Adlerweg-Etappe 6: Brandenberger Alpen, © Tirol Werbung/Jens Schwarz
© Adlerweg-Etappe 6: Brandenberger Alpen, © Tirol Werbung/Jens Schwarz
Adlerweg-Etappe 6, © Tirol Werbung/Jens Schwarz
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Adlerweg-Etappe 06: Pinegg - Steinberg am Rofan


Nach einer erholsamen Nacht in Pinegg geht es vom Gasthof Gwercherwirt über die Brücke der Brandenberger Ache und auf dem Jägersteig bis in den Brandenberger Ortsteil Aschau. Ein kurzes Intermezzo auf der Dorfstraße zum Burgstallgraben, weiter hinauf nach Wimm, zum Wimmerjoch und zur alten Lahnalm. Über den Weißenbachgraben führt der Weg zum „schönsten Ende der Welt“, nach Steinberg am Rofan. So wunderbar es hier ist, spornt es dennoch an, dass der Adlerweg noch weiterführt: über die Steinberger Ache nach Vordersteinberg, dann über den Bärenwaldweg zur heimeligen Jausenstation Gasthof Waldhäusl mit Übernachtungsmöglichkeit.


Wissenswertes zu dieser Etappe

Adler Alpingeschichte · Peter Habeler und das Rofangebirge. Der 1946 geborene Tiroler Extrembergsteiger Peter Habeler wurde u.a. bekannt durch spektakuläre Erstbegehungen in den Rocky Mountains, er war der erste europäische Bezwinger der Big Walls im Yosemite-Nationalpark und durchstieg in Rekordzeit die Eiger-Nordwand. Habeler stand auf den Gipfeln des Cho Oyu, Nanga Parbat, Kangchendzönga und Hidden Peak. Am Mount Everest wagte er mit Reinhold Messner die erste legendäre Besteigung ohne künstlichen Sauerstoff. Zudem erklomm er viele weitere Berge auf der ganzen Welt im höchsten Schwierigkeitsgrad. Seine ersten bedeutenden Klettererfahrungen machte Peter Habeler aber im Rofangebirge. Er absolvierte eine Lehre in der Glasfachschule Kramsach und da der Nachhauseweg ins Zillertal ziemlich weit war, nutzte er das Wochenende meistens für Kletterausflüge im Rofan. Oft war er dabei mit seinem großen Vorbild Hias Rebitsch unterwegs, dem berühmten Bergsteiger und Freikletter-Pionier aus Brixlegg.

Extrembergsteiger Peter Habeler (c) Tirol Werbung/Peter Habeler

Adlerblick · Steinberg am Rofan (1.010 Meter) liegt eingebettet zwischen den Bergstöcken des Guffert (2.195 Meter) und des dreigipfligen Unutz, der zum Rofangebirge gehört. Eine wunderbare Aussicht hat man vom Friedhof von Steinberg. Nicht bloß zum Himmel, sondern zum abendlichen Bergglühen auf die Klobenjochwände des Rofangebirges.

Adlerkick · Am Gipfelaufbau des Guffert befinden sich Kletterstellen im 1. Schwierigkeitsgrad, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind gefordert. Der Zustieg zum Gipfel erfolgt über einen schrofigen, teils steilen Pfad. An sonnigen Tagen wird es auf den südseitigen Latschenhängen sehr heiß, daher sollte man früh losmarschieren, will man ihn in Angriff nehmen.

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Ausgangspunkt  

Gasthof Gwercherwirt (Pinegg)

Endpunkt

Gasthof Waldhäusl (Steinberg)

Länge

18 km

Gehzeit

5 h

Der Adlerweg

Das ist eine Etappe des Adlerweges, Tirols bekanntestem Weitwanderweg.

Schwierigkeit

mittelschwierig

Höhenlage

1.327 m

Höhenmeter

Bergauf: 1.100 m
Bergab: 780 m

Streckenbeschreibung


Startpunkt: Gasthof Gwercherwirt (Pinegg)

Von Pinegg geht es über zwei Brücken – der Brandenberger Ache und danach der Steinberger Ache – zum ersten Anstieg dieser Etappe. Er verläuft vorerst über einen Wanderweg, dann über die Forststraße zum Jägersteig der nach Aschau, einem Ortsteil von Brandenberg, führt. Man durchwandert das kleine Dorfzentrum auf der Hauptstraße bis kurz vor dem Gasthaus Haaser.

Einkehrmöglichkeit: Gasthof Haaser

Von hier aus geht es den Burgstallgraben hinauf bis zum letzten Bauernhof „Wimm". Nach dem Weiderost rechts und weiter der Beschilderung folgen bis zum Wimmerjoch. Hier, am höchsten Punkt der Etappe, lohnt es sich, auf den grünen Almwiesen eine kleine Pause einzulegen. Anschließend links halten und abwärts in Richtung Lahnalm wandern. Kurz vor der Alm der Beschilderung zum Weißenbachgraben folgen. Sobald man den Weißenbach, den Grenzbach zwischen Brandenberg und Steinberg, überquert hat, ist es nur noch ein kurzer Weg zum Enterhof, einem stattlichen Bauernhaus mit Übernachtungsmöglichkeit. Diesen lässt man „links liegen“ und folgt der Straße hinunter ins Steinberger Loch, wobei man zum zweiten Mal auf dieser Etappe die Steinberger Ache überquert. Danach bei der ersten Möglichkeit rechts auf den Hinterbergweg einbiegen. Diesem in Richtung Norden bis nach Vordersteinberg folgen, die Straße überqueren und weiterwandern zum Bärenwaldweg. Nun nur noch diesem Weg folgen und den Ausklang des Wandertages in der idyllisch gelegenen Jausenstation Gasthof Waldhäusl am westlichen Ortsrand von Steinberg genießen. Eine bequeme Übernachtungsmöglichkeit gibt es hier auch.

Endpunkt: Gasthof Waldhäusl (Steinberg)

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