Archäologischer Rundwanderweg Obergurgl
Am 19. September 1991 machten Wanderer eine Entdeckung von ungeheurer Bedeutung. Der Mann vom Tisenjoch („Ötzi“) „erblickte“ nach 5.300 Jahren neuerlich das Licht der Welt.
Aber weit mehr noch hat er uns die Augen geöffnet. Die mit diesem Fund einsetzende archäologische Forschung zeigte nämlich, dass die Geschichte der Besiedlung des inneren Ötztales rund um Obergurgl noch wesentlich weiter zurückreicht. Zahlreiche archäologische Fundorte im Naturpark Ötztal insbesondere in der Umgebung von Obergurgl zeugen heute von der einzigartigen Besiedelungsgeschichte des Ötztales. Dreisprachige (dt./engl./it.) Kupferstelen weisen auf naturkundliche und kulturhistorische Besonderheiten im Gebiet hin. Dieses System wird sukzessive ausgebaut.
Wegverlauf: Von Obergurgl Richtung "Zirben Alm" und zum Naturdenkmal Obergurgler Zirbenwald (Stele 1) – hinunter zur Brücke und bergauf zur Örtlichkeit Beilstein (Stele 2) – nun steiler hinauf zur restaurierten Küppele-Almhütte (Stele 3) – weiter aufsteigend zum höchsten Punkt der Rundwanderung auf 2.550m unterhalb des Lehnerkars. Entlang des Weges talauswärts Richtung Seeplatte, vorbei an der Einfriedung Haglen (Stele 4) bis zur Abzweigung am Sohm hinunter Richtung Obergurgl (Stele 5) – in Serpentinen hinab nach Obergurgl und über die Pirchhütter Achbrücke (Stele 6) zurück nach Obergurgl.