Adlerweg-Etappe 12: Goetheweg, © Tirol Werbung/Hans Herbig
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Adlerweg-Etappe 12: Goetheweg, © Tirol Werbung/Hans Herbig
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Adlerweg-Etappe 12: Blick auf Innsbruck, © Tirol Werbung/Hans Herbig
© Adlerweg-Etappe 12: Blick auf Innsbruck, © Tirol Werbung/Hans Herbig
Adlerweg-Etappe 12: Hafelekar, © Tirol Werbung/Hans Herbig
© Adlerweg-Etappe 12: Hafelekar, © Tirol Werbung/Hans Herbig

Adlerweg-Etappe 12: Hallerangerhaus - Pfeishütte - Hafelekar - Nordkette Innsbruck


Sehnsucht nach städtischem Ambiente? Sie wird bald erfüllt, denn auf dieser Adlerweg-Etappe ist Innsbruck, Tirols Landeshauptstadt, das Ziel. Zuerst geht es auf einem alten Saumweg in Richtung Lafatscher Joch, von dort aus sanft hinunter zur Pfeishütte. Hier beginnt der Goetheweg, wo man nach einem kurzen Anstieg auf die Inntalseite wechselt und – ein paar Stockwerke tiefer fließend – den glitzernden Inn als Begleiter hat. Vom Hafelekar schickt man noch einen Gruß zu „Frau Hitt“, dem steinernen Wahrzeichen Innsbrucks, und fährt dann mit der Nordkettenbahn nach unten. Nun endlich Innsbruck: Flanieren in der historischen Altstadt, Schaufensterbummel, Sightseeing, hervorragende Gastronomie und interessante Kultur!


Wissenswertes zu dieser Etappe

Adlerblick · Die Mess-Station Hafelekar ist ein Höhenstrahlungsobservatorium der Universität Innsbruck. Es wurde vom Physik-Nobelpreisträger Victor Franz Hess (1883 - 1964) initiiert. Durch eine Fensteröffnung kann man einen Blick in die Anfänge der Hochenergiephysik werfen. Auch die grandiosen Tiefblicke ins Inntal und auf Innsbruck vom Goetheweg aus bringen hochenergetische Impulse. Die Stadt winkt!

Adlerkick · Actiongeladene Abfahrten wagen Downhiller über den „Nordkettenbahn Singletrail“. Er ist einer der längsten und schwierigsten Downhill-Kurse Europas und startet auf der Seegrube. Wer beim Hinabgondeln vom Hafelekar dort eine Zwischenstation einlegt, kann die waghalsigen Pedalritter bewundern, wie sie ihren Bikes die Sporen geben.

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Ausgangspunkt  

Hallerangerhaus/-alm

Endpunkt

Innsbruck

Länge

13 km

Gehzeit

5 h 30 min

Der Adlerweg

Das ist eine Etappe des Adlerweges, Tirols bekanntestem Weitwanderweg.

Schwierigkeit

schwierig

Höhenlage

2.280 m

Höhenmeter

Bergauf: 1.150 m
Bergab: 970 m

Streckenbeschreibung


Startpunkt: Hallangerhaus/-alm

Vom Hallerangerhaus zunächst auf den Steig Richtung „Lafatscher Joch“ schwenken. Dieser führt in ein Schuttkar, das zunehmend steiler und schmäler wird. Bald leitet die Route durch den so genannten „Durchschlag“ (hier wurde der alte Saumweg durch den Felsen gebrochen) und wenig später – vorbei an einem Kreuz – sanft hinauf auf einen Boden, wo es eine Abzweigmöglichkeit zur Speckkarspitze gibt. Nun geht es in nördlicher Richtung gemütlich zum Lafatscher Joch. Am Joch der Beschilderung „Pfeishütte“ folgen. Auf dem Steig sanft hinunter und sich an „Pfeishütte“ bzw. an „Pfeishütte über Wilde-Bande-Steig“ orientieren. Der urtümliche „Wilde-Bande-Steig“ führt vielfach durch Latschen, quert mehrmals Rinnen und steigt hinüber bis zum Einstieg ins Kar unterhalb des Stempeljochs leicht an. Hier an „Stempeljoch“ bzw. „Pfeishütte“ orientieren. Die Steiganlage (mit Brettern gebaut, zahlreiche Drahtseile) durch das Kar wird zunehmend steiler, der zunächst schottrige Untergrund dafür weiter oben fester. Vom Joch rechts hinunter und durch Wiesen bzw. Almgebiet gemütlich zur Pfeishütte.

Einkehrmöglichkeit:Pfeishütte

Direkt bei der Hütte beginnt der beschilderte „Goetheweg“ (Nr. 219), der an vielen Stellen ausgezeichnet versichert ist. Er führt als Fußweg bzw. später als Steig gemütlich ansteigend in den Kessel südlich des Schutzhauses. Bei einer Weggabelung Richtung „Mandlscharte“ bzw. „Hafelekar Bergstation“, bei der folgenden Weggabelung rechts weiter (links geht es zur Arzler Scharte), dann in einer weiten Schleife durch ein Schuttkar empor zur Mandlscharte, auf der anderen Seite durch Geröll hinab. Der jetzt wieder gute und recht breite Steig quert nun praktisch stets auf derselben Höhe unter den Felsen die Schuttreisen (großartiger Blick zur Rückseite der Nordkette). Nach einem kurzen Anstieg wechselt man auf die Inntalseite und steigt in Serpentinen ein paar Meter ab. Anschließend geht es auf dem bequemen Steig im oberen Bereich der abschüssigen, teilweise grasbewachsenen Südflanke der Nordkette insgesamt leicht ansteigend nach Westen zur Hafelekar Bergstation. Dabei stets der Beschilderung „Hafelekar Bergstation“ bzw. „Goetheweg“ folgen. Das letzte Stück verläuft abwechselnd links bzw. rechts vom Grat.

Einkehrmöglichkeit: Hafelekarhaus

Dann geht es mit der Hafelekarbahn zur Seegrube.

Einkehrmöglichkeit: Alpenlounge Seegrube

Abschließend gelangt man mit der Seegrubenbahn und Hungerburgbahn direkt ins Stadtzentrum von Innsbruck. Alternativ wäre auch ein Abstieg ins Tal zu Fuß möglich.

Endpunkt: Innsbruck

 

Tipp: Wer noch keinen Adler in freier Wildbahn gesehen hat, kann dies im Alpenzoo oberhalb von Innsbruck nachholen und das Adlerpaar Max und Donna besuchen. Einfach mit der Hungerburgbahn talwärts fahren und bei der Station "Alpenzoo" aussteigen. Hier sind es nur mehr ein paar Meter bis zum Eingang des Alpenzoos.

Infos zum Ort
Anreise

Ihre Zieladresse: Meinhardstraße 7-11, Innsbruck

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