Clarahütte im hinteren Virgental, © Anne Gabl
Clarahütte im hinteren Virgental, © Anne Gabl

Bergwanderung
Umbaltal - Clarahütte

Die 1872 erbaute Clarahütte unweit des Umbalwasserfalls im Osttiroler Virgental ist eine der ältesten Alpenvereins-Schutzhütten und Hirtenunterkünfte im Venedigergebiet und eine der wenigen Schafalmen in Tirol. Schafalmen werden nicht wie Rinder- und Kuhalmen ständig behirtet. Die rund 400 Schafe, die jedes Jahr auf den Hochalm- und Berghängen ringsum der Clarahütte grasen, futtern sich auf den obersten Berghängen, wo es selbst für geländegängige Rinder zu steil wäre, allein durch den Sommer. Auch in architektonischer und ökologischer Hinsicht ist die Clarahütte ein Schmuckstück. Da die beeindruckende Lage, umgeben von mächtigen Dreitausendern, leider auch ihre Tücken hat, kam es zuletzt 2012 zu großen Lawinenschäden. Unter der Planung von Klaus Mathoy wurde die Hütte ökologiebewusst und perfekt auf den hochalpinen Ort abgestimmt, renoviert: Das Dämmkleid etwa ist aus Schafwolle, der Isel-Bach, der an der Hütte vorbeifließt, dient als Stromlieferant.

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Ausgangspunkt  

Ströden im hintersten Virgental

Tourenziel

Clarahütte

Endpunkt

Ströden im hintersten Virgental

Gebirgszug

Venedigergruppe

Länge

14,9 km

Gehzeit

5 h 30 min

Merkmale

  • Rolli- Wandertour
  • Rundwanderung

Schwierigkeit

mittelschwierig (rote Bergwege)

Höhenlage

2.038 m 1.403 m

Höhenmeter bergauf 660 m
Höhenmeter bergab 660 m

Kondition*

Technik*

Beste Jahreszeit*

Jan
Feb
Mrz
Apr
Mai
Jun

Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

* Es handelt sich hier um Richtwerte und Empfehlungen. Bitte beachten Sie Ihre persönlichen Fähigkeiten und die aktuelle Wetterlage. Für die Richtigkeit der Angaben kann keine Haftung übernommen werden.

Parken

Wanderparkplatz Ströden (kostenpflichtig)

 

Einkehrmöglichkeiten

  • Clarahütte (Mitte Juni bis Ende Sept)
  • Islitzer-Alm (ganzjährig)
  • Pebell-Alm (Ende Mai bis Ende Sept)

Streckenbeschreibung

Ausgangspunkt der Wanderung ist der Parkplatz Ströden im hintersten Virgental. Die leichte bis mittelschwierige Tour führt zunächst über den Mauerbach, wendet sich bei einer Gabelung mit der ersten großen Nationalpark-Schautafel nach links und verläuft auf einem leicht begehbaren Wirtschaftsweg weiter zu Jausenstation Islitzer Alm und der benachbarten Pebell-Alm (1.520 Meter). Direkt dahinter wird die Isel überquert; nun beginnt der beeindruckende Wasserschaupfad Umbalfälle auf der in Gehrichtung linken Seite des Flusses. Auf schmalem, aber gut ausgebautem Pfad geht es serpentinenreich und teils steil neben den rauschenden Wasserfällen aufwärts. Nun wechselt die Landschaft langsam in die hochalpine Stufe. An einem weiteren Wasserfall vorbei auf noch immer relativ breitem Weg zur kleinen unbewirtschafteten Ochsnerhütte (1.933 Meter). Nun wird der Bergpfad schmaler, verläuft aber nicht mehr ganz so steil. Von hier sind es nur noch ca. 40 Gehminuten zur Clarahütte, bald öffnet sich der Ausblick nach links ins idyllische Dabertal; die Baumgrenze ist hier längst überschritten.  Bei der Gabelung zur Neuen Reichenbergerhütte nicht abzweigen, sondern auf dem Weg zur Clarahütte bleiben. Das kleine Alpenvereins-Haus (2.038 Meter) wurde im Jahr 2012 durch eine Lawine schwer beschädigt, inzwischen aber wieder neu aufgebaut – ökologisch vorbildlich und architektonisch sehenswert. Der Abstieg erfolgt über den Aufstiegsweg, als Variante empfiehlt sich der etwas höher verlaufende Alm-Zufahrtsweg.

Infos zum Ort

Anreise

Wie kommen Sie zu Ihrer Zieladresse? Per Flugzeug, Bahn, Bus oder Auto.

Ihre Zieladresse: Hinterbichl 26, Prägraten am Großvenediger

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