Genussvolle Akklimatisation auf einem gut angelegten Höhensteig zwischen ca. 2600 m und 2850 m Höhe. Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit auf drei beeindruckenden Venter Hütten. Am nächsten Tag lockt ein 3000er Gipfel ohne wesentliche Schwierigkeiten. Gut markierte Steige.
ROUTE
2. Tag: Vernagthütte – Mittlere Guslarspitze – Hochjochhospiz – Vent
Wir steigen zunächst am bekannten Hüttenweg ab. Die Beschilderung „Guslarspitzen“ weist uns hinunter zum Gletscherbach und nach der Brücke rechtshaltend im weiten Becken aufwärts. Wir wenden uns nun links und durchschreiten in Kehren ein Moränengelände ins Weite Kar. Nach Überwindung des steilen Schutthanges zur Einsattelung zwischen Hinterer und Mittlerer Guslarspitze (3128 m) gehen wir leicht ansteigend nach Osten auf das schöne Gipfelkreuz zu. Ein grandioser Rundblick öffnet sich auf Hintereisferner, Weißkugel, im Westen das Brandenburgerhaus, Fluchtkogel, im Norden Vernagtferner und Wildspitze! Unser nächstes Ziel ist das Hochjochhospiz. Einige Meter zurück, steigt man links über viel Blockgestein in eine Senke ab (Achtung auf Markierungen). Am weiteren Abstieg bestaunen wir die Abbrüche des Kesselwandferners und treffen dann auf die Abzweigung „Deloretteweg“ zum Brandenburgerhaus. Über grasdurchsetzte Hänge abwärts, an der nächsten Abzweigung zur Vernagthütte vorbei, zeigt sich nach einigen Kehren das Hochjochhospiz (2412 m). Gerne kehren wir hier zu einer Jause ein.
Der Abstieg erfolgt durch das Rofental hoch über der Ache zu den Rofenhöfen (2014 m). Der abschließende Wegabschnitt nach Vent beginnt spannend über die Hängebrücke. Vorbei am alten Gipfelkreuz der Wildspitze, an interessanten Steinskulpturen und am steinzeitlichen Jägerlager erreichen wir die Bushaltestelle „Hotel
Similaun“.
Einkehren und Übernachten:
Vernagthütte (T +43 (0)664/141 21 19, www.wieshof.at/vernagt), Breslauer Hütte, Hochjochhospitz, Gastbetriebe in Vent