Fernsteinsee, © Tirol Werbung / Aichner Bernhard
Fernsteinsee, © Tirol Werbung / Aichner Bernhard

Starkenberger Panoramaweg

Smaragdblaue Bergseen, Schlösser, Burgen und Wälder – der Starkenberger Panoramaweg, benannt nach einer einstigen Tiroler Adelsfamilie, bietet beeindruckende Erlebnisse. Die 53 Kilometer lange Strecke führt in sieben Etappen durch das Gurgltal und das Oberinntal. Vom tiefblauen Fernsteinsee am Fernpass geht es über die alte Römerstraße Via Claudia Augusta, vorbei an der mystischen Salvesenklamm bei Tarrenz, zum Schloss Starkenberg und zur hoch oben thronenden Kronburg bei Zams. Endpunkt ist das im 13. Jahrhundert erbaute Schloss Landeck. Dank einfacher bis mittelschwieriger Wege mit jeweils maximal 3,5 Stunden Gehzeit kann der Panoramaweg auch von Familien gemeistert werden.

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Gebirgszug

Lechtaler Alpen

Mieminger Kette

Ötztaler Alpen

Länge

53,6 km

Dauer

4 Tag(e)

Merkmale

  • Rolli- Wandertour
  • Rundwanderung

Schwierigkeit

mittelschwierig (rote Bergwege)

Höhenlage

1.363 m 715 m

Höhenmeter bergauf 1.892 m
Höhenmeter bergab 2.258 m

Kondition*

Technik*

Beste Jahreszeit*

Jan
Feb
Mrz
Apr
Mai
Jun

Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

* Es handelt sich hier um Richtwerte und Empfehlungen. Bitte beachten Sie Ihre persönlichen Fähigkeiten und die aktuelle Wetterlage. Für die Richtigkeit der Angaben kann keine Haftung übernommen werden.

Parken

Fernpass; Parkplatz Fernpasshöhe an der Fernpassstraße, ca. 8,5 Kilometer nördlich von Nassereith

 

Einkehrmöglichkeiten

 

Etappe 1: Fernpass-Rast (Imbiss, ganzjährig), Raststation Fernsteinsee (ganzjährig), Restaurant Zugspitzblick (ab 23. Mai, nähere Infos hier), diverse Gasthöfe in Nassereith

Etappe 2: Diverse Gasthöfe in Obtarrenz

 Etappe 3: Schloss Starkenberg (Schloss-Stube ab März, nähere Infos hier), diverse Gasthöfe in Tarrenz

 Etappe 4: Diverse Gasthöfe in Hoch-Imst

 Etappe 5: Gasthof St. Hubertus in Gunglgrün (Dezember bis Mitte Oktober, Montag und Dienstag Ruhetag), diverse Gasthöfe in Imsterberg

 Etappe 6: Gasthof Kronburg (täglich, Montag und Dienstag Ruhetag)

 Etappe 7: Hotel Tramser Hof (täglich), diverse Gasthöfe in Landeck

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Streckenbeschreibung

Etappe 1: Fernpass – Nassereith
Höhenmeter bergauf/bergab: 24/408 Meter, Gehzeit: 2,5 Stunden, Länge: 9,1 Kilometer, höchster Punkt: 1.216 Meter, Schwierigkeitsgrad: leicht

Die erste Etappe beginnt auf der Fernpasshöhe auf 1.216 Metern. Richtung Westen geht es über die alte Römerstraße Via Claudia Augusta zu einer Schottergrube und weiter Richtung Süden durch dichtes Waldgebiet. Nach ca. 800 Metern nach links zum Schanzlsee abbiegen und dem Römerweg bis zum Fernsteinsee folgen. Von dort parallel zur Fernpassstraße Richtung Süden nach Nassereith wandern.  Am Postplatz im Ortskern nach rechts auf die Karl-Mayr-Straße abbiegen, zurück Richtung Fernpass gehen und nach 30 Metern die Straße überqueren. Nun erneut über Felder nach Südwesten wandern. Nach der Überquerung der kleinen Brücke links halten und dem Bach bis zur Kneippanlage Mühlsprung folgen. 

 

Etappe 2: Nassereith – Obtarrenz
Höhenmeter bergauf/bergab: 532/349 Meter, Gehzeit: 3 Stunden, Länge: 7,3 Kilometer, höchster Punkt: 1.363 Meter, Schwierigkeitsgrad: mittelschwierig

Von der Kneippanlage Mühlsprung führt der Starkenberger Panoramaweg in Kehren bergaufwärts und weiter in westliche Richtung nach Sinnesbrunn. Nach etwa 1.500 Metern wird auf ca. 1.200 Metern Seehöhe eine Schottergrube oberhalb des Weilers See-Eck überquert. Nun den Panoramaweg etwa 1,5 Stunden lang weiterwandern bis zum Kappakreuz auf ca. 1.200 Metern. Von dort über den Forstweg fast zwei Kilometer weiter talwärts bis nach Obtarrenz wandern.

 

Etappe 3: Obtarrenz – Tarrenz
Höhenmeter bergauf/bergab: 155/275 Meter, Gehzeit: 1,5 Stunden, Länge: 4,5 Kilometer, höchster Punkt: 1.071 Meter, Schwierigkeitsgrad: leicht

In Obtarrenz auf Höhe der Hausnummer 29 den Lenzenangerweg unterhalb der Wohnsiedlung Richtung Westen wandern. Kurz vor dem Sportplatz Lenzenanger führt ein Forstweg bergaufwärts in den Wald. Diesem folgen, bei der ersten Gabelung links halten und bis zum Hohen Übergang gehen. Nach der Überquerung der Salvesenschlucht führt der Weg weiter Richtung Süden zum Ortsweiler Oberer Rotanger. Bereits fünf Minuten später kommt die Brauerei Schloss Starkenberg zum Vorschein.

 

Etappe 4: Tarrenz – Imst
Höhenmeter bergauf/bergab: 208/47 Meter, Gehzeit: 1,5 Stunden, Länge: 4,6 Kilometer, höchster Punkt: 1.063 Meter, Schwierigkeitsgrad: leicht

Vom Schloss Starkenberg dem breit angelegten Wanderweg über den Vogelbühel Richtung Südwesten zum Starkenberger See folgen. Von dort geht es über einen Steig oberhalb der Imster Wohnsiedlung Lassig und unterhalb des Rastbühels bis zur Lehngasse. Die Straße Hahntennjochstraße in der Kehre überqueren und in den Wald wandern. Nach etwa einer halben Stunde nach links abbiegen. Der Panoramaweg führt nun in mehreren Kehren leicht aufwärts in südliche Richtung nach Hoch-Imst. Dort angekommen mündet der Steig in eine Straße, die direkt zu einem großen Parkplatz führt.  

 

Etappe 5:  Imst – Imsterberg
Höhenmeter bergauf/bergab: 299/460 Meter, Gehzeit: 3,5 Stunden, Länge: 10,4 Kilometer, höchster Punkt: 1.043 Meter, Schwierigkeitsgrad: leicht

In Hoch-Imst am südlichen Ende des großen Parkplatzes am Sonnecksee vorbei spazieren und die Schinderbach-Brücke bei der blauen Grotte überqueren. Von hier aus geht es auf dem breiten Weg abwechselnd abfallend und ansteigend in vielen Kehren Richtung Gunglgrün. Am Hochbehälter am Sonnberg rechts halten und dem Forstweg nach Gunglgrün folgen. Dort angekommen geht es durch den Ortsteil Richtung Westen erneut in den Wald und schließlich talwärts zu den Gschnallenhöfen. Hier die steile Straße abwärts in die Industriezone wandern. Über die Imsterberger Landstraße wird der Inn überquert, um schließlich in die Imster Au zu gelangen. Hier geht es noch einmal steil bergaufwärts über Serpentinen nach Imsterberg auf knapp 850 Meter Seehöhe.

 

Etappe 6:  Imsterberg – Kronburg
Höhenmeter bergauf/bergab: 502/447 Meter, Gehzeit: 3,5 Stunden, Länge: 10,2 Kilometer, höchster Punkt: 1.173 Meter, Schwierigkeitsgrad: mittelschwierig

Die sechste Etappe führt von Imsterberg über eine Dorfstraße in Serpentinen bergaufwärts zu den Ortsteilen Vorderspadegg und Hinterspadegg. In südliche Richtung geht es weiter aufwärts durch Felder und Wälder und schließlich über einen Steig und mehrere Kehren talwärts zur Schönwieser Siedlung Obsaurs. Dort der Straße weiter abwärts über eine Kehre und am Römerturm vorbei nach Westen folgen. Die Straße mündet hier wieder in einen Wanderweg, der durch den dichten Wald oberhalb von Schönwies Richtung Zams verläuft. Nach einer Schluchtdurchquerung, etwa einer Stunde und 3.800 Metern Wegstrecke ist die Kronburg erreicht.

 

Etappe 7:  Kronburg – Landeck
Höhenmeter bergauf/bergab: 179/270 Meter, Gehzeit: 2 Stunden, Länge: 7,5 Kilometer, höchster Punkt: 978 Meter, Schwierigkeitsgrad: leicht

Nach Landeck geht es von der Kronburg aus in westliche Richtung und größtenteils eben über einen Forstweg. Vorbei am Zammerberg und durch Rifental führt der Weg nach Anreit und schließlich Richtung Südwesten durch dichten Wald. Zwischen Zams und Landeck liegt Trams auf etwa 950 Metern Seehöhe. Von dort auf dem Tramser Weg bis zum Schloss Landeck wandern, dem Endpunkt des Starkenberger Panoramaweges.

 

Hinweis zur Rückfahrt: Zwischen Landeck und dem Fernpass können die Postbus-Linien 150 und 4206 genutzt werden. Zwischen Landeck und Imst fahren außerdem Züge der ÖBB. Es gibt auch die Möglichkeit, für den Starkenberger Panoramaweg einen Gepäcktransport zu buchen. Nähere Informationen hier

 

Infos zum Ort

Anreise

Wie kommen Sie zu Ihrer Zieladresse? Per Flugzeug, Bahn, Bus oder Auto.

Ihre Zieladresse: Imst

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