Bergtour Rundgang Zeischalm

Vals / Zillertaler Alpen
Schwierigkeitsgrad: mittelschwierig
Streckenlänge: 3,0 km
Dauer: 1:30 h

Familienfreundliche Wanderung auf die atemberaubende, wilde und unberührte Zeischalm, vorbei an Wasserfällen und den hohen Felswänden des Valser Talabschlusses. Achtung! Wegen der aktuellen Niederschläge und des Schmelzwassers ist der Überstieg über den Zeischbach am Ende der Wanderung gesperrt. 

Toureninformation

  • Anforderung: mittelschwierig
  • Länge: 3,0 km
  • Dauer: 1:30 h
  • Höhenmeter Bergauf:530 hm
  • Höhenmeter Bergab:530 hm

Ausgangspunkt

Parkplatz Unterm Nock

Merkmale

  • Für Familien geeignet

Wegbeschaffenheit

Forstweg bis Zeischtal, dann schön gepflegter Steig

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, Regenjacke, Wasser, kleine Jause
Quelle: TVB Wipptal

Beschreibung

Die Tour führt ausgehend vom Parkplatz vorbei an der urigen Nockeralm mit ihren wunderbar aufgereihten Kasern ins Zeischtal. Dem mächtigen "Zeischfol"-Wasserfall immer näher kommend, wechselt man nach einiger Zeit vom Forstweg auf einen Steig, der sich nun im Wald die linke Talseite hochschlängelt. Am Ende des Anstiegs sind drei Gräben zu überqueren, jeder davon selbst auch wieder von kleinen frei fallenden Gewässern durchflossen. Mit Erreichen der Gräben öffnet sich auch das vorher schmale Tal und der weite Kessel der Zeischalm wird sichtbar, die in wilder Schönheit unterhalb der rauhen Wände von "Hoher Wand" und "Kraxentrager" liegt. Nun gehts relativ eben weiter im Bogen zum Zeischbach und dem darüberführenden Steg, der sozusagen das Ziel der Wanderung darstellt. Wer Lust auf mehr hat, kann entweder noch ein Stück weiter den Geistbeckweg hochgehen oder aber auf der linken Talseite zu den Steinmännern des Wildaubodens hochwandern, beides lohnenswerte Ziele.

WEGBESCHREIBUNG
Vom Parklplatz "Alpeiner / Geraer Hütte" gehts erst in südlicher Richtung einen Forstweg entlang ins Zeischtal. Nach ca. 1 km großteils im Erlenwald, erreicht man eine Almfläche. Man folgt dem Forstweg weiter bis zu einer großen Kehre - markiert durch einen Wegweiser, zweigt hier ein schmales Steiglein ab, das sich nun in Serpentinen die linke Talseite hochzieht. Nicht zu steil und gut ausgebaut lässt es sich hier gut aufsteigen. Schließlich, nach gut 400 Höhenmetern, erreicht man die Waldgrenze und mit ihr auch drei zu überquerende Wassergräben. Einige Sicherungen und eine breite Wegführung ermöglichen es diese relativ problemlos passieren zu können. Neben der wilden Schönheit des frei fallenden Wassers in den Gräben erwartet den Wanderer auch das sogenannte "Buttermandel", ein vom Wasser angetriebenes Drehrad. Mit Erreichen der drei Gräben ist die zu bewältigende Höhe quasi geschafft, nun gehts relativ eben im Bogen zum Zeischerbach und seinem Steg, dem Endziel der Tour.

TIPP DES AUTORS:
Wer etwas Zeit mitbringt, dem ist zu empfehlen, nach der Tour noch einen Abstecher in die Erlenauen rund um die Nocker Alm zu wagen. Eine Vielzahl von kleinen Gewässern laden hier neben dem besonderen Ambiente der beweideten Erlenwiesen zum Verweilen und Entspannen ein.

Anreise

  • Anreise mit den Öffis

    Mit der S-Bahn von Innsburck oder dem Brenner bis Steinach am Brenner, von dort mit der Buslinie 4144 bis Vals-Touristenrast.

    Öffentliche Verkehrsmittel im Wipptal sind in der Gästekarte inkludiert. Mehr Infos zum Fahrplan www.vvt.at.

  • Parken

    Parkplatz Alpeiner / Geraer Hütte

Wetter

Heute

hauptsächlich klar
4°C/-9°C
50%1.9l5 km/h

So

leichter Schneefall
0°C/-5°C
50%1.5l5 km/h

Mo

leichter Schneeschauer
3°C/-6°C
75%13.4l5 km/h
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