Adlerweg-Etappe 18, © Tirol Werbung/Dominik Gigler
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Adlerweg-Etappe 18: Lorea Hütte - Anhalter Hütte


Diese fordernde Etappe beginnt sanft mit einem Steig über schöne Almböden, aber schon bald zieht der Weg steil nach oben. Ebenso rasant geht es nach der Loreascharte wieder hinunter ins Heimbachtal. Etwas später passiert man das Schweinsteinjoch und die Hintere Tarrentonalm. Trotz der schönen Natur immer auch auf den Weg schauen: Aufpassen heißt es – vor allem bei Nässe – beim Abstieg vom Hinterbergjoch und beim Queren einiger Schneefelder, die eventuell noch liegen. Nach Hinterbergjoch und Kromsattel führt die Route leicht absteigend durch Wiesen-und Almgebiet. Nun aber Stopp! Man ist schließlich bei der Anhalter Hütte angelangt!


Wissenswertes zu dieser Etappe

Adlerblick · Wählt man vom Schweinsteinjoch die Variante über den Heiterwand-Nordsteig (verläuft ca. 100 Meter höher), sieht man verfallene Bergwerke, wo früher Blei und Zink abgebaut wurde. Sie sind mit einem ca. 25 Kilometer langen Stollennetz miteinander verbunden. Der Bergwerksverein Tarrenz organisiert hier wissenschaftliche Exkursionen, nähere Einblicke in den Bergbau kann man in der Knappenwelt Gurgltal in Tarrenz bekommen.

Adlerkick · Die Beine brauchen vor und nach dieser Etappe wieder eine aufmunternde Sondermassage, denn der steile Aufstieg zur Loreascharte (2.315 Meter) auf zum Teil mühsamem Geröll und der steile Abstieg ins Heimbachtal sind sehr fordernde Wegstrecken. Aber man tut es nicht umsonst. Auf der Loreascharte öffnet sich ein herrlicher Blick in die westlichen Lechtaler Alpen.

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Ausgangspunkt  

Lorea Hütte

Endpunkt

Anhalter Hütte

Länge

16 km

Gehzeit

6 h 30 min

Der Adlerweg

Das ist eine Etappe des Adlerweges, Tirols bekanntestem Weitwanderweg.

Schwierigkeit

mittelschwierig

Höhenlage

2.310 m

Höhenmeter

Bergauf: 1.180 m
Bergab: 1.200 m

Streckenbeschreibung


Startpunkt: Lorea Hütte

Bei der Lorea Hütte hält man sich an die Beschilderung „Loreakopf“ und wandert auf dem Steig über Almböden zuerst sanft bergauf. An der folgenden Steiggabelung zieht der Weg an, hier geht es links, vielfach durch Schutt, steil hinauf zur Loreascharte. Anschließend auf der anderen Seite auf dem Steig durch eine Grasflanke rasant hinunter ins Heimbachtal. Im Talboden linker Hand Richtung „Nassereith“ halten. Nun führt ein schmaler Steig neben dem Bach (in einer Passage direkt im Bachbett) leicht absteigend talauswärts. An der Stelle, wo das Tal einen deutlich sichtbaren Rechtsbogen einlegt, wird auf die orografisch rechte Bachseite gewechselt, dabei die Markierung am Felsen rechts nicht übersehen! Weiter leitet das Steiglein in den Wald und in südwestlicher Richtung hinunter ins Tegestal zur Forststraße (Einmündung bei rund 1.400 Meter). Nun gemütlich ansteigend taleinwärts weiter wandern, vorbei an der Abzweigung zur Heiterwandhütte (links), dabei immer im hier sanften Tegestal bleiben. Nun führt der Weg hinein ins Almgebiet und gemütlich nach oben zum Schweinsteinjoch (1.564 Meter, hier zweigt Route nach Sinnesbrunn ab). Vom Joch in gleichbleibender Richtung ebenfalls sanft durch das Almgebiet hinunter zur Hinteren Tarrentonalm (1.519 Meter).

Einkehrmöglichkeiten: Hintere Tarrentonalm

Bei der Alm der Beschilderung „Anhalter Hütte“ folgen und auf einem breiten Forstweg gemütlich bergwärts marschieren. An der Weggabelung wenig später links halten und dem Bach entlang wandern. Die Route leitet vorbei an der Schäferhütte und verwandelt sich bald in einen Steig. Nun im freien Gelände unterhalb der Heiterwand dem Steig bzw. den Steigspuren folgen, meist gemächlich ansteigend zum Hinterbergjoch (2.202 Meter). Vom Hinterbergjoch über einen steilen Grashang hinunter („Schwarze Erde“) und das Kar querend fast eben hinüber zum Kromsattel (Steigspuren). Vom Kromsattel geht es leicht absteigend durch Wiesen und schönes Almgebiet zur urigen, aber sehr wohnlichen Anhalter Hütte (2.040 Meter) am Fuß der Heiterwand.

Endpunkt: Anhalter Hütte

Infos zum Ort


Anreise

Ihre Zieladresse: Imst

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