Wer den Gipfel will, muss dafür gar nicht so weit gehen. Die Rofanspitze ist ab der Erfurter Hütte höhenmetertechnisch ein dankenswertes Ziel ‒ wegtechnisch doch ein forderndes.
Schwierige, hochalpine Gipfeletappe der Rofanrunde, die mit einer echten Gipfelkette und großartigen Ausblicken punktet. Von der Erfurter Hütte geht es über Almwiesen und steilere Steigpassagen zur Grubascharte und weiter auf den grasbewachsenen, aussichtsreichen Gipfel der Rofanspitze. Danach prägen Gratgefühl und markante Felsformen die Tour, wenn es über den Schafsteigsattel zum Sagzahn geht. Dort bildet ein mit Stahlseil gesicherter Felskamin die Schlüsselstelle. Über steilere Bergwiesen führt der Weg weiter zum Gipfelkreuz des Vorderen Sonnwendjochs, bevor die Bayreuther Hütte als Etappenziel zur Übernachtung wartet. Unterwegs gibt es keine Einkehrmöglichkeiten, daher Verpflegung und Wasser mitnehmen.
Die anspruchsvollere Gipfelvariante der 2. Etappe beginnt bei der Erfurter Hütte mit einem Anstieg vorbei an der Mauritzalm. Nach dem kurzen Abstieg führt der Weg flach weiter, bevor er über zwei Steilstufen zur Grubastiege (beschildert) ansteigt. Abstieg vorbei an einer Gedenktafel bis zur Grubalacke. Von dort über Almwiesen ansteigend bis zur Wegteilung (beschildert) und rechtshaltend zur Grubascharte. Weiter fast eben bis zu einer Weggabelung, dort in Serpentinen hinauf auf den Grat und weiter zum grasbewachsenen, aussichtsreichen Gipfel der Rofanspitze (2.259 Meter). Über den Schafsteigsattel Richtung Süden zum markanten Felszacken des Sagzahns. Der Aufstieg erfolgt zunächst durch einen mit Stahlseil gesicherten Felskamin, danach über eine steilere Bergwiese zum Gipfel (2.228 Meter). Vom Sagzahn führt der Weg unschwierig weiter zum Gipfelkreuz des Vorderen Sonnwendjochs (2.224 Meter). Abstieg zum Etappenziel Bayreuther Hütte mit Übernachtung.
Hinweis: Entlang der Etappe keine Einkehrmöglichkeiten – ausreichend Verpflegung und Wasser mitnehmen.