Weitwanderweg Adlerweg-Etappe 08: Erfurter Hütte – Lamsenjochhütte

Eben am Achensee / Karwendel
Schwierigkeitsgrad: mittelschwierig
Streckenlänge: 17,0 km
Dauer: 6:00 h

Willkommen in der zweiten Wanderwoche auf dem Adlerweg. Nach den letzten konditionellen Herausforderungen darf es heute ruhig gemütlich losgehen: Die Rofanbahn bringt uns ins Tal, die ersten Kilometer verlaufen noch eben am Achensee entlang. Schon nervös, weil es so nach Spaziergang klingt? Keine Sorge, die steilen Serpentinen zur Lamsenjochhütte kommen – sicher!

Tourencharakter

Mittelschwere Etappe auf roten Bergwegen. Einige Passagen verlaufen über unangenehm schottrige Hänge und Serpentinen hinauf zur Lamsenjochhütte. Gute Trittsicherheit, Kondition und Konzentration erforderlich.

Toureninformation

  • Anforderung: mittelschwierig
  • Länge: 17,0 km
  • Dauer: 6:00 h
  • Höhenmeter Bergauf:1.030 hm
  • Höhenmeter Bergab:70 hm
Höchster Punkt1.949 m

Ausgangspunkt

Erfurter Hütte

Endpunkt

Lamsenjochhütte
  • Kondition 3 / 6
  • Technik 3 / 6

Beste Jahreszeit

  • Januar
  • Februar
  • März
  • April
  • Mai
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
  • Oktober
  • November
  • Dezember

Wegbeschaffenheit

Zu Beginn asphaltierter Fußweg und breite Talwege, anschließend Fahr- und Karrenwege. Im oberen Abschnitt führt die Route auf schmalen Bergsteigen durch alpines Gelände mit felsigen und gerölligen Passagen bis zur Lamsenjochhütte.

Ausrüstung

  • Wanderschuhe mit gutem Profil
  • Wetterfeste Kleidung (Regenjacke, winddicht)
  • Warme Kleidung im Schichtenprinzip
  • Sonnenschutz (Sonnencreme, Sonnenbrille, Hut)
  • Wanderstöcke (optional, aber empfohlen)
  • Ausreichend Trinkwasser und Verpflegung
  • Erste-Hilfe-Set
  • Wanderkarte oder GPS
  • Stirnlampe für Notfälle
  • Rucksack mit Regenschutz
  • Handy mit vollem Akku
Quelle: TirolWerbung

Beschreibung

Streckenbeschreibung: Von der Erfurter Hütte mit der Rofanseilbahn hinunter nach Maurach oder startet bereits in Maurach. Von dort auf dem Fußweg das Süd- bzw. Südwestufer des Achensees entlang nach Pertisau zum Beginn der Mautstraße in die Karwendeltäler (in Pertisau an den Schildern „Karwendeltäler“ orientieren). Unmittelbar nach der Mautstelle links der Beschilderung „Gramaialm“ ins Falzthurntal folgen. Jetzt auf einem breiten, asphaltierten Fußweg im Wald kaum spürbar ansteigend zur Falzthurnalm mit der Sennhütte Falzthurn und dem Alpengasthof Falzthurn. Hier endet der asphaltierte Abschnitt.

Anschließend auf einem sanft ansteigenden Fußweg über Wiesen weiter ins Tal hinein (nirgendwo links den Hang hinauf), hie und da das in der Regel ausgetrocknete Schotterbachbett überquerend, bis zur Gramaialm. Von der Gramaialm zunächst auf dem Fahr- bzw. Karrenweg weiter taleinwärts Richtung „Lamsenjochhütte“. Bald wird das meist ausgetrocknete Bachbett nach links überquert. Die Route zieht durch den Talboden und vorbei an der Abzweigung zum Gramai-Hochleger. Ab hier verläuft die Etappe auf einem Steig. Es geht durch den Gramaier Grund und auf den steilen Hang im Talschluss (Süden) zu, über dem rechts markant die Lamsenspitze aufragt. Der Steig leitet in der Folge ein kurzes Stück links den Hang empor, um anschließend taleinwärts Schuttreisen zu queren. Zum Schluss schraubt sich die Route in Serpentinen den zum Teil schottrigen und recht steilen Hang nach oben. Schließlich vom Joch in wenigen Schritten links hinüber zu der bereits sichtbaren Lamsenjochhütte.

  • Adlerkick

    Eine Einreibung mit Tiroler Steinöl, das man im „Vitalberg“ in Pertisau erstehen kann, macht müde Beine wieder fit. Sein intensiver Geruch könnte jedoch manche Wegbegleiter irritieren. Am besten schmieren sich alle in der Gruppe damit ein. Derart „gedopt“ könnten geübte Bergsteiger auch die Lamsenspitze (2.508 Meter) in Angriff nehmen (stahlseilversicherter Aufstieg, ausgesetzte Stellen).

  • Adlerblick

    Im Karwendel lohnt sich ein Blick auf die vielen Kare. Das sind kesselförmige Eintiefungen unterhalb von Gipfelund Kammlagen, die von kurzen Gletschern ausgeschürft wurden. Der Name Karwendel stammt aber vermutlich vom Germanen Kérwentil („Speerwender“), der rund um Scharnitz einen Hof besaß. Das Gebiet wurde „Kerwéndelau“ genannt, die zugehörige Alpe Karwéndl.

  • Stempelstelle

    Erfurter Hütte

Anreise

  • Anreise mit den Öffis

    Mit der Bahn bis Jenbach und weiter mit Bus 8332 nach Pertisau oder Maurach zur Talstation der Rofanseilbahn; von Pertisau weiter zu Fuß oder mit dem Nostalgiebus bis zur Gramaialm.

  • Parken

    Die Talstation der Rofanseilbahn ist mit dem Bus oder Auto aus Richtung Jenbach oder Tegernsee erreichbar. Pertisau ist mit dem Bus oder Auto von Jenbach oder aus Richtung Tegernsee erreichbar (Mautstraße bis zur Gramaialm).
    Parkplatz an der Talstation der Rofanseilbahn oder oder Parkplatz Naturparktäler in Pertisau oder an der Gramaialm (Mautstraße).

Wetter

Heute

leichter Regen
10°C/-1°C
85%9.4l15 km/h

Mo

klarer Himmel
11°C/1°C
10%0l10 km/h

Di

hauptsächlich klar
16°C/0°C
10%0l10 km/h

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