Bergtour Im Bann des Zillertaler Riesen

Finkenberg, Zillertal / Zillertaler Alpen
Schwierigkeitsgrad: mittelschwierig
Streckenlänge: 13,8 km
Dauer: 7:00 h

Unzählige "Stoamandln" sind das Markenzeichen des Petersköpfl.

Toureninformation

  • Anforderung: mittelschwierig
  • Länge: 13,8 km
  • Dauer: 7:00 h
  • Höhenmeter Bergauf:1.095 hm
  • Höhenmeter Bergab:910 hm
Höchster Punkt2.658 m

Merkmale

  • Rundtour

Wegbeschaffenheit

Als Gesamtpaket eine nicht allzu schwere Rundtour, die aucheinen reizvollen Gipfel beinhaltet. Während der ganzen Runde genießen wir den Blick auf den Zillertaler Hauptkamm, während der Fußstein, der Olperer, die Gefrorene Wand-Spitzen und der Hohe Riffler würdevoll über uns wachen. Für den steilen Zustiegsweg zur Olpererhütte muss man einiges an Motivation mitbringen. Der anschließende Höhenweg zum Friesenberghaus, ist nur dem geübten Wanderer anzuraten. Der Weg verläuft großteils über Geröll und kann bis in den Hochsommer hinein von steilen Schneefeldern durchzogen sein. Das Petersköpfl ist ein hervorragendes Gipfelziel im Nahbereich der Hütte und rundet die Wanderung gebührlich ab.

Ausrüstung

Bergschuhe
Quelle: Zillertal Tourismus GmbH

Beschreibung

Wir starten an der Dammkrone des Schlegeisspeichers und folgen der Straße Richtung Südwesten für rund 1,2 km. Kurz nach Passieren des Riepenbaches erspähen wir den Wegweiser zur Olpererhütte zu unserer Rechten. Der Weg führt uns anfangs durch einen kurzen Waldabschnitt, der sich bald in einen üppigen Latschengürtel verwandelt. Über unzählige Serpentinen geht es zügig empor und die Höhenmeter schmelzen nur so dahin. Das belebende Rauschen des Riepenbaches begleitet uns, bis wir im oberen Drittel des Weges den Selbigen queren. Danach nehmen uns saftige Grashänge auf und wir geben uns den letzten feingliedrigen Kurven hin. Die Olpererhütte (2.389 m) steht alles überblickend über dem Schlegeisgrund. Hochfeiler, Hoher Weißzint und Großer Möseler zeichnen ihre Silhouette in der Ferne ab. Hinter der Hütte schwenken wir in den international bekannten Berliner Höhenweg ein. Je näher wir dem Friesenberghaus kommen, umso mehr werden unsere akrobatischen Leistungen beim Plattenturnen gefordert. Wir erreichen im Zuge dieser eindrucksvollen Höhenwanderung eine Abzweigung (2.620 m), bei der unser Weg zwischen Felsbarrieren steil zum Friesenberghaus abfällt. Die idyllisch am Friesenbergsee gelegene Hütte (2.398 m) lädt zu einer Rast ein und lässt uns für den Abstecher auf das Petersköpfl (2.679 m) Kraft schöpfen. Ein gut sichtbarer Weg führt uns in ausreichend anspruchsvoller Steigung auf den Sattel und schon kurze Zeit später auf den Gipfel. Dort angekommen erspäht man eine architektonische Meisterleistung, die sich schon über viele Jahrzehnte hinzieht. Was einen da genau erwartet, sollte jeder selbst herausfinden. Die überwältigende Aussicht besticht durch die Präsenz des Zillertaler Hauptkamms sowie der unzähligen Seen, die an diesem Standort unweigerlich ins Blickfeld rücken. Für den Abstieg wählen wir den gleichen Weg wie für den Aufstieg. Beim Friesenberghaus nehmen wir aber nun den direkten Weg (Nr. 32) für den Abstieg. Der Weg ist in diesem Bereich zugleich die Grenzlinie des Hochgebirgs-Naturparks Zillertaler Alpen. In einigen rassigen Kurven führt uns ein Steig durch alpine Rasen und Matten ins Lapenkar. Wir kommen an der Friesenbergalm vorbei und werden von einem romantischen Zirbenwald in Empfang genommen, der uns bis zu unserem Ausgangspunkt begleitet.
 
Die Sage vom Tuxer Riesen
Es hat sich zugetragen, dass ein Riese aus Südtirol über
das Tuxer Joch kam. Mehr unter…


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Wetter

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