Der Knappensteig in Reith bei Seefeld führt auf den Spuren der Bergleute durch den Wald hinauf zur urigen Alm. Neben Natur und Bewegung warten spannende Informationen zur Geschichte des Bergbaus und des Ichthyol Werks am Tiroler Hochplateau.
Waldweg, Wiesenweg, Wurzelsteig, Schotterweg und Asphaltstraße.
Alle aktuellen Informationen zu den Wegsperren in der Region Seefeld findet ihr hier.Gutes Schuhwerk, Funktionskleidung, ein Wanderrucksack, Wasser und etwas Proviant für unterwegs.
Weiters sind eine Wanderkarte oder ein GPS, ein Erste-Hilfe-Set, Sonnenschutz, Wanderstöcke und eine Rettungsdecke empfehlenswert.
Auf dem Knappensteig kann man den Spuren der Bergleute des bekannten Ichthyol Werks folgen. Die kurze, aber spannende Wanderung führt vom Parkplatz P6 bei der Maxhütte zur Reither Jochalm. Die circa einstündige Tour empfiehlt sich vor allem mit Kindern. Denn der Steig hat nicht nur eine überschaubare Länge, er bietet auch genug Abwechslung mit Wurzeln und Steinen, dass es nicht langweilig wird. Zusätzlich säumen ihn drei Infotafeln zur Geschichte des Bergbaus auf Tirols Hochplateau und zur Entstehung der Österreichischen Ichthyol-Gesellschaft. Wenn man genau schaut, erkennt man das Werk, das auch Maxhütte genannt wird, immer wieder zwischen den Bäumen rechts unter sich. Und je nach Wind, kitzelt einen auch dessen unverkennbarer, schwefeliger Geruch in der Nase.
Der Weg beginnt am Parkplatz P6. Hier folgt man erst der Straße Richtung Maxhütte. Nach der Querung des Mühlbachs zweigt der Wanderweg Nr. 84 zur Reither Jochalm ab, der nun steil aufwärts durch den Wald führt. Nach rund 40 Minuten und circa 250 Höhenmetern teilt sich der Steig auf einer kleinen Lichtung. Links geht es zur Reither Jochalm, deren urige Hütte man bereits erkennt, rechts ginge es weiter auf die anspruchsvolle Tour zur Nördlinger Hütte.
Die Kleinen empfängt oben ein Spielplatz, während sich die Großen von heimischen Gerichten verwöhnen lassen können. Der Rückweg erfolgt entweder auf demselben Weg oder über die Forststraße ins Hermannstal und zur Talstation Rosshütte. Weitere Alternativen findet man hier.
Wer zurück im Tal noch mehr in die Geschichte des Bergbaus eintauchen möchte, kann dies bis Januar 2027 in der Ausstellung „Der Stein, der brennt und heilt. Ölschieferbergbau im Karwendel“ im Geigenbaumuseum Mittenwald tun.
Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bis zum Bahnhof Seefeld und dann 20 Minuten Fußweg zum Ausgangspunkt beim Parkplatz P6 Maxhütte.
Alle Verbindungen in Echtzeit sind im Routenplaner zu finden.