Adlerweg-Etappe 10: Falkenhütte, © Tirol Werbung/Dominik Gigler
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Adlerweg-Etappe 10: Falkenhütte, © Tirol Werbung/Dominik Gigler
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Adlerweg-Etappe 10, © Tirol Werbung/Benjamin Fuchs
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Adlerweg-Etappe 10: Falkenhütte - Karwendelhaus


Am Fuß der imposanten Laliderer Wände hat man in der Falkenhütte vielleicht schon von weiteren Gipfeltouren geträumt, aber zuerst führt der Weg durch sanfte Almwiesen abwärts. Nach der beschaulichen Ladizalm geht es durch lichten Wald über einen Karrenweg hinunter zum Kleinen Ahornboden, der landschaftlich ebenso beeindruckt wie sein großer Bruder. Dann – man ist schließlich zum Bergsteigen hier unterwegs – schicken sich die Beine schnell wieder in den Bergauf-Schritt. In Richtung Nordwesten erreicht man das Untere Filztal, von wo aus noch 400 aussichtsreiche Höhenmeter bis zum Karwendelhaus zurückzulegen sind.


Wissenswertes zu dieser Etappe

Adlerblick · Ein historisch interessanter Hingucker ist die pittoreske Almhütte der Ladizalm, die vermutlich aus dem 16. Jahrhundert stammt. Auch beim Jochkreuz am Hochalmsattel inmitten von Almwiesen lohnt es sich, den Blick schweifen zu lassen auf die herrliche Umgebung, u.a. zur Birkkarspitze, die man gemäß dem Verlauf des Adlerwegs am nächsten Tag bezwingt.

Adlerkick · Der Kleine Ahornboden ist ein herrliches Fleckchen Erde mit uralten Bergahornen. Im Gegensatz zum Großen Ahornboden finden sich hier aufgrund seiner Abgeschiedenheit nur Bergwanderer und keine Bustouristen. Also einfach einmal in aller Ruhe an einen 500 Jahre alten Baum lehnen, seiner Präsenz nachspüren und sich von seiner Ausstrahlung berühren lassen.

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Ausgangspunkt  

Falkenhütte

Endpunkt

Karwendelhaus

Länge

9 km

Gehzeit

3 h 30 min

Der Adlerweg

Das ist eine Etappe des Adlerweges, Tirols bekanntestem Weitwanderweg.

Schwierigkeit

mittelschwierig

Höhenlage

1.840 m

Höhenmeter

Bergauf: 440 m
Bergab: 520 m

Streckenbeschreibung


Startpunkt: Falkenhütte

In nördlicher Richtung unterhalb der Falkenhütte orientiert man sich an der Beschilderung „Karwendelhaus“ und wandert auf einem guten Steig durch Almwiesen sanft abwärts. Anschließend geht es über einen Fahr- bzw. Karrenweg noch weiter hinunter. Man passiert die hübsche Ladizalm mit dem historischen Almhaus und wandert anschließend durch lichten Wald bergab, dabei stets auf dem Karrenweg bleiben. Nach der Überquerung des meist ausgetrockneten, breiten Schotterbachbetts führt die Route zum Kleinen Ahornboden und mündet dann in eine breite Forststraße, die mit ein paar Schritten zum Hermann von Barth-Denkmal und den alten Forsthäusern gleich oberhalb des Denkmals führt. Von hier aus wandert man auf der Forststraße links an den Forsthäusern vorbei aufwärts Richtung „Karwendelhaus“.

Bald wird der Forstweg im lichten Wald zu einem Karrenweg, später zu einem Steig. Dieser leitet in der Folge sanft durch das liebliche Untere Filztal empor, eher er ins Almgelände zieht (insgesamt wandert man dabei praktisch stets in gleichbleibender Richtung). Sobald man die grünen Almböden hinter sich lässt, mündet der Steig in einen Fahrweg. Auf diesem geht es in gleichbleibender Richtung weiter durch die Wiesen zum Hochalmsattel (1.803 Meter) mit dem Jochkreuz, von wo aus einem noch einmal ein herrlicher Blick in Richtung Falkenhütte und Laliderer Wände gegönnt ist. Anschließend auf dem Fahrweg ein paar Meter abwärts und das letzte Stück links hinüber zum Karwendelhaus (1.765 Meter) marschieren. Hier kann man übrigens besonders schöne Sonnenuntergänge beobachten.

Endpuntkt: Karwendelhaus

Anreise

Ihre Zieladresse: Seefeld

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