Hinauf auf fast 3.000 m Seehöhe: Überschreitung der Ötztaler Alpen vom Pitztal über das Rettenbachjoch ins Ötztal
Von der einzigen Bushaltestelle in Mittelberg wandert man über die Schotterstraße aufwärts bis zur nahe gelegenen Einkehrmöglichkeit „Gletscherstube“ (Wegweiser E5). Bald schon verzweigt sich der Weg, man geht geradeaus Richtung Wasserfall und Felsriegel weiter (Beschilderung „Braunschweiger Hütte über Wasserfall“). Der Verlauf des Weges durch den Felsriegel ist gut beschildert, technisch einfach zu begehen und auf Teilstrecken mit Stahlseil gesichert.
Nach dem Felsriegel mündet er in die Skiabfahrt, über welche man bis zur nächsten Weggabelung gelangt. Diese ist wiederum beschildert. Man geht nach links weiter. Zum Teil steigt man recht steil und wiederum auf stahlseilgesicherten Abschnitten zur Braunschweigerhütte auf. Von dort hat man einen guten Blick auf den Weiterweg hinauf zum Rettenbachjoch, der beschildert ist und direkt hinter der Hütte beginnt (geradeaus Richtung Rettenbachjoch, während links der Weg zum Pitztaler Jöchl abzweigt). Der Abstieg vom Joch ist im oberen Teil aufgrund des Gletscherrückgangs leichter geworden. Er wurde neu trassiert und führt nun mehr oder weniger unter der Seilbahn gerade hinab. Bei schlechten Verhältnissen (z. B. bei Schnee im Frühsommer) ist hier besondere Vorsicht angebracht, ab Ende Juli kann man jedoch alternativ auch bequem mit der Bergbahn hinabschweben.
Im Skigebiet Rettenbach steigt man am besten schon hier auf den Linienbus 70 („Gletscher Sölden“) um, der stündlich nach Sölden fährt. Ansonsten geht man zur nahe gelegenen Bergsteigerkapelle Sölden weiter und steigt über die beschilderte Originalroute des E5 bis zur Mautstation ab (Haltestelle Linienbus) und nimmt dort den Bus 70 nach Sölden.