Der Spitzkofel (2.717 m) und die Spitzkofelgruppe beherrschen Lienz und das Drautal. Er wurde früher als wichtigster Gipfel der Lienzer Dolomiten angesehen. Sein fünfturmiger Nordgrat bildet eine Schlüsselstelle für das extreme Klettern. Um den Lienzer Hausberg leichter erreichen zu können, wurden im felsigen Gelände abschnittweise Stahlseile montiert. Die seilversicherten Passagen beginnen in der Südschlucht und führen über Felsstufen zur Linderhütte am Vorgipfel und weiter durch die Spitzkofelscharte zum Hauptgipfel auf 2.717 m. Die Linderhütte ist die älteste Schutzhütte in den Lienzer Dolomiten.
Zur Grundausrüstung beim Bergwandern gehören feste Bergschuhe mit gutem Profil, ein 30-35-Liter-Rucksack sowie funktionale Kleidung nach dem Zwiebelprinzip inklusive ausreichend Wechselwäsche. Unverzichtbar sind Regen,- Kälte und Sonnenschutz, ausreichend Flüssigkeit und Verpflegung sowie ein Erste-Hilfe-Set und ein aufgeladenes Mobiltelefon. Eine Karte oder ein GPS-Gerät unterstützen die Orientierung.
Die Angaben dienen als Orientierung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Ausrüstung ist stets an Tourenziel, Wetterlage, Jahreszeit, Naturgefahren, Umwelteinflüsse sowie den persönlichen Bedürfnissen anzupassen.
Mit dem PKW von Lienz auf der B100 in Richtung Sillian. In Leisach ca. 1,2 km nach der Bahnunterführung links über die Draubrücke, dann gleich rechts den Stadtweg bis zum Parkplatz Klammbrückl (Parkmöglichkeit). Vom Parkplatz (Naturdenkmal) den gut markierten Steig aufwärts bis zur Kerschbaumer Alm zum Hallebachtörl und am Kuhbodentörl vorbei. Den Steig geht man weiter Richtung Norden, bis auf ca. 2.500 m. Dort bei der Linderhütte beginnt die Seilversicherung. Über den mit Stahlseilen versicherten Abstieg ca. 50 Hm. hinunter in die Spitzkofelscharte und anschließend ca. 100 Hm ebenfalls mit Stahlseilen gesichert hinauf zum Gipfel auf 2.717m.
Schwierigkeiten: B. Der Steig ist nicht durchgehend mit Stahlseilen versichert (nur an den steilsten Felspassagen), im leichteren Gelände ist stellenweise Trittsicherheit erforderlich.
Mit dem Auto über Amlach bis zum Parkplatz Klammbrückl.
Parkplatz Klammbrückl