Tiroler Festspiele Erl Winter - Eventkalender - kultur.tirol
Opern und klassische Musik im Tiroler Festspielhaus Erl
13.12.2020 bis 06.01.2021

Tiroler Festspiele Erl Winter

Zwei Opern von Gaetano Donizetti und Pietro Mascagni, sakrale und weltliche Musik prägen die Tiroler Festspiele Erl Winter vom 13.12.2020 bis 06.01.2021.

Kategorie

Konzerte & Festivals

Datum

13.12.2019 - 06.01.2020 11:00 - 23:55 Uhr

Veranstaltungsort

Passionsspielhaus Erl
Mühlgraben 56
6343 Erl

Beschreibung

Bei der Winterausgabe der Tiroler Festspiele Erl erklingen Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium, Gaetano Donizettis „Don Pasquale“ sowie Orchester- und Kammermusik aus verschiedenen Epochen.

Kontaktdaten

Tiroler Festspiele Erl
Festspielhaus
Mühlgraben 56a
6343 Erl
Tel. +43.5373.8100020

karten@tiroler-festspiele.at
www.tiroler-festspiele.at


Programm

13.12.2020 11:00 Uhr
J.S. Bach: Das Weihnachtsoratorium (I–IV)

Eine wunderbare Tradition – für Erl, Tirol und mittlerweile auch für viele Menschen weit über die Landesgrenzen hinaus – und eine einzigartige Einstimmung auf das Weihnachtsfest am 3. Advent im Festspielhaus. Die musikalische Leitung des Weihnachtsoratoriums wird hierbei wieder der Dirigent Roland Böer übernehmen. Als Konzertdirigent leitete dieser die Filarmonica della Scala, das London Symphony Orchestra, das Oslo Philharmonic Orchestra, von 2002 bis 2008 war er Kapellmeister der Oper Frankfurt und seit dieser Spielzeit ist er 1. Gastdirigent des Michailowski-Theaters in St. Petersburg. Aufgeführt werden alle sechs Teile des Oratoriums.

TICKETS derzeit nur per Telefon unter +43.5373.8100020 und E-Mail an 
karten@tiroler-festspiele.at erhältlich.

26.12.2020 18:00 Uhr 
30.12.2020 18:00 Uhr
04.01.2021 18: Uhr
Pietro Mascagni L’amico Fritz

Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl
Musikalische Leitung Francesco Lanzilotta
Regie Ute M. Engelhardt
Bühne Sonja Füsti
Kostüme Henriette Hübschmann
Fritz Gerard Schneider
Suzel Simona Mihai
Beppe Nina Tarandek
David Domen Križaj
Caterina Reilly Nelson
Federico Carlos Andrés Cárdenas García
Henezo Giovanni Battista Parodi

„Wer glaubt, Meisterwerke bahnen sich mit der Zeit von selbst ihren Weg ins kollektive Gedächtnis der Nachwelt, um dort letztendlich ihre verdiente Würdigung zu erfahren, der irrt. Das Vergessenwerden ist wohl die bitterste Form von Rezeption, die einem Kunstwerk widerfahren kann. Von den vielen Beispielen in der Musikgeschichte besitzt gerade die italienische Oper ein besonders tragisches Schicksal: jenes von Pietro Mascagnis idyllischem Meisterwerk ‚L’amico Fritz‘. Dieses übersehene Kleinod strahlt voll reicher Klangfarben und birgt nahezu unentdeckt Italiens schönste musikalische Perlen.“
Lukas Sölkner

TICKETS derzeit nur per Telefon unter +43.5373.8100020 und E-Mail an 
karten@tiroler-festspiele.at erhältlich.

27.12.2020 18:00 Uhr 
02.01.2021 18:00 Uhr
05.01.2021 18: Uhr
Gaetano Donizetti Don Pasquale

Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl
Musikalische Leitung James Hendry
Regie Caterina Panti Liberovici
Bühne Sergio Mariotti
Kostüme Raphaela Rose
Don Pasquale (27. Dez.) Simon Bailey
Don Pasquale (2. & 5. Jan.) Donato di Stefano
Norina Simone Osborne
Ernesto Francisco Brito
Dottor Malatesta Liviu Holender
Notar Nicolas Legoux
Dramaturgie Deborah Einspieler
Licht Frank Keller

Unübersehbar sind Donizettis Referenzen an Carlo Goldonis Figuren der Commedia dell’arte – vier Figuren, die menschliches Miteinander karikieren: Dem alternden Don Pasquale, eine echte Pantalone-Figur, schrullig und unverheiratet, geht das Geld über alles. Eine Frau hätte er im letzten Frühling seiner Gefühle trotzdem gern an seiner Seite. Daneben können Ernesto und Norina aus Geldnot nicht zusammenkommen und sind auf die Hilfe von Pasquales Vertrautem Doktor Malatesta angewiesen, der als Ideengeber und Spielmacher seine Intrigen strickt. Turbulente Ensembles und Gefühlsausbrüche werden auf der Bühne von einem Herrenchor flankiert, bis Don Pasquale schließlich einsam zurückbleibt. Vom Egoismus kuriert, belächelt er, Falstaff nicht unähnlich, mit guter Miene das böse Spiel der Jüngeren. 

Gemeinsam mit Giovanni Ruffini arbeitete Gaetano Donizetti in größter Zeitnot und in einem mitunter schwierigen Prozess am Textbuch des Don Pasquale. Während sich der Librettist auf die Glanzzeit der Opera buffa berufen und an alten Mustern und Formen festhalten wollte, drängte der Komponist nach Neuerungen und vollzieht mit diesem Werk den Wandel von der klassischen musikalischen Form zu einer neuartigen Buffa, deren Personen sich überaus glaubwürdig begegnen.

TICKETS derzeit nur per Telefon unter +43.5373.8100020 und E-Mail an 
karten@tiroler-festspiele.at erhältlich.

28.12.2020 15:00 Uhr
Familienkonzert

Die Tiroler Festspiele Erl und die Universität Mozarteum Salzburg entwickeln innovatives Musiktheater, das Kinderherzen höher schlagen und ein Publikum von 8 bis 108 Jahren gleichermaßen staunen lässt. Visuell ansprechende und kindgerechte Produktionen, klassische Musik für Auge und Ohr, liebevoll arrangiert und dargeboten von talentierten jungen Künstler*innen. 

TICKETS derzeit nur per Telefon unter +43.5373.8100020 und E-Mail an 
karten@tiroler-festspiele.at erhältlich.

29.12.2020 18:00 Uhr 
Musicbanda Franui Mischmasch

In dem Programm „Mischmasch“, das auch „Kraut und Rüben“ oder „Wirrwarr“ heißen könnte, öffnet die in Erl gern gesehene Musicbanda aus Osttirol ihr ganz persönliches Liederbuch aus den Alpen. Was dabei herauskommen wird, ob die Musiker zur Messe läuten oder lieber gleich ins Wirtshaus marschieren, ob sie auf ihren Instrumenten frohlocken oder schluchzen und ob sie wieder einen ihrer prominenten Bühnenpartner mitbringen oder nicht, das alles ist schwer zu sagen. Sicher ist, dass zu Herzen gehend gesungen und gespielt wird, dass der eine oder andere Schubert dabei ist und dass auf alle Fälle ein Trauermarsch geblasen wird.

TICKETS derzeit nur per Telefon unter +43.5373.8100020 und E-Mail an 
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31.12.2020 18:00 Uhr 
Silvesterkonzert

„EIN WALZER MUSS ES SEIN“ – MIT LEO FALL BESCHWINGT INS NEUE JAHR
Nur zwei Jahre, nachdem sich Franz Lehár mit seiner „Lustigen Witwe“ an die Spitze der Operettenkomponisten katapultiert hatte, startete der nur drei Jahre jüngere, im mährischen Olmütz geborene Leo Fall im Jahre 1907 mit gleich zwei gefeierten Operetten eine Karriere, die auf ihrem Höhepunkt der seines Konkurrenten in nichts nachstand. Dabei gaben gleich seine ersten beiden Erfolgsstücke – „Der fidele Bauer“ und „Die Dollarprinzessin“ – jene Spannweite zwischen rührseligem Volksstück und satirischer Salonkomödie vor, die für das weitere Schaffen Falls prägend bleiben sollten. Vor allem mit der ersteren Richtung setzte er den weltläufigen, großstädtischen Operetten von Franz Lehár, Emmerich Kálmán oder Paul Abraham eine eigene, unverwechselbare Alternative entgegen. Und statt wie seine Kollegen im breiten Orchesterklang zu schwelgen oder in flotten Rhythmen aus der Neuen Welt zu swingen, setzte Fall ganz auf einen ziselierten, durchsichtigen Orchesterklang, mit dessen Hilfe der feine ironische Witz – ganz im Sinne des Erfinders der Operette, Jacques Offenbach – vom Text in die Musik sickert: Da lacht die Klarinette, schnalzen die Violinen, kichert das Piccolo. Und obwohl Falls Operetten an ganz unterschiedliche Schauplätze – von Thessalien („Der liebe Augustin“) über Paris („Madame Pompadour“) bis nach Istanbul („Die Rose von Stambul“) – entführen, bleibt der Komponist musikalisch seiner Wahlheimat Wien eng verbunden.

Dem Wiener Walzer verschaffte er dank seines Einfallsreichtums und seiner kompositorischen Meisterschaft eine letzte große Blüte. Drum heißt es auch am Bosporus: „Ein Walzer muss es sein“!

Ulrich Lenz

TICKETS derzeit nur per Telefon unter +43.5373.8100020 und E-Mail an 
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01.01.2021 11:00 Uhr 
Neujahrskonzert

Die Tiroler Festspiele Erl begehen den musikalischen Auftakt zum neuen Jahr mit Liedern von Francesco Paolo Tosti, der als Zeitgenosse Giacomo Puccinis neben zahlreichen Kunstliedern auch viele berühmte neapolitanische Volksweisen geschrieben hat. Tosti war bereits zu Lebzeiten ein anerkannter und geschätzter Sänger, Pianist und Komponist – und ein sehr guter Freund von Enrico Caruso, für den er zahlreiche Lieder schrieb.

TICKETS derzeit nur per Telefon unter +43.5373.8100020 und E-Mail an 
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03.01.2021 15:00 Uhr 
Franz Hackls Winterreise
Mit diesem extra für die Tiroler Festspiele konzipierten Projekt liefert der Schwazer Komponist und Jazztrompeter Franz Hackl, Gründer und Leiter des angesehenen Outreach-Festivals, nach 20-jähriger Pause das vierte Auftragswerk für die Tiroler Festspiel Erl ab. Stets an seiner Seite ist dabei Dietmar Küblböck, Soloposaunist der Wiener Philharmoniker und im Orchester der Wiener Staatsoper, ein renommierter Solist mit Lehrtätigkeit u.a. an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Beide pflegen nach wie vor eine intensive Zusammenarbeit, der Kombination ihrer beiden musikalischen Welten haben wir die Gestaltung dieses Abends zu verdanken, in dessen Mittelpunkt der argentinische Jazzpianist Leo Genovese steht. Er gilt als weltbester Vertreter seiner Generation und spielt erst seit Anfang 2020 im Duett mit Franz Hackl.

TICKETS derzeit nur per Telefon unter +43.5373.8100020 und E-Mail an 
karten@tiroler-festspiele.at erhältlich.

06.01.2021 11:00 Uhr 
Abschlusskonzert

CAMILLE SAINT-SAËNS
2. Klavierkonzert in g-Moll op. 22

SERGEI PROKOFJEW
Cinderella-Suite

Die Neue Züricher Zeitung attestierte ihrem herausragend virtuosen Spiel voller Konzentration, Imaginationskraft und Fantasie eine aus all diesen Merkmalen resultierende „Poesie der Interpretation“. In kaum einem Werk der Musikgeschichte kann Pianistin Claire Huangci eben diese so wunderbar und facettenreich zum Ausdruck bringen wie in Camille Saint-Saëns’ 2. Klavierkonzert in g-Moll op. 22.

TICKETS derzeit nur per Telefon unter +43.5373.8100020 und E-Mail an 
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