Sehr abwechslungsreich verläuft die Strecke in unverfälschter Gebirgslandschaft: Steige, Pfade, präparierter Weg am Gletscher, leichte Passagen im Fels. Von der Hildesheimer zur Hochstubaihütte abschnittsweise schwarzer Weg. Im Frühsommer mögliche Altschneereste. Diese unterschiedlichen Landschaftsstufen verlangen Trittsicherheit und hochalpine Erfahrung.
ROUTE
2. Tag: Hildesheimer Hütte – Hochstubaihütte
Wir verlassen zeitig die Hütte und steigen am markierten Steig über einen Felsrücken zum Beginn des Gaiskarferners und der Ratrak-Spur folgend hinauf zum Restaurant Jochdohle im Stubaier Gletschergebiet. Über den spaltenfreien Windacher Ferner hinunter helfen uns Orientierungspunkte wie Liftstützen oder die Ratrak-Spur. Anschließend wechseln wir ins steinige Gelände und nach einem kurzen Abstieg durch Fels (Versicherungen) markieren Steinmandln den weiteren Verlauf. Unterhalb des „Fräulaskofels“ erwarten uns kurze, ausgesetzte Stellen, am weiteren Bergpfad geht es hinab ins beschauliche Warenkar, ca. 2550 m. Unsere Abzweigung zur Hochstubaihütte knapp unterhalb des Seekarsees (2655 m) erreichen wir nach etwa einstündiger Wanderung über Grashänge. Wir genießen die Stille am Seeufer bevor wir zur nächsten Geländestufe (Notunterstandshütte, 2874 m) aufbrechen. Der Steig führt über Gesteinsblöcke und Platten (Altschneereste möglich) und in einigen Kehren über
einen Hang steil bergauf zum Beginn der kunstvoll geschichteten Stufen, als Himmelsleiter bekannt (Seilsicherungen). Kurzer Zustieg ab der Grathöhe zur Hochstubaihütte (3174 m).
Einkehren und Übernachten:
Hildesheimer Hütte (T +43 (0)5254/2300, www.dav-hildesheim.de), Hochstubaihütte (T +43 (0)720/920 305, www.hochstubaihuette.at), Siegerlandhütte, Kleblealm