Adlerweg-Etappe 05: Gasthof Buchacker - Pinegg


Heute bekommen die Wadeln eine Sondermassage. Es wird steil, aber wunderbar aussichtsreich! Von almerischen Höhen geht es hinauf ins hochalpine Gelände des Rofangebirges. Der Plessenberg, von Einheimischen auch „Blessinger“ genannt, gehört zum „Dreigestirn“ Kienberg, Plessenberg und Heuberg, die nahe zusammen liegen. Hat man ihn und den leichter zu nehmenden Kienberg bewältigt, wartet ein Gebiet mit dem verlockenden Namen Einkehrboden. Einkehren und Übernachten kann man aber erst in Pinegg, dem Zielpunkt der Etappe, am besten im Gasthof Gwercherwirt. Pinegg gehört zu Brandenberg, das ist ein idyllischer Urlaubsort auf einem sonnigen Hochplateau.


Wissenswertes zu dieser Etappe

Adlerblick · Zwei Berge mit grandioser Aussicht stehen im Mittelpunkt dieser schönen, aber fordernden Etappe: der Plessenberg mit 1.743 Meter und der Kienberg. Dieser ist um 43 Meter höher, doch vom Inntal aus gesehen wirkt der Plessenberg imposanter als seine beiden Kollegen Heuberg und Kienberg.

Adlerkick · Dieser liegt bei dieser Etappe direkt auf dem Weg, denn der Anstieg auf den Plessenberg ist ein als schwarz ausgewiesener Bergsteig. Er ist sehr steil und offeriert vier Seilpassagen. Nichts für bergunerfahrene Wanderer, sondern eine Tour für Bergsteiger mit Routine und verlässlicher Trittsicherheit.

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Ausgangspunkt  

Gasthof Buchacker

Endpunkt

Gasthof Gwercherwirt (Pinegg)

Gebirgszug

Brandenberger Alpen (Rofan)

Länge

18 km

Gehzeit

6 h

Merkmale

  • Rolli- Wandertour
  • Rundwanderung

Schwierigkeit

schwierig (schwarze Bergwege)

Höhenlage

1.770 m 670 m

Höhenmeter bergauf 980 m
Höhenmeter bergab 1.630 m

Der Adlerweg

Das ist eine Etappe des Adlerweges, Tirols bekanntestem Weitwanderweg.

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Streckenbeschreibung


Startpunkt: Gasthof Buchacker

Vom Gasthof Buchacker ein Stück den Forstweg bergab bis zur nächsten Kreuzung, hier rechts dem Wegverlauf folgen bis ins „Hasatal". Dann weiter zur nächsten Kreuzung, hier links etwas ansteigend und dann bald rechts auf den Steig in Richtung „Nachbergalmen" abzweigen. Nun geht es etwas steiler bergauf bis zum Nachberg Hochleger und weiter über das Almgebiet bis zum „Ascherjoch" auf 1.458 Meter. Jetzt kommt der technisch anspruchsvollere Teil der Tour – der Weg hinauf zum „Plessenberg", ein schwarzer Bergweg mit vier Seilpassagen. Teilweise steigt man dabei recht steil aufwärts über Steintreppen und seilversicherte Stellen bis zum Gipfel auf 1.743 Meter. Von hier aus genießt man eine herrliche Aussicht zum Kaisergebirge, zu den Kitzbühler Alpen, zum Rofangebirge, zu den Zillertaler und Stubaier Alpen, bei guter Sicht sieht man sogar bis zum Großglockner und Großvenediger. Nach der verdienten Rast geht es kurz abwärts bis zum Heubergsattel, hier rechts in Richtung Kienberg halten. Der nachfolgende Aufstieg führt durch Latschenfelder zum Gipfel vom Kienberg und damit zur höchsten Erhebung der Tour auf 1.786 Meter. Damit ist das Aufstiegspensum erfüllt. Ab jetzt geht es nur noch abwärts über schöne Almgebiete, man passiert u.a. die Einkehralm und die Heubrandalm. Der Endspurt erfolgt über einen steilen Steig von „Prama" hinunter nach Pinegg, wo man sich nach dieser langen und fordernden Etappe im Gasthaus Gwercherwirt ausruhen kann, das inmitten unberührter Natur im Hochtal Brandenberg liegt.

Endpunkt: Gasthof Gwercherwirt (Brandenberg)

Infos zum Ort


Anreise

Ihre Zieladresse: Alpbach

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