Gibt es in den österreichischen Alpen einen schöneren Ort als den Großen Ahornboden? Sicherlich nicht viele. Auf einer überdimensionalen Wiesenbühne, eingerahmt von steilen Felswänden, teilen sich rund 2.000 jahrhundertalte, knorrige Bergahorne das Spotlight.
Manche Menschen sagen: Ein Berg ist halt ein Berg. Wir in Tirol sagen: Jeder Berg hat seinen eigenen Charakter – und sein eigenes Erscheinungsbild. Diese Berge lohnt es besonders, einmal näher kennen zu lernen.
Mit den Wasserfällen in Tirol verhält es sich wie mit multifunktionalen Duschköpfen – sie spenden Wasser in unterschiedlichsten Variationen: als zarter Schleier, wild und pulsierend, komprimiert als Hochdruckstahl, schüchtern plätschernd, regenartig sprühend, schubweise über die volle Breite. Zwei unserer Lieblingseinstellungen: „Stuiben“ im Ötztal und „Grawa“ im Stubaital.
Der Letzte seiner Art – zumindest im nördlichen Alpenraum. Dort gibt es keinen anderen Wildfluss, der sich noch mit natürlicher Dynamik sein Flussbett formt. Und dem Lech dabei zuzuschauen, ist spektakulär. Die Flora und Fauna seiner Umgebung sind außergewöhnlich und stehen durch den Naturpark Tiroler Lech unter besonderem Schutz.
Im größten Nationalpark Mitteleuropas blüht die alpine Vegetation besonders üppig und leben die Alpentiere besonders geschützt. Die Bergwelt bleibt weitgehend unberührt. Das macht den Nationalpark Hohe Tauern zu einer der schönsten Hochgebirgslandschaften der Erde.
Es gehört zu den schönsten Erlebnissen in der Tiroler Natur, den beiden jungen Flüssen Isar und Isel beim Wachsen zuzuschauen. Die Isar entspringt aus mehreren Quellen in einer der entlegensten Ecken des Karwendels und bahnt sich ihren streng geschützten Weg durch den Naturpark Karwendel bis nach Scharnitz. Die Isel kommt in dem Gletschertor des Umbalkees im Nationalpark Hohe Tauern zur Welt und stürzt sich dann mutig über die Umbalfälle in ihr wildes Flussleben.
Sogar unsere kälteste Seite ist wunderschön. Gletscher mit ihren zerklüfteten Eisbrüchen, tiefen Spaltensystemen und imposanten Gletschertoren sind ein faszinierender Anblick.
Verwinkelt, umrahmt von hohen Bergen und türkis-blau – schon ein bisschen wie in Norwegen. Doch wir müssen uns nicht entscheiden, welcher unserer beiden großen Seen schöner ist. Stattdessen legen wir dir beide ans Herz – zum Baden und für zahlreiche andere Aktivitäten.
Weil beide Seen mit ihren knalligen Farben besonders schön in die Tiroler Bergwelt eingebettet sind, du dort verschiedene Wassersportarten ausprobieren kannst und einen abwechslungsreichen Familiensommertag verbringen kannst.
Die Seen sind ganzjährig ein vielseitiges Erlebnis, zum Baden eignen sich besonders die Monate Juni, Juli und August. Aber auch ein winterlicher Spaziergang entlang des Ufers ist ein tolles, besinnliches Erlebnis. Im Herbst sind die Ufer von bunten Bäumen gesäum tund sorgen für ein echtes Farbspektakel.
Klammen sind unsere Joker, wenn es im Sommer mal zu heiß für anstrengende Bergtouren ist. Hier sprudelt’s, spritzt’s und gurgelt’s in allen Farbtönen, die Wasser kann. Das Ergebnis sind alle Formen, die Fels kann. Nicht nur für Kinderaugen faszinierend.
Warum sollte ich durch eine Klamm wandern?
Weil du in einer Klamm sehen kannst, mit welcher Kraft das Wasser die Landschaft in Tirol formt und die Steige durch eine Klamm meistens sehr spannend über Stege, Treppen und Brücken angelegt sind.
In den Sommermonaten sorgen die Klammen an heißen Tagen für Abkühlung. An oder nach Regentagen sind Klammen und Schluchten auch empfehlenswert, da die Wasserspiele dann besonders beeindruckend sind. IM Winter sind die meisten Klammen geschlossen.
Ich packe meinen Rucksack und schaue mir an: Eine denkmalgeschützte Felsenkapelle, zwei pittoreske Almsiedlungen, die Eishaube des Großvenediger-Massivs, das „Auge Gottes“, und kreisende Bartgeier am Himmel. Alles gemerkt? Dann bitte gleich wiederholen und ab ins Gschlösstal!
Das Gschlösstal führt dich tief hinein in die Gletscherwelt der Venedigergruppe: Vorbei an traditionellen Almen, klaren Bächen und der markanten Kulisse des Großvenedigers zeigt es eine der ursprünglichsten Landschaften Osttirols.
Am besten besuchst du das Gschlösstal von Mitte Juni bis Anfang Oktober wenn alle Wege schneefrei sind und die Almen und Hütten im Tal geöffnet sind.
Wir in Tirol lieben Bergseen. Sie machen einfach alles doppelt schön.
Wenn sich Gipfel und Wolken im stillen Wasser eines Bergsees spiegeln, entstehen die schönsten Bilder, die du in der Tiroler Bergwelt machen kannst.
In den Sommer- und Herbstmonaten sind die Bergseen erreichbar. Am meisten Chancen auf ein schönes Spiegelbild hast du an windstillen Tagen und früh morgens oder abends wenn die Farben der Bergwelt besonders schön sind.
Afrika hat Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard – wir haben Gams, Steinbock, Bartgeier, Steinadler und Murmeltier. Und motivierte Nationalpark- und Naturpark Ranger, die dir diese Tiere in natürlicher Umgebung zeigen.
Steinbock, Gämse, Murmeltier, Bartgeier und Adler sind typische Bewohner der Tiroler Bergwelt. Bei einer Beobachtungstour wird sichtbar, wie diese Tiere an das Leben zwischen Fels, Almwiesen und Hochgebirge angepasst sind.
Am aktivsten sind die Tiere in den frühen Morgen- und späten Abendstunden. Besonders im Sommer lassen sich Murmeltiere, Steinböcke und Gämsen in höheren Lagen gut beobachten, während Bartgeier und Adler mit etwas Glück über den Gipfeln kreisen.