Die beiden Täler bieten ein reiches Angebot an Naturthemen: Gesteine (Kalkgestein aus dem südlichen Schneeberger Zug im Urgestein), Blumenvielfalt, Gaisberg- Rotmoos- und Wasserfallgletscher sowie das Naturdenkmal Obergurgler Zirbenwald. Gut begehbare Steige ohne Schwierigkeiten.
ROUTE
Obergurgl – Gaisbergtal – Mutrücken – Rotmoostal – Obergurgl
Ausgangspunkt: Haltestelle „Zentrum“ in Obergurgl (1907 m). Wir spazieren am Hotel Edelweiss & Gurgl vorbei, halten uns links zur Gaisbergstraße und steigen die Wiesenhänge aufwärts bis zum Eingang ins Gaisbergtal (ausreichend gelbe Beschilderung). Wir wechseln in die Stille eines Hochtales, begleitet vom Gaisbergbach. Am
Wegesrand erfreut uns eine bunte Vielfalt an Alpenblumen, hin und wieder hört man die Pfiffe der Murmeltiere. Die nächste Weggabelung weist uns auf zwei Möglichkeiten hin – unser Ziel ist der Mutrücken (2556 m), weitere 1 ½ Stunden. Zur Stempelstelle verlängert sich die Gehzeit um 1 Stunde. In vielen Kehren windet sich der Pfad steiler bergwärts auf den Mutrücken, ein langgezogener Kamm zwischen Bergstation „Hohe Mut“ und Kirchenkogel. Mulden
und Buckel prägen dieses sanfte Gelände. Unten Gaisberg- und Rotmoostal, darüber Gletscher und Gipfel: ein Bild, das immer wieder bezaubert. Wir gehen kurz den ausgetretenen Wegspuren Richtung Hohe Mut (2653 m) nach und zweigen am Weg Nr. 29 ab, am Hang absteigend in Richtung Schönwieshütte (2266 m). Ruhig breitet sich unten das Rotmoostal aus.
Die letzte Wegetappe führt abwärts durch Beerenheide in das Naturdenkmal Obergurgler Zirbenwald mit seinen jahrhundertealten Zirben. Doch vieles mehr ist zu bestaunen: Rotmooswasserfall, das Hochmoor mit leuchtendem
Wollgras, Feuchtgebiete sowie informative Stationen entlang des Weges. An der David´s Hütte angelangt, nehmen wir den Weg über die Wiesen nach Obergurgl zur Bushaltestelle.
Einkehren: Hohe Mut, Schönwieshütte, Gastbetriebe in Obergurgl