Das Weitental ist ein wahres Paradies für Murmeltiere. Fast unendlich scheint der Wasserreichtum im Tuxertal.
Von der Endstation der Buslinie gehen wir an Kassen & Co der Gletscherbahnen vorbei und halten uns links. Hinter dem kleinen Spielplatz sehen wir bereits den schönen Kesselfall, den wir nach wenigen Minuten über den Wasserfallweg (Nr. 526) erreichen. Zahlreiche Kanzeln und Aussichtspunkte bieten in der Folge Tiefblicke in die Klamm mit dem rauschenden Bach (Achtung: Bei Nässe ist der Weg rutschig!). Über mehrere Kehren geht es hinauf zum Schraubenwasserfall und weiter durch den Wald zum Güterweg, der von Hintertux heraufkommt. Auf dem kurzen Stück am Güterweg kommen wir am "Walfischmaul" (rechts des Weges) vorbei, einem gespalteten Steinblock mit der Form eines Fischmauls. Vom Güterweg biegen wir nach rechts auf den Wanderweg Richtung "Spannagelhaus" ab und schlängeln uns bergwärts, bis uns ein Wegweiser nach rechts Richtung " Sommerberg" schickt (Nr. 16). Über Steinplatten und eine schmale Brücke kommen wir zum traumhaften Talkessel „Waldeben“. Von dort mühen wir uns in einigen Kehren über eine Steilstufe hinauf zur Sommerbergalm. Gleich oberhalb der Alm biegen wir nach links in den schmalen geschotterten Weg der „Kinder-Gletschersafari“ ein und wandern gemütlich, bis wir das Gipfelhäuschen des Schlepplifts sehen. Dort biegen wir nach rechts Richtung Tuxer Joch-Haus ab (Nr. 326). Mit leichtem Auf und Ab führt uns der Wanderweg bis zur Forststraße, auf der wir ein paar Minuten bergauf wandern, um dann wieder nach rechts auf einen Steig abzubiegen, der uns die letzten Meter hinauf zum Tuxer Joch-Haus führt. Hier haben wir uns im Angesicht der Tuxer Alpen nun in jedem Fall eine Stärkung verdient. Von der Schutzhütte machen wir uns dann auf den Weg ins malerische Weitental (Nr. 326). Durch saftiges Grün wandern wir unter Hornspitze, Wandspitze & Co. gemütlich talauswärts. Und jetzt heißt es aufgepasst: Murmeltieralarm! Wer sich Zeit nimmt, wird in jedem Fall einige „Mankerl“ bei Nahrungssuche und Spiel beobachten können! Am Ende verengt sich das Weitental und es geht durch eine malerische Schlucht zum Schleierwasserfall. Hier gilt es nochmal aufpassen, denn ein kurzes Stück ist ausgesetzt und drahtseilversichert. Hat man das überwunden, kann man den Wasserfall in Ruhe genießen und sich danach auf den Abstieg nach Hintertux machen. Für die kürzeste Variante nehmen wir bei der Weggabelung an der Forststraße den mittleren Weg, links geht es zur Bichlalm, rechts zur Sommerbergalm. Nach einem kurzen Stück entlang des Weitentalbachs und durch Almgelände kommen wir zu einer weiteren Gabelung, wo wir uns rechts halten. Auf Höhe der ersten Gebäude halten wir uns bei einer weiteren Gabelung erneut rechts und gelangen über den Themenweg „Leben am Fuße des Gletschers“ zurück zu unserem Ausgangspunkt bei den Gletscherbahnen.
Variante:
Die familienfreundliche Variante führt wie oben beschrieben bis Waldeben. Dann aber nicht zur Sommerbergalm, sondern nach rechts über den Weg Nr. 16 hinab zur Talstation. Relativ gemütlich führt der Steig durch den Wald bis zu einer Almweide. Wir passieren diese Lichtung am linken Rand und haben nach einem letzten kurzen Stück durch den Wald die Talstation schon vor uns. Kinder können die tolle Tour am kleinen Spielplatz vor der Talstation ausklingen lassen. (Grad: leicht, Dauer: 2 Std., Distanz: 3 km, Höhenmeter: +270 –270)
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