Bergtour Vom Schloss der Alpen in die Gletscherregion / Tag 1

Finkenberg, Zillertal / Zillertaler Alpen
Schwierigkeitsgrad: schwierig
Streckenlänge: 13,8 km
Dauer: 8:00 h

Wanderung zur schönsten Hütte der Ostalpen

Toureninformation

  • Anforderung: schwierig
  • Länge: 13,8 km
  • Dauer: 8:00 h
  • Höhenmeter Bergauf:1.510 hm
  • Höhenmeter Bergab:790 hm

Ausgangspunkt

Bushaltestelle Breitlahner

Endpunkt

Berliner Hütte

Wegbeschaffenheit

Bis zur Berliner Hütte führt uns größtenteils ein breiter Schotterweg bis ins Herz der Zillertaler Alpen. Der Gletscherweg eröffnet eine reizvolle Alternative zum üblichen Hüttenanstieg. Er bietet eine hervorragende Möglichkeit, mehr über Gletscher zu erfahren und die imposanten Zeugnisse früherer Vergletscherung hautnah zu erleben. Die dazugehörige Broschüre erhält man beim Naturparkhaus oder den Schutzhütten im Zemmgrund. Die etwas anspruchsvollere Besteigung des Horns bietet uns im gedämpften Nachmittagslicht atemberaubende Blicke auf die wild zerklüftete Gletscherwelt.

Ausrüstung

Bergschuhe
Quelle: Zillertal Tourismus GmbH

Beschreibung

Der Gletscherweg eröffnet eine reizvolle Alternative zum üblichen Hüttenanstieg. Er bietet eine hervorragende Möglichkeit, mehr über Gletscher zu erfahren und die imposanten Zeugnisse früherer Vergletscherung hautnah zu erleben. Die dazugehörige Broschüre erhält man beim Naturparkhaus oder den Schutzhütten im Zemmgrund. Die etwas anspruchsvollere Besteigung des Horns bietet uns im gedämpften Nachmittagslicht atemberaubende Blicke auf die wild zerklüftete Gletscherwelt.

Beim Breitlahner führt uns eine Holzbrücke über den Zemmbach (Nr. 523), linkerhand liegt eine anmutige Jagdhütte (Karlshütte). Nach ein paar Kurven öffnet sich der Wald und das weitläufige Almgebiet der Klausenalm (1.301 m) tritt zum Vorschein. Der Fahrweg führt durch den noch sanften Talgrund und wir erreichen die Schwemmalm – sie beheimatet die größten Auwaldbestände der Zillertaler Alpen. Nach der Alm wird der Weg steiler, schmiegt sich an die Flanken der Hennsteigenspitze an und ringt uns als „Grawander Schinder“ einigen Schweiß auf dem Weg zur Grawandhütte ab. Unser Blick fällt auf den schönen Wasserfall auf der gegenüberliegenden Talseite. Kaum zu glauben, aber im Winter stellen sich Eiskletterer diesem Ungetüm. Die anfangs steil abweisenden Berghänge, gehen in die flachen Wiesen der knorrigen Grawandalm über, um kurz darauf die spektakuläre Zemmschlucht zu durchqueren. Glücklich über den breiten Weg, schlendern wir auf die weitläufigen Weiden der Waxeggalm zu. Bei der Alpenrosenhütte (1.873 m) zweigt der Gletscherweg (Nr. 520) nach rechts ab. Es erwarten uns zehn informative Stationen und einige interessante Querungen der tosenden Gletscherbäche auf schmalen Brücken. Nach einiger Zeit stoßen wir auf die Abzweigung zum Schönbichler Horn, an der wir nach links auf die reizvolle Alternativroute (Nr. 502) zur Berliner Hütte abbiegen. Das Highlight des Gletscherweges sind die ausgedehnten Gletscherschliffplatten. Zu Zeiten des Gletscherhöchststandes trafen hier die Zungen von Waxeggkees und Hornkees aufeinander und hinterließen kurz vor der Berliner Hütte das so genannte "Gekritze" auf den Steinplatten. Von der Schutzhütte führt, jenseits der Brücke, der gut markierte Weg durch einen kurzen Latschengürtel zu einer mit Stahlseilen gesicherten Passage. Der folgende Blockbereich kann leicht überwunden werden. Auf einer Höhe von ca. 2.500 m stoßen wir auf eine Abzweigung, an der wir den gerade nach oben führenden Weg nehmen, der uns direkt auf den Gipfel des Horns bringt. Der Abstieg auf demselben Weg lässt die Vorfreude auf das historische Nachtlager Schritt für Schritt wachsen.


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Wetter

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So

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