Beschreibung
Die Tour führt ausgehend vom Parkplatz vorbei an der urigen Nockeralm mit ihren wunderbar aufgereihten Kasern ins Zeischtal. Dem mächtigen "Zeischfol"-Wasserfall immer näher kommend, wechselt man nach einiger Zeit vom Forstweg auf einen Steig, der sich nun im Wald die linke Talseite hochschlängelt. Am Ende des Anstiegs sind drei Gräben zu überqueren, jeder davon selbst auch wieder von kleinen frei fallenden Gewässern durchflossen. Mit Erreichen der Gräben öffnet sich auch das vorher schmale Tal und der weite Kessel der Zeischalm wird sichtbar, die in wilder Schönheit unterhalb der rauhen Wände von "Hoher Wand" und "Kraxentrager" liegt. Nun gehts relativ eben weiter im Bogen zum Zeischbach und dem darüberführenden Steg, der sozusagen das Ziel der Wanderung darstellt. Wer Lust auf mehr hat, kann entweder noch ein Stück weiter den Geistbeckweg hochgehen oder aber auf der linken Talseite zu den Steinmännern des Wildaubodens hochwandern, beides lohnenswerte Ziele.
WEGBESCHREIBUNG
Vom Parklplatz "Alpeiner / Geraer Hütte" gehts erst in südlicher Richtung einen Forstweg entlang ins Zeischtal. Nach ca. 1 km großteils im Erlenwald, erreicht man eine Almfläche. Man folgt dem Forstweg weiter bis zu einer großen Kehre - markiert durch einen Wegweiser, zweigt hier ein schmales Steiglein ab, das sich nun in Serpentinen die linke Talseite hochzieht. Nicht zu steil und gut ausgebaut lässt es sich hier gut aufsteigen. Schließlich, nach gut 400 Höhenmetern, erreicht man die Waldgrenze und mit ihr auch drei zu überquerende Wassergräben. Einige Sicherungen und eine breite Wegführung ermöglichen es diese relativ problemlos passieren zu können. Neben der wilden Schönheit des frei fallenden Wassers in den Gräben erwartet den Wanderer auch das sogenannte "Buttermandel", ein vom Wasser angetriebenes Drehrad. Mit Erreichen der drei Gräben ist die zu bewältigende Höhe quasi geschafft, nun gehts relativ eben im Bogen zum Zeischerbach und seinem Steg, dem Endziel der Tour.
TIPP DES AUTORS:
Wer etwas Zeit mitbringt, dem ist zu empfehlen, nach der Tour noch einen Abstecher in die Erlenauen rund um die Nocker Alm zu wagen. Eine Vielzahl von kleinen Gewässern laden hier neben dem besonderen Ambiente der beweideten Erlenwiesen zum Verweilen und Entspannen ein.