Adlerweg-Etappe 19, © Tirol Werbung/Dominik Gigler
© Adlerweg-Etappe 19, © Tirol Werbung/Dominik Gigler
Adlerweg-Etappe 19: Hanauer Hütte, © Tirol Werbung/Holger Gassler
© Adlerweg-Etappe 19: Hanauer Hütte, © Tirol Werbung/Holger Gassler
Adlerweg-Etappe 19, © Tirol Werbung/Holger Gassler
© Adlerweg-Etappe 19, © Tirol Werbung/Holger Gassler
Adlerweg-Etappe 19, © Tirol Werbung/Holger Gassler
© Adlerweg-Etappe 19, © Tirol Werbung/Holger Gassler

Adlerweg-Etappe 19: Anhalter Hütte - Hanauer Hütte


Besser ein Zungenbrecher als ein Kniebrecher: Heute geht es u.a. ins beschauliche Pfafflartal und nach Pfafflar. Vorher führt der Weg seilgesichert hinauf aufs Steinjöchl, danach nimmt man den bekannten Passübergang Hahntennjoch in Angriff. Im Pfafflartal führt der Weg durch pittoreske, entlegene Tirolerdörfer, bevor man ins Angerletal wechselt und die Hanauer Hütte ansteuert. Man befindet sich dabei immer noch im 38 Quadratkilometer großen Ruhegebiet des Muttekopfs. Der überwiegende Teil dieser Landschaftschutzarena liegt über der Waldgrenze in der alpinen Stufe des Hochgebirges. Verglichen mit reinen Kalkkaren ist die Vegetation hier üppiger und es wachsen viele seltene Alpenpflanzen.


Wissenswertes zu dieser Etappe

Adlerblick · Nach so viel Hochgebirge erfreut sich das Auge an ländlichen Dorfidyllen. Die alten Holzhäuser von Pfafflar zählen zu den ältesten Tirols, manche stammen aus dem frühen 13. Jahrhundert. Sie sind aus runden Baumstämmen gezimmert, für ihre Errichtung wurden weder Säge noch Metallteile verwendet. Auch das Bergdorf Boden bietet einen reizvollen Anblick, genauso wie die Wasserfälle, an denen man vorbeikommt.

Adlerkick · Ein markanter Gipfel in diesem Gebiet ist der Falschkogel. Man sieht ihn vom Steinjöchl aus und kann ihn auch von dort aus in Angriff nehmen. Die schroffen Felsen im Norden und die sanften Wiesen auf der Südseite sind sein charakteristisches Merkmal. Aber so sanft sind die Wiesen gar nicht, sondern extrem abschüssig. Auch der Falschkogel beinhaltet demnach eine Wahrheit: Wer nicht aufpasst, bekommt die Schwerkraft drastisch zu spüren.

Interaktive Karte öffnen

Ausgangspunkt  

Anhalter Hütte

Endpunkt

Hanauer Hütte

Länge

12,5 km

Gehzeit

4 h

Der Adlerweg

Das ist eine Etappe des Adlerweges, Tirols bekanntestem Weitwanderweg.

Schwierigkeit

mittelschwierig

Höhenlage

2.180 m

Höhenmeter

Bergauf: 750 m
Bergab: 870 m

Streckenbeschreibung


Startpunkt: Anhalter Hütte

Von der Anhalter Hütte zunächst ein paar Meter in westlicher Richtung hinunter und dann auf dem Steig gemächlich ansteigend empor zum Steinjöchl (Seilsicherungen). Hinter der Einsattelung direkt hinab, dann jedoch gleich sanft absteigend durch Wiesen und Latschen die Hänge querend in südwestlicher Richtung zum Hahntennjoch. An jener Stelle, wo die Route zur Straße hinauf leitet, über Almwiesen den roten Markierungspfeilen folgen und rechts auf einem Steig nach Westen hinunter. Wenig später sieht man die Beschilderung „Hanauer Hütte“. Die Strecke verläuft nördlich der Straße entlang eines Steigs bzw. weiter unten auf einem Karrenweg durch Almwiesen, Latschen und lichten Mischwald gemütlich hinab. Sie führt in diesem Bereich auch ein kurzes Stück durch eine kleine Schlucht. Die Route kommt in Folge zu einer Linkskehre der Straße. Ab hier wandert man auf dem Grünstreifen nördlich der Straße abwärts (Weg Nr. 601, an der Wand angeschrieben). Bald gelangt man zu den Häusern von Pfafflar. Hier bestünde eine Abzweigmöglichkeit ins Fundaistal zum Galtseitejoch für den alternativen Zustieg zur Hanauer Hütte.

Einkehrmöglichkeiten: Gasthaus Pfafflar

Für den Normalweg jedoch an der Straße durch Pfafflar hindurch und beim Schild „Nach Boden“ links über die Straße und den Bach. Auf einem idyllischen Steig entlang des Bachs hinunter (bei einer Häusergruppe erneut Abzweigmöglichkeit zum Galtseitejoch für den alternativen Zustieg). Für den Normalweg wechselweise auf dem Steig bzw. Karrenweg in westlicher Richtung wandern. Es geht mitunter recht steil abwärts in die Ortschaft Boden zum Parkplatz für die Hanauer Hütte. Hier gleich den Fundaisbach überqueren und der Beschilderung „Hanauer Hütte“ folgen. Die Route verläuft jetzt auf einem guten Forstweg und zieht nach der Überquerung des Angerlebachs in das Angerletal. Ab der Brücke steigt die Strecke wieder gemütlich an und führt jetzt durch lichten Wald. Bald zeigt sich die Hanauer Hütte auf dem Plateau über dem Tal. Es folgt eine kurze absteigende Passage, ehe der Weg erneut neben dem breiten Schotterbachbett im freien Gelände hinauf durch das Angerletal leitet. Ab der Talstation der Materialseilbahn verwandelt sich der Fahrweg in einen Steig, der auf dem letzten Stück steil in Serpentinen (hier auf dem Sommerweg bleiben!) empor zieht zur Hanauer Hütte (1.922 Meter), die äußerst geräumig unter ihrem Hausberg, der Kogelseespitze, thront.

Endpunkt: Hanauer Hütte

Infos zum Ort
Anreise

Ihre Zieladresse: Imst

powered by ÖBB-Personenverkehr AG

Unterkunft suchen


Detailsuche
Wandertouren in dieser Gegend
nach oben
Live Chat
Live Chat