Ausblick auf den Großvenediger. Fulminant ist auch die Neue Sajathütte, die als „Schloss in den Bergen“ bezeichnet wird und eine willkommene Pausestation für uns darstellt. Essen und Staunen und dann geht es weiter zur beschaulichen Eisseehütte, unserem heutigen Etappenziel.

Tourencharakter

Schwere Etappe auf schwarzen Bergwegen. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Erfahrung für hochalpines Gelände erforderlich. Wir passieren abschüssige Felsensteige, teils mit Stahlseilen versichert, steigen über kräftezehrende Schuttrinnen ab und passieren Grate. Sehr gute Kondition erforderlich.

Toureninformation

  • Anforderung: schwierig
  • Länge: 10,0 km
  • Dauer: 6:00 h
  • Höhenmeter Bergauf:1.020 hm
  • Höhenmeter Bergab:620 hm
Höchster Punkt2.788 m

Ausgangspunkt

Johannishütte

Endpunkt

Eisseehütte
  • Kondition 4 / 6
  • Technik 4 / 6

Beste Jahreszeit

  • Januar
  • Februar
  • März
  • April
  • Mai
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
  • Oktober
  • November
  • Dezember

Wegbeschaffenheit

Felsensteig, seilversicherte Stellen

Ausrüstung

  • Wanderschuhe mit gutem Profil
  • Wetterfeste Kleidung (Regenjacke, winddicht)
  • Warme Kleidung im Schichtenprinzip
  • Sonnenschutz (Sonnencreme, Sonnenbrille, Hut)
  • Wanderstöcke (optional, aber empfohlen)
  • Ausreichend Trinkwasser und Verpflegung
  • Erste-Hilfe-Set
  • Wanderkarte oder GPS
  • Stirnlampe für Notfälle
  • Rucksack mit Regenschutz
  • Handy mit vollem Akku
Quelle: TirolWerbung

Beschreibung


Streckenbeschreibung:

Der Normalweg über die Sajatscharte musste bereits vor Jahren wegen latenter Steinschlaggefahr aufgelassen werden. Mittlerweile gibt es einen neuen Verbindungssteig (schwarzer Bergweg!) der als „Kreuzspitz-Höhenweg“ ausgeschildert ist, und über die „Schernesscharte“, die am Kamm unterhalb der Kreuzspitze verläuft, führt. Die Kreuzspitze (3.155m) ist von dort in einer ½ Stunde erreichbar. Als Lohn für den Aufstieg wartet eine großartige Aussicht auf die höchsten Berge der Venedigergruppe. Der Abstieg zur Neuen Sajathütte führt dann über einen mit Stahlseilen versicherten „Felsensteig“. (anspruchsvoll!) Das Etappenziel – die einfachere, aber ebenfalls gemütliche Eisseehütte – liegt allerdings noch ein gutes Stück entfernt. 

Ein etwas weniger anspruchsvoller und kürzerer Übergang führt von der Johannishütte auf direktem Wege über die Zopatscharte (2.951 m) zur Eisseehütte. (roter Bergweg!) Man verlässt die Hütte in östlicher Richtung, und steigt in einigen Serpentinen bis zu einem markanten „Steinmann“ auf. Von dort in östlicher Richtung über die weiten Bergwiesen des „Zopat“ bis zur Weggabelung „Kreuzspitze“ (2.750 m) und weiter Richtung Osten am Fuße der Zopetspitze entlang, bis zur Zopetscharte. Der Abstieg erfolgt die ersten 100 Hm in steilen Kehren (seilversichert!), und führt dann hinunter in den Talgrund der „Kleinitzalm“. Nach Überquerung des Timmelbaches ist man in kurzer Zeit bei der "Eisseehütte".

  • Adlerkick

    Die Schernesschaft erstreckt sich zwischen der Johannishütte und der neuen Sajathütte und bildet einen ausgesetzten Übergang, der verlässliche Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erfordert. Die Überwindung der Schernersschlucht ist ebenfalls recht spektakulär.

  • Adlerblick

    Schön wenn man beim Wandern immer die alpine Gletscherwelt im Blick hat. Der „Umweg“ über die Kreuzspitze lohnt mit einem besonders schönen Ausblick auf den Großvenediger.

  • Stempelstelle

    Johannishütte, Eisseehütte

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