Gibt es in den österreichischen Alpen einen schöneren Ort als den Großen Ahornboden? Sicherlich nicht viele. Auf einer überdimensionalen Wiesenbühne, eingerahmt von steilen Felswänden, teilen sich rund 2.000 jahrhundertalte, knorrige Bergahorne das Spotlight.
Weil du hier unter alten Ahornbäumen durch ein alpines Naturdenkmal wandern kannst und im Herbst besonders schöne Fotos machen kannst.
Zur Herbstfärbung meist Ende September bis Mitte Oktober, im Frühsommer wenn die Bäume im kräftigen Grün strahlen.
Manche Menschen sagen: Ein Berg ist halt ein Berg. Wir in Tirol sagen: Jeder Berg hat seinen eigenen Charakter – und sein eigenes Erscheinungsbild. Diese Berge lohnt es besonders, einmal näher kennen zu lernen.
Weil du sie gar nicht unbedingt besteigen musst, um tolle Ausblicke zu genießen. Denn unsere schönsten Berge sind auch einfach nur schön anzuschauen.
Diese Berge schauen zu jeder Jahreszeit auffällig aus, am besten sind die Aussichtspunkte auf die schönsten Berge Tirols aber im Sommer zugänglich. Die Besteigung dieser Gipfel empfiehlt sich zur Wandersaison von Juni bis Oktober.
Mit den Wasserfällen in Tirol verhält es sich wie mit multifunktionalen Duschköpfen – sie spenden Wasser in unterschiedlichsten Variationen: als zarter Schleier, wild und pulsierend, komprimiert als Hochdruckstahl, schüchtern plätschernd, regenartig sprühend, schubweise über die volle Breite. Zwei unserer Lieblingseinstellungen: „Stuiben“ im Ötztal und „Grawa“ im Stubaital.
Weil beide Wasserfälle zu den beeindruckendsten Wasserfällen der Alpen zählen und die tosenden Wassermassen auf Aussichtsplattformen, Hängebrücken, Wanderwegen und Klettersteigen hautnah erlebbar sind.
Besonders eindrucksvoll sind die Wasserfälle im Frühsommer, also von Anfang Juni bis Anfang Juli, hier stürzt während der Schneeschmelze am meisten Wasser ins Tal hinab.
Der Letzte seiner Art – zumindest im nördlichen Alpenraum. Dort gibt es keinen anderen Wildfluss, der sich noch mit natürlicher Dynamik sein Flussbett formt. Und dem Lech dabei zuzuschauen, ist spektakulär. Die Flora und Fauna seiner Umgebung sind außergewöhnlich und stehen durch den Naturpark Tiroler Lech unter besonderem Schutz.
Weil du hier sehen kannst, wie sich ein ungezähmter Fluss seinen Weg durch Täler und Berge bahnt.
Wenn in den Sommermonaten seltene Pflanzen am Ufer des Lechs wachsen und der Fluss während der Schneeschmelze im Frühsommer am meisten Wasser führt.
Im größten Nationalpark Mitteleuropas blüht die alpine Vegetation besonders üppig und leben die Alpentiere besonders geschützt. Die Bergwelt bleibt weitgehend unberührt. Das macht den Nationalpark Hohe Tauern zu einer der schönsten Hochgebirgslandschaften der Erde.
Weil du dort Teil einer geschützten und intakten Hochgebirgslandschaft wirst und Zusammenhänge der Natur verstehst. Du siehst Gletscher und kannst Murmeltiere, Steinböcke und Adler beobachten.
Die Sommermonate von Juni bis September eignen sich besonders für Wanderungen in der alpinen Landschaft, geführte Naturbeobachtungen und Touren zu höher gelegenen Zielen. IM Herbst ist es im Nationalpark besonders ruhig und die Laubfärbung sorgt für starke Bilder. Im Winter kann man besonders gut die Spuren der Wildtiere im Schnee verfolgen.
Es gehört zu den schönsten Erlebnissen in der Tiroler Natur, den beiden jungen Flüssen Isar und Isel beim Wachsen zuzuschauen. Die Isar entspringt aus mehreren Quellen in einer der entlegensten Ecken des Karwendels und bahnt sich ihren streng geschützten Weg durch den Naturpark Karwendel bis nach Scharnitz. Die Isel kommt in dem Gletschertor des Umbalkees im Nationalpark Hohe Tauern zur Welt und stürzt sich dann mutig über die Umbalfälle in ihr wildes Flussleben.
Entlang der Ufer kannst du seltene Pflanzen entdecken, die Dynamik eines natürlichen Flusses erleben und ruhige Plätze abseits des Trubels finden, um deine Füße im kalten Wasser abzukühlen.
Im Frühsommer sind die Flussläufe besonders beeindruckend, im Hochsommer eignen sie sich für eine Abkühlung und im Herbst hast du die Uferplätze gelegentlich ganz für dich alleine.
Sogar unsere kälteste Seite ist wunderschön. Gletscher mit ihren zerklüfteten Eisbrüchen, tiefen Spaltensystemen und imposanten Gletschertoren sind ein faszinierender Anblick.
Ein Gletscher zeigt dir eindrucksvoll das Zusammenspiel von Eis, Fels und Wasser, das die Alpen seit Jahrtausenden prägt. Gleichzeitig macht ein Besuch die besondere Bedeutung der Gletscher für Landschaft, Wasserkreislauf und Klima erlebbar.
Zwischen Mitte Juni und Oktober, wenn die Gletscher nicht vollständig von Schnee bedeckt sind, lassen sich die Strukturen des Gletschereises besonders gut erkennen.
Verwinkelt, umrahmt von hohen Bergen und türkis-blau – schon ein bisschen wie in Norwegen. Doch wir müssen uns nicht entscheiden, welcher unserer beiden großen Seen schöner ist. Stattdessen legen wir dir beide ans Herz – zum Baden und für zahlreiche andere Aktivitäten.
Weil beide Seen mit ihren knalligen Farben besonders schön in die Tiroler Bergwelt eingebettet sind, du dort verschiedene Wassersportarten ausprobieren kannst und einen abwechslungsreichen Familiensommertag verbringen kannst.
Die Seen sind ganzjährig ein vielseitiges Erlebnis, zum Baden eignen sich besonders die Monate Juni, Juli und August. Aber auch ein winterlicher Spaziergang entlang des Ufers ist ein tolles, besinnliches Erlebnis. Im Herbst sind die Ufer von bunten Bäumen gesäum tund sorgen für ein echtes Farbspektakel.
Klammen sind unsere Joker, wenn es im Sommer mal zu heiß für anstrengende Bergtouren ist. Hier sprudelt’s, spritzt’s und gurgelt’s in allen Farbtönen, die Wasser kann. Das Ergebnis sind alle Formen, die Fels kann. Nicht nur für Kinderaugen faszinierend.
Warum sollte ich durch eine Klamm wandern?
Weil du in einer Klamm sehen kannst, mit welcher Kraft das Wasser die Landschaft in Tirol formt und die Steige durch eine Klamm meistens sehr spannend über Stege, Treppen und Brücken angelegt sind.
In den Sommermonaten sorgen die Klammen an heißen Tagen für Abkühlung. An oder nach Regentagen sind Klammen und Schluchten auch empfehlenswert, da die Wasserspiele dann besonders beeindruckend sind. IM Winter sind die meisten Klammen geschlossen.
Ich packe meinen Rucksack und schaue mir an: Eine denkmalgeschützte Felsenkapelle, zwei pittoreske Almsiedlungen, die Eishaube des Großvenediger-Massivs, das „Auge Gottes“, und kreisende Bartgeier am Himmel. Alles gemerkt? Dann bitte gleich wiederholen und ab ins Gschlösstal!
Das Gschlösstal führt dich tief hinein in die Gletscherwelt der Venedigergruppe: Vorbei an traditionellen Almen, klaren Bächen und der markanten Kulisse des Großvenedigers zeigt es eine der ursprünglichsten Landschaften Osttirols.
Am besten besuchst du das Gschlösstal von Mitte Juni bis Anfang Oktober wenn alle Wege schneefrei sind und die Almen und Hütten im Tal geöffnet sind.
Wir in Tirol lieben Bergseen. Sie machen einfach alles doppelt schön.
Wenn sich Gipfel und Wolken im stillen Wasser eines Bergsees spiegeln, entstehen die schönsten Bilder, die du in der Tiroler Bergwelt machen kannst.
In den Sommer- und Herbstmonaten sind die Bergseen erreichbar. Am meisten Chancen auf ein schönes Spiegelbild hast du an windstillen Tagen und früh morgens oder abends wenn die Farben der Bergwelt besonders schön sind.
Afrika hat Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard – wir haben Gams, Steinbock, Bartgeier, Steinadler und Murmeltier. Und motivierte Nationalpark- und Naturpark Ranger, die dir diese Tiere in natürlicher Umgebung zeigen.
Steinbock, Gämse, Murmeltier, Bartgeier und Adler sind typische Bewohner der Tiroler Bergwelt. Bei einer Beobachtungstour wird sichtbar, wie diese Tiere an das Leben zwischen Fels, Almwiesen und Hochgebirge angepasst sind.
Am aktivsten sind die Tiere in den frühen Morgen- und späten Abendstunden. Besonders im Sommer lassen sich Murmeltiere, Steinböcke und Gämsen in höheren Lagen gut beobachten, während Bartgeier und Adler mit etwas Glück über den Gipfeln kreisen.