Weitwanderweg
Berliner Höhenweg


Der schwierige Berliner Höhenweg führt ausgehend von der Gamshütte durch das Herz des Hochgebirgs-Naturparks Zillertaler Alpen: Herrliche Ausblicke in die vergletscherte Hochgebirgswelt erwarten Sie ebenso wie wunderbare Einblicke in die Naturschönheiten dieser hochalpinen Landschaft. Der Höhenweg ist ein anspruchsvoller Weg für erfahrene Bergwanderer: Wenn Sie sich die gesamte Strecke vornehmen, legen Sie in etwa einer Woche mehr als 70 Kilometer zurück und überwinden 6.700 Höhenmeter. Die Länge der Tour kann allerdings jeder selbst bestimmen: Von allen Hütten gibt es Abstiege ins Tal.

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Ausgangspunkt  

Finkenberg, Gamshütte

Endpunkt

Kasseler Hütte

Gebirgszug

Tuxer Alpen

Zillertaler Alpen

Länge

70 km

Dauer

5 Tag(e)

Merkmale

  • Rolli- Wandertour
  • Rundwanderung

Schwierigkeit

schwierig (schwarze Bergwege)

Höhenlage

3.090 m 1.780 m

Höhenmeter bergauf 5.340 m
Höhenmeter bergab 5.030 m

Streckenbeschreibung


Der Aufstieg zur Gamshütte startet im Ortszentrum von Finkenberg, Der Weg führt zunächst zur Teufelsbrücke und durch den Ortsteil Dornau in Richtung Brunnhaus. Nach dem Sportplatz zweigt der Hermann-Hecht-Weg (Nr. 533) ab und führt in zahllosen Kehren durch den Wald aufwärts bis zum Kraxentrager. Von hier erreichen verläuft der Weg weiter zur Gamshütte (Dauer: 3 Stunden). Eine etwas kürzere, aber steilere Variante führt vom Gasthaus Gamsgrube über einen Steig durch den Wald, bis der Weg knapp unterhalb der Hütte auf den Hermann-Hecht-Weg trifft. Von dort verläuft der Weg über offenes Gelände zur Gamshütte.

Etappe 1: Gamshütte - Friesenberghaus
Höhenmeter bergauf/bergab: 1.130/575 Meter, Dauer: 9 Stunden, Länge: 14,8 Kilometer
Von der Gamshütte (1.921 Meter) verläuft der Weg zur Vorderen Grinbergspitze (2.687 Meter), bis links der Berliner Höhenweg abzweigt. Über Grasflanken und latschenbewachsenes Blockwerk gelangen Sie zur Feldalpe (1.885 Meter). Der Weg führt weiter zur Pitzenalpe (1.874 Meter) und über steile Kehren zum Milchanger. Hier geht es über eine grobblockige Hochebene bis zum Südufer des Wesendlekarsees. Entlang des Abflusses des Sees gelangen Sie zum Weg „Breitlahner – Friesenberghaus“, der zum Friesenberghaus (2.477 Meter) führt.

Etappe 2: Friesenberghaus – Olpererhütte – Furtschaglhaus
Höhenmeter bergauf/bergab: 690/875 Meter, Dauer: 6 Stunden, Länge: 15,4 Kilometer
Vom Friesenberghaus führt der Weg kurz westlich hinab, bevor er über den Abfluss des Friesenbergsees hinweg und über steile Kehren hinauf bis auf 2.602 Metern und weiter bis zur Friesenbergscharte verläuft. Südwärts geht über die grünen Felder der Gamsleiten Richtung Olpererhütte (2.389 Meter). Von der Olpererhütte geht es zunächst steil hinab und dann in südlicher Richtung nahezu eben über Wiesen und den Riepenbach hinweg. Der Weg führt weiter in vielen Serpentinen zum Schlegeisspeicher hinab. An der Uferstraße biegen Sie rechts ab und gleich nach dem großen Parkplatz wandern Sie über die Brücke und nach links zur Jausenstation Zamsgatterl. Von dort verläuft der Weg bis zum Ende des Speichers und über den Bach hinweg zur Gabelung des Fahrwegs.  Hier steigt der Weg leicht an auf das Schlegeiskees zu, bis der Hüttenzustieg nach links (östlich) abzweigt. In vielen Kehren den steilen Hang zwischen Wasserleklamm und Furtschaglbach hinauf, führt der Weg Furtschaglhaus.

Etappe 3: Furtschaglhaus – Berliner Hütte
Höhenmeter bergauf/bergab: 850/1.100 Meter, Dauer: 6 Stunden, Länge: 8,9 Kilometer
Ausgehend vom Furtschaglhaus verläuft diese Etappe in Richtung Schönbichler Scharte (3.060 Meter) und rechts über eine drahtseilversicherte Rinne auf den Südgrad. An der Ostflanke des Berges trennen Sie nur wenige Meter vom Gipfel des 3.134 Meter hohen Schönbichlerhorns. Über den Grat führt der Steig auf gut geschichteten Steinplatten wie auf einer riesigen Freitreppe zum Höhepunkt auf 2.763 Metern mit wunderschönem Blick auf die Berliner Hütte. Auf der Südflanke des Grates gelangen Sie zum Boden des Garberkars und zur nördlichen Seitenmoräne des Waxeggkees, dem Sie bis zur Weggabelung und weiter rechtshaltend bis zur Brücke folgen.  Über den leicht ansteigenden Weg und über prächtige Gletscherschliffplatten geht es bis zur Berliner Hütte (2.044 Meter).

Etappe 4: Berliner Hütte – Greizer Hütte
Höhenmeter bergauf/bergab: 1.235/1.050 Meter, Dauer: 7 Stunden, Länge: 10,8 Kilometer
Von der Berliner Hütte verläuft der Weg (Nr. 502) über die Moorböden des Schwarzsteinmoors zum Schwarzsee auf 2.472 Metern. Über einige steile Serpentinen gelangen Sie zum Rosskar und weiter zur Mörchenscharte (3.872 Meter). Über ein Steilstück mit Seilversicherungen führt der Weg in den Floitengrund und über den Floitenbach. Im Anschluss folgen Sie wieder dem Weg (Nr. 502) zur Greizer Hütte (2.227 Meter).

Etappe 5: Greizer Hütte – Kasseler Hütte
Höhenmeter bergauf/bergab: 690/740 Meter, Dauer: 5,5 Stunden, Länge: 10,1 Kilometer
Von der Greizer Hütte führt der Weg (Nr. 502) zunächst sanft ansteigend über ausgelegte Steinplatten, dann steiler hinauf zur Lapenscharte zwischen Gigalitzturm und Lapenspitze. Anschließend folgt ein rund einstündiger Abstieg bis zur Grüne-Wand-Hütte. Hier verläuft der Weg zuerst leicht bergab, durch die seilversicherte Schlucht der Eisenklamm und weiter bis zur Kasseler Hütte. 

Über den Aschaffenburger Höhenweg geht es über eine anspruchsvolle Tagesetappe (Dauer: 9 Stunden, Länge 14 Kilometer) weiter bis zur Karl-von-Edel-Hütte und hinunter ins Tal nach Mayrhofen.

Infos zum Ort


Anreise

Wie kommen Sie zu Ihrer Zieladresse? Per Flugzeug, Bahn, Bus oder Auto.

Ihre Zieladresse: Finkenberg

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