, © Tirol Werbung/Mario Webhofer
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Gschlößtal: Unter der weißen Haube des Großvenedigers

Es heißt, das Gschlößtal habe den schönsten Talschluss der Ostalpen. Tatsächlich offenbart sich dort eine wahre landschaftliche Pracht, die allseits vom Großvenediger gekrönt wird. Auch im Frühjahr ist das Osttiroler Tal bereits einen Ausflug wert.

Wer an der schluchtartigen Engstelle bei Außergeschlöß in das Tal einbiegt, vor dem breitet sich der erhabene Anblick von rauschendem Gschlößbach, hohen Wasserfällen an den Berghängen, bizarren Felsen und dem alles überragenden Großvenediger mit seinem vergletscherten Gipfel aus. Vielleicht aber fällt der Blick zuerst auf die zahllosen Krokusse, die im Frühjahr beiderseits des Bachs einen farbenfrohen Teppich bilden. Auf dem Fahrweg, der nach Innergschlöss führt, scheint auch schon die Sonne, sodass man bei einer leichten Wanderung die aufkommende Wärme genießen kann. Geprägt ist das Tal außerdem durch seine außergewöhnliche Felsenkapelle und das urige Almdorf Innergschlöss.

Erleben

Wer durch das Gschlößtal wandert, sollte keinesfalls einen Besuch der Felsenkapelle verpassen, ein höchst außergewöhnliches Bauwerk, das im 19. Jahrhundert aus Lawinenschutzgründen in die natürliche Höhle eines mächtigen Felsblocks verlegt wurde. So besteht das Gotteshaus zum großen Teil aus einem Natursteingewölbe sowie aus einem gemauerten Eingangsportal. Außerdem lohnt es sich, einen Blick zwischen die urigen, dicht gedrängten Almhütten von Innergschlöß zu werfen, wo es neben dem ab Pfingsten geöffneten Alpengasthof Innergschlöß auch eine Holzschnitzerei und im Sommer eine Sennerei gibt.

Essen

Manchmal möchte man einem schönen Wandertag eine kulinarische Krönung aufsetzen. Dafür eignen sich in Matrei gleich zwei Haubenlokale: die Rauterstube (2 Hauben) und das Saluti (3 Hauben). Beide nehmen ihre Gäste mit auf eine Reise von den Alpen bis ans Meer, im Fall des Saluti an die italienische Küste. Wem die bodenständige Tiroler Küche lieber ist, sollte das gemütliche und geschichtsträchtige Matreier Tauernhaus vorziehen, das sich direkt am Ende der Wanderroute befindet.

Schlafen

Wenn man schon einmal zum Abendessen in das herzlich geführte Matreier Tauernhaus einkehrt, kann man auch gleich über Nacht bleiben. Das imposante Gebäude hat eine bis ins Jahr 1207 zurückreichende Geschichte und ist die älteste Unterkunft in der Region. Es bietet komfortable Zimmer und sogar eine Indoor-Kletterwand. Wer mehr Platz braucht und einen Hang zu Design hat, ist in einer der Ferienwohnungen von freiraum in Matrei besser aufgehoben. Noch mehr Luxus finden Gäste im 4-Sterne-Superior-Naturhotel Outside, wo es sich im Spa-Bereich wunderbar entspannen lässt.

 


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Gschlößtal


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Almhütten von Innergschlöß


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Frühlingswiese mit Krokussen

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