Adlerweg Etappe O8, © Tirol Werbung/Frank Bauer
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Adlerweg Etappe O8, © Tirol Werbung/Frank Bauer
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Wandern im Virgental, © Österreich Werbung/Rainer Fehringer
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Adlerweg Etappe O8: Dorfertal, © Isep Kurg
© Adlerweg Etappe O8: Dorfertal, © Isep Kurg
Adlerweg Etappe O8: Dorfertal, © Isep Kurg
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Adlerweg Etappe O8: Dorfertal, © Isep Kurg
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Adlerweg-Etappe O8: Kalser Tauernhaus - Stüdlhütte


Die gewaltige Berglandschaft spitzt sich zu: Zollspitze, Säulspitze, Bretterspitze, Kristallspitze, Kreuzwandspitze… Sie alle grüßen mit ihren markanten Gipfeln die Adlerwegwanderer auf dieser Etappe. Der Weg führt jedoch vom Kalser Tauernhaus über sanfte Böden durch das liebliche Tal der Dorferalmen: Schönebenalm, Bergeralm, Moaebenalm und Moaalm sind geprägt durch idyllische Landschaft und intakte Landwirtschaft, urige Hütten offerieren gemütliche Einkehrmöglichkeiten. Danach erfolgt der Anstieg in Richtung Teischnitztal, der Herrensteig führt an Figerhorn, Freiwandspitze und Fanotkogel vorbei zur Stüdlhütte am Fuß des Großglockners.


Wissenswertes zu dieser Etappe

Adler Alpingeschichte · Die arme Pfarrersköchin. Ein Stück hinter der Bergeralm zweigt der Weg über die „Stiegen“ hinauf zur Moaalm ab. Das ist ein alter Viehtriebsteig, der benützt wurde, bevor der jetzige Weg mit Tunnel durch die Dabaklamm und die Felsen gesprengt wurde. Auf diesem alten Weg wurden Rinder, Schafe, Pferde und Schweine getrieben. Eine überlieferte Geschichte erzählt von einer Pfarrersköchin, die über die Stiegen hinauf einen schweren Buckelkorb mit Butter und Käse schleppte. Als sie diesen am Ende des steilen Weges, fast oben angelangt, beim Rasten gegen das Holzgeländer lehnte, brach dieses und sie stürzte mitsamt ihrer Trage in die Tiefe der Dabaklamm. Seither wird eine Stelle „Pfaffentumpf“ genannt. Aber man muss sich keine Sorgen machen, die Wegerhalter sind heutzutage sehr sorgsam. Wo ein Geländer oder Seil angebracht ist, hält es auch.

Großglockner mit Bergsteiger (c) Tourismusverband Osttirol

Adlerblick · Auf den Höhenwegen zwischen Matrei und Kals trifft man öfters auf Felsen und Berge, die das Wort „Brett“ in ihrem Namen haben, z. B. Bretterwandspitze. So auch auf dieser Etappe mit Bretterspitze und Bretterwand. Das ist kein Zufall, denn alle diese Felswände haben eine Gemeinsamkeit: Der steil aufgestellte Glimmerschiefer erinnert an glatte Bretter.

Adlerkick · Ein Wegstück auf dieser Etappe verläuft oberhalb der wildromantischen Dabaklamm mit ihren tosenden Wassern. Ein beeindruckendes Schauspiel der Naturgewalten, aber Trittsicherheit ist Voraussetzung bei einigen sehr steilen und abschüssigen Stellen, besonders bei Nässe ist Vorsicht geboten.

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Ausgangspunkt  

Kalser Tauernhaus

Endpunkt

Stüdlhütte

Länge

14 km

Gehzeit

6 h 24 min

Der Adlerweg

Das ist eine Etappe des Adlerweges, Tirols bekanntestem Weitwanderweg.

Schwierigkeit

mittelschwierig

Höhenlage

2.802 m

Höhenmeter

Bergauf: 1.440 m
Bergab: 400 m

Streckenbeschreibung


Startpunkt:Kalser Tauernhaus

Vom Kalser Tauernhaus verläuft der Adlerweg bis zur Moaalm ständig in Richtung Süden durch das liebliche Dorfertal auf einem breiten Almweg leicht abwärts. Man passiert dabei u.a. die Kalseralmen der Rumesoi-und Schönebene. Bald nach der Jausenstation Bergeralm zweigt bei der Moaebene links der Weg Nr. 40 über einen Trittsicherheit erfordernden Steig („die Stiege“), hinauf zur Moaalm (1.793 Meter), oberhalb von Kals. Weiter abwärts über die Moaalmstraße bis zur Brücke am Teischnitzbach, wo nach etwa 70 Meter bei einer Zaunlücke eine Wegtafel ins Teischnitztal weist. Dieses ist noch sehr ursprünglich und begeistert ebenfalls mit landschaftlicher Schönheit. Von dort führt ein Almweg auf der lärchenbewachsenen rechten Talseite empor. Es gibt aber auch einen abkürzenden Steig, der den Almweg mehrmals kreuzt. Er passiert beim Maurigen Trog (2.101 Meter), die schmale, 800 Meter lange Felsklamm (2.075 Meter). Am Eingang in den Hochtaltrog der Teischnitz-Ebene (Brücke) zeigt ein Wegweiser an, dass hier der zur Stüdlhütte führende Steig rechts in die steilen Berghänge abzweigt.

Einkehrmöglichkeiten: Bergeralm, Moaalm

Bald blickt man auf den rauschenden Teischnitzbach hinunter und sieht die Eistürme des Teischnitzkees aufblitzen. Es gilt noch einige steile Wiesenhänge, Rippen und Rinnen zu überwinden, ehe man sich abschließend über Schutt und Steinblöcke von Süden der Stüdlhütte nähert (2.802 Meter). Sie steht am Fuß vom Großglockner, das Berg- und Gletscherpanorama ist dementsprechend grandios. Wegbeschreibungen siehe auch: „Osttiroler Wanderbuch“ von Walter Mair.

Endpunkt:Stüdlhütte

Infos zum Ort
Anreise

Ihre Zieladresse: Kals am Großglockner

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