Wir verlassen die ehrwürdige Berliner Hütte, in dem Wissen, dass unser nächstes Etappenziel, die Greizer Hütte, auch nicht mit Reizen geizt. Als da wären, ein Traumblick ins ewige Eis und das Versprechen einer hervorragenden Küche. Man munkelt hier sogar vom besten Kaiserschmarren am ganzen Höhenweg.
Abwechslungsreicher, landschaftlich sehr reizvoller Übergang von der Berliner Hütte zur Greizer Hütte. Nach dem Start über die Moorböden des Schwarzensteinmoors führt die Tour zum idyllisch gelegenen Schwarzsee, bevor das Gelände im Rosskar deutlich alpiner und steiler wird und zur Mörchenscharte ansteigt. Im Abstieg warten kurze, sehr steile Passagen mit Seilversicherungen, später folgen enge Serpentinen hinunter in den Floitengrund; kurz vor dem Talboden erleichtern weitere Sicherungen und eine Aluleiter die Schlüsselstellen. Insgesamt ist das eine sportliche Bergwanderung für trittsichere und schwindelfreie Geher, bei der das konsequente Folgen der Markierungen wichtig ist. Kurzer aber intensiver Gegenanstieg am Ende zur Greizer Hütte.
Von der Berliner Hütte, 2.040 m folgt man dem gut ausgebauten Wanderweg Nr. 502 zum Schwarzsee. Von dort aus bietet sich ein herrlicher Ausblick auf den Großen Möseler, 3.480 m und den Turnerkamp, 3.420 m. Weiter östlich führt der Weg zum Mörchner Sattel, 2.849 m. Beim Abstieg sind einige Abschnitte mit Seilen gesichert und Leitern erleichtern den Weg. Trittsicherheit ist hier unbedingt erforderlich. Im Tal angekommen überquert man den Floitenbach und steigt weiter auf dem Weg Nr. 502 in zahlreichen Serpentinen zur Greizer Hütte, 2.227 m.
Linie: 4102, Haltestelle: Ginzling Abzw Gh Breitlahner
Linie: WT2, Haltestelle: Ausgangspunkt Greizer Hütte
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