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Großvaters Spuren

Aktualisiert am 25.04.2022 in Magazin, Fotos: Anna Aicher

Um 1913 wanderte Viktor Danzer durchs Ötztal und hielt die Natur und den Alltag der Einheimischen mit seiner Kamera fest. Mehr als 100 Jahre später hat seine Enkelin Gudrun Danzer die Fotografien wiederentdeckt und besucht mit ihrer Schwester die Orte, an denen die Fotos entstanden. Und lernt ihren Großvater so neu kennen. 

Das Fundstück: Im Museum sind die historischen Fotos aus dem Jahr 1913 fein säuberlich in Papier verpackt – und sind als digitaler Bildspaziergang erlebbar.Das Fundstück: Im Museum sind die historischen Fotos aus dem Jahr 1913 fein säuberlich in Papier verpackt – und sind als digitaler Bildspaziergang erlebbar.

Der Regen wird wieder etwas stärker, aber Gudrun Danzer muss noch näher ran. Nass ist sie ja eh schon. Denn an der Stelle, wo der Wasserfall am meisten Tropfen in die Luft wirbelt, befindet sich auch eine Plattform, die einem erlaubt, das Naturwunder total nah zu erleben. Gudrun schreitet die Stufen runter, ihre Schwester Ute bleibt lieber oben stehen. „Na, das ist mir zu windig.“ Aber Gudrun muss sich das jetzt näher anschauen. Genau wie ihr Großvater Viktor, der vor mehr als 100 Jahren schon versucht hat, die Faszination des Stuibenfalls mit seinem Fotoapparat einzufangen. Was hat er gesehen? Wie hat er sich gefühlt? Der Wasserfall und die Berge drum herum haben sich seitdem kaum verändert, die Welt umso mehr.

Im Jahr 1913 oder 1914 reiste der Grazer Viktor Danzer ins Ötztal und fotografierte, was ihm bemerkens- und bewahrenswert vorkam. Kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs gehörte Tirol noch der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn an, die meisten Menschen blieben ihr Leben lang im Radius ihres Heimatortes, und nur wenige konnten es sich leisten, ihre Sichtweise und Erinnerungen mithilfe eines Fotoapparats zu speichern. Die meisten Landschaftsbilder und Porträts wurden damals von professionellen Fotografen gemacht. Umso erstaunlicher ist der Blick von Viktor Danzer, einem der ersten Amateurfotografen, der durchs Ötztal reiste: Er fing den Alltag ein, die Bauern bei der Ernte, die Bergsteiger beim Gottesdienst in Vent, aber auch die Naturschönheiten wie den Stuibenfall in Umhausen.

Im Frühjahr 2021 wühlt sich Gudrun Danzer durch den Keller einer Grazer Vorstadtvilla. Nach dem Tod ihrer Mutter räumt sie in dem Haus auf, in dem sie mit ihren Schwestern, den Eltern und der Großmutter aufwuchs. Gekauft von ihrem Großvater Viktor Danzer in den 1920er-Jahren, als er von Saaz in Böhmen nach Graz übersiedelte. 1953 verstarb der Großvater, Gudrun lernte ihn nie kennen, aber dass er ein Hobbyfotograf war, das weiß sie doch. In einer Kunstzeitschrift findet sie fein säuberlich einsortiert Schwarz-Weiß-Fotografien eines Ötztaltrips.

Der Zufallsfund ist der Beginn einer Zeitreise: Im Sommer 2021 machen sich Gudrun und ihre Schwester Ute Danzer-Grabetz mit dem Zug auf den Weg ins Ötztal. Wie Viktor damals? Möglicherweise war Danzer 1913 als Sommerfrischler unterwegs. Ein Städter, der auf dem Land Erholung suchte? Als Erbe eines Hopfenhandels gehörte er dem wohlhabenden Bürgertum an und konnte sich derartige Reisen durchaus leisten. Die Schwestern wollen die Orte besuchen, die ihr Großvater damals knipste. Was hat ihn daran fasziniert? Wie hat sich das Ötztal seitdem verändert? Wer war Viktor Danzer eigentlich?

Wo bist du, Großvater? Im Jahr 2021 besuchte die Kunsthistorikerin Gudrun Danzer zum ersten Mal das ÖtztalWo bist du, Großvater? Im Jahr 2021 besuchte die Kunsthistorikerin Gudrun Danzer zum ersten Mal das Ötztal

Im Archiv

Gudrun Danzer ist Kunsthistorikerin, und für sie war klar: Die Bilder dürfen nicht im Keller verstauben. „Ich wollte sie der Öffentlichkeit zugänglich machen“, sagt sie. Deshalb schenkte sie die Aufnahmen den Ötztaler Museen, auf deren Website sie als digitaler Bilderspaziergang zu erleben sind. Die 37 Originale werden im Archiv des Heimatmuseums aufbewahrt – sorgfältig verpackt in weiße Papiertüten. Edith Hessenberger, Leiterin der Ötztaler Museen, reicht Gudrun Danzer weiße Handschuhe, um die Fotos beim Auspacken nicht zu beschädigen. „Wie hat Viktor wohl damals fotografiert?“, fragt Ute. „War er mit einer riesigen Kamera mit Stativ unterwegs?“ Gut möglich. Die Glasnegative, die auch im Keller gefunden wurden, passen eher zu einem größeren Apparat. Aber seit dem Ende des 19. Jahrhunderts gab es auch schon handlichere, sogenannte „Boxkameras“, die die Amateurfotografie revolutionierten.

Das Archiv: Das Ötztaler Heimatmuseum, in dessen Gedächtnisspeicher die Fotos aufbewahrt werden, besteht aus mehreren alten Höfen.Das Archiv: Das Ötztaler Heimatmuseum, in dessen Gedächtnisspeicher die Fotos aufbewahrt werden, besteht aus mehreren alten Höfen.

Der liebe Alltag: Viktor Danzers Blick auf das Ötztal und seine Bewohner ist vor allem deshalb besonders, weil er sich für die einfachen Menschen und deren Leben interessierte.Der liebe Alltag: Viktor Danzers Blick auf das Ötztal und seine Bewohner ist vor allem deshalb besonders, weil er sich für die einfachen Menschen und deren Leben interessierte.

Auf dem Weg nach oben

Einer, der die Motive auf den alten Fotos schnell Orten im Ötztal zuordnen kann, ist der pensionierte Lehrer Walter Falkner aus Niederthai, der ehrenamtlich für das Museum arbeitet. Er verortet die Bilder in Umhausen, Niederthai, Längenfeld und Vent und ist der ideale Guide für die Spurensuche durchs Ötztal.

„Mei, schön.“ Gudrun holt ihr Handy raus und fotografiert das Hotel Kleon im Vorbeigehen. Der alte, geschwungene Schriftzug macht sich in der idyllischen Umgebung besonders gut. Gut, dass das Fotografieren so schnell geht, schon ist das Mobiltelefon wieder in der Tasche verschwunden. Gudrun reibt sich die Hände. So kalt, und das im Sommer. Im Bergsteigerdorf Vent auf 1.895 Metern Seehöhe weiß man eben nie so genau, wann das Wetter umschlägt. Viktor Danzer hätte sich so einen Komfort wahrscheinlich nur wünschen können.

Gudrun öffnet vorsichtig die Tür der Jakobuskirche und lugt hinein. Ute und sie rutschen in die hinterste Reihe, um die Abendmesse nicht zu stören. Eine besondere Herzlichkeit und Gastfreundschaft machen sich breit. Beim Verlassen der Kirche folgen nicht nur neugierige Blicke der Einheimischen, sondern interessierte Gespräche. „Ja, 1913 ist einige Zeit her, aber schön haben wir es noch immer bei uns“, sagt die Kirchenhelferin. Der lockere Umgang, das sofortige Duzen, das Willkommenfühlen. Das dürfte auch Viktor gefallen haben.

Viktors Bilder erlauben einen Blick in eine Zeit, in der sich der Tourismus langsam in Tirol etablierte. Auch dank der Bemühungen von Pfarrer Franz Senn, der die ersten Gäste in seinem Pfarrhof in Vent beherbergte. Senn war erfahrener Bergsteiger, Mitbegründer des Alpenvereins und forderte in einem Schreiben von 1870 auch andere Pfarrer auf, Reisenden Unterschlupf zu gewähren. Gasthäuser gab es damals in so kleinen Orten noch nicht und somit waren die Pfarrhöfe Vorläufer der touristischen Infrastruktur. Aus dem „Gasthaus zum Curaten“ in Vent, das Senn führte, wurde das heutige „Hotel Kleon“. 

Die neue Ötztaler Straße sorgte für Aufschwung, und in der Zeit von 1900 bis 1909 nahm der Fremdenverkehr zu. Vent wurde zur ersten Bergführerstation des Ötztales. Senns Nachfolger Johann Georg Thöni setzte sich sogar dafür ein, dass die Sonntagsmesse zweimal gelesen wurde: Durch die Frühmessen um vier oder fünf Uhr morgens konnten die Venter Bergführer auch sonntags mit den Gästen die Bergtouren gehen. Was für ein Service. 

Viktor Danzer machte mit seiner Kamera ein Gruppenfoto der Bergsteiger vor der Jakobuskirche in Vent. Was haben sie nach diesem Abschiedsfoto auf dem Berg erlebt? Und wie hat sich das Bergsteigerdorf seitdem verändert? Um diese Frage zu beantworten, hilft es, wie Viktor Danzer am Rande von Vent ein paar Höhenmeter den Berg hinaufzusteigen. Vom Hang aus hat man einen guten Blick über das Dorf. Mittlerweile spitzt der Kirchturm nicht mehr ganz so frei hervor, denn einige Bauten kamen hinzu. Nach mehr als hundert Jahren ist der Blick auf Vent ein etwas anderer, aber genauso schön.

Die Ahnenforscherinnen: Aus Graz und Wien reisen die Danzer-Schwestern mit dem Zug ins Ötztal – vielleicht auf einer ähnlichen Route wie ihr Großvater?Die Ahnenforscherinnen: Aus Graz und Wien reisen die Danzer-Schwestern mit dem Zug ins Ötztal – vielleicht auf einer ähnlichen Route wie ihr Großvater?

Der Guide: Gudrun Danzer mit Walter Falkner, der zwanzig Jahre als Volksschullehrer in Niederthai gearbeitet hat und die Geschichte des Tals so gut kennt wie kaum ein Zweiter.Der Guide: Gudrun Danzer mit Walter Falkner, der zwanzig Jahre als Volksschullehrer in Niederthai gearbeitet hat und die Geschichte des Tals so gut kennt wie kaum ein Zweiter.

Neues Niederthai

Gudrun hatte nur ein unscharfes Bild von ihrem Großvater. Im Grazer Haus fand sie eine Insektensammlung, eine Bibliothek voller Klassiker und seine Fotoalben. „Er dürfte ein gebildeter Mensch gewesen sein“, sagt sie, „sowohl was Literatur als auch Naturwissenschaften anbelangt.“ Vielleicht hat ihn die fremde, einfache Lebensweise der Ötztaler fasziniert. In Niederthai fotografierte er Scheunen, die Bauern bei der Holzarbeit, die Bäuerinnen beim Wäschewaschen im Brunnen. 

Auch heute rattert das Mühlrad leise vor sich hin und nimmt die Energie des Baches auf, der parallel zur Hauptstraße fließt. Ein stiller Zeitzeuge, der noch ein ganz anderes Niederthai erlebt hat. Walter Falkner geht ein paar wenige Meter weiter und bleibt vor einem Apartmentkomplex stehen, dahinter befindet sich das „Haus der Vereine“. „Bis 2011 stand hier ein alter Bauernhof des Weilers Sennhof dicht am Steilhang.“

1913 fotografierte Viktor genau an der Stelle eine Scheune, die zu dem zentralen Hof gehörte, um den sich 17 weitere Höfe ansiedelten. Ein Modell, das im Ötztal häufiger zu finden war. So entstand ein gemeinschaftliches Miteinander, man hat zusammen gekocht und Werkzeug und Fuhrwerke getauscht. Sharing-Modelle, wie sie sich heute wieder etablieren. Aber im Lauf der Zeit wichen Höfe den Neubauten, alte Möbel wurden aussortiert und entsorgt. Mit dem Einzug des Tourismus wollten die Bauern dem Standard der Städter gerecht werden – „um nicht als Hinterwäldler zu gelten“, sagt Edith Hessenberger. In Niederthai, so schätzt Walter Falkner, gingen 80 Prozent der alten Bausubstanz verloren. Aber er sieht auch die Vorteile des Fortschritts: „Die bäuerliche Struktur war ärmlich, die Familien lebten sehr bescheiden.“

Mit dem Ausbau des Straßennetzes in den 1960er-Jahren wurde Niederthai an die Außenwelt angebunden. Die Menschen hatten mehr Freiheit in der Berufswahl, weil sie zur Arbeit pendeln konnten – und die Fremdenzimmer sorgten für mehr Wohlstand.

Ötztal

Das Gedächtnis eines Tales

Die Ötztaler Museen bestehen aus dem Gedächtnisspeicher, wo den Besucher in einem Gebäude aus dem 15. Jahrhundert eine Bibliothek und das Archiv erwarten – hier sitzt auch das Forschungs- und Kurationsteam. Das Turmmuseum zeigt Kunstwerke aus der 5.000 Objekte umfassenden „Sammlung Jäger“ – von mittelalterlichen Artefakten über Landschaftsmalerei bis zu moderner Kunst. Und das Heimatund Freilichtmuseum veranschaulicht den gesellschaftlichen Wandel im Bergbauerndorf. Auf www.oetztalermuseen.at/bilderspaziergang/ kann man Viktor Danzers Fotografien einsehen.

Mehr Informationen für Besucher:

Ötztaler Museen
Lehn 23b
6444 Längenfeld
+43.664.910.2321
info@oetztalermuseen.at

Die Romantik der Erosion

Lautes Rauschen ist schon von Weitem zu hören, das Wasser staubt, beziehungsweise „stuibt“ zu allen Seiten. Vom Parkplatz in Umhausen dauert es gerade einmal eineinhalb Stunden, zum Stuibenfall zu gelangen und dann an der Seite hinaufzuwandern. Von unten bietet sich Gudrun und Ute jener Blick, den auch Viktor Danzer im Jahr 1913 festhielt. Die Begeisterung für dieses Motiv kann Gudrun auch heute noch nachvollziehen: „Unglaublich!“

159 Meter stürzt der Horlachbach in die Tiefe. Damit ist der Stuibenfall der größte Wasserfall Tirols – ein Naturspektakel, das viele Besucher anzieht. Mit Beginn des Tourismus wurde der Wasserfall zum beliebten Motiv zahlreicher Künstler, die ihn aus allen möglichen Perspektiven gezeichnet, fotografiert und gefilmt haben. Heute lässt man Drohnen hochfliegen, 1913 baute Viktor Danzer seine Kamera auf wie die Maler ihre Staffeleien.

Die Faszination für das immer gleiche Motiv, meint Edith Hessenberger, liegt daran, dass sich der Blick auf die Berge in der Romantik des 19. Jahrhunderts verändert hat. Das Hochgebirge habe den Menschen lange Zeit Angst gemacht. Die Felsen, die Naturgewalten wie Lawinen und das unstete Wetter waren eine lebensbedrohliche Umgebung, was auch die Verbreitung von Mythen und Sagen begünstigte „Das änderte sich mit dem Einsetzen des Alpinismus.“ Durch neue Technologien und Lebensweisen wurden die Berge langsam zu einem Raum, den man entdecken und genießen konnte – das galt natürlich vor allem für „bürgerliche Schichten“. Für Menschen wie Viktor Danzer. 

Im Jahr 1886 wurde ein erster Steig am Stuibenfall errichtet, der durch felsiges Gelände hinaufführte. Aber es blieb ein riskantes Unterfangen. 2015 wurde ein Besucher von einem Stein erschlagen. Deshalb wurde eine Metalltreppe errichtet, die nicht allen Menschen gefällt. Gudrun holt ihr Handy raus und macht ein Foto. „Toll. Auch ich kann den Wasserfall raufsteigen“, sagt Ute. Doch irgendwie stört das Metallgerüst im Bild. Die Nach- und Vorteile der Moderne auf einen Blick. Bereits in den 1970er-Jahren wurde oberhalb des Stuibenfalls ein Teil des Wassers abgeleitet, um Elektrizität zu gewinnen. Seitdem stürzen nur noch zwei Drittel der ursprünglichen Wassermenge in die Tiefe. „Unglaublich. Der Großvater sah den Stuibenfall also noch imposanter“, sagt Ute.

Das Naturwunder: Tirols größter Wasserfall fasziniert die Menschen seit Jahrhunderten – und wurde unzählige Male gemalt, gefilmt und fotografiert. Die beliebteste Perspektive wählte auch Viktor Danzer 1913 und fing den Stuibenfall in seiner ganzen Pracht ein.Das Naturwunder: Tirols größter Wasserfall fasziniert die Menschen seit Jahrhunderten – und wurde unzählige Male gemalt, gefilmt und fotografiert. Die beliebteste Perspektive wählte auch Viktor Danzer 1913 und fing den Stuibenfall in seiner ganzen Pracht ein.

Der Fortschritt: Als Viktor Danzer den Stuibenfall fotografierte, gab es noch keine Stahltreppen, über die Touristen dem Wasserfall ganz sicher ganz nah kommen.Der Fortschritt: Als Viktor Danzer den Stuibenfall fotografierte, gab es noch keine Stahltreppen, über die Touristen dem Wasserfall ganz sicher ganz nah kommen.

So viel hat sich verändert, und doch bleibt die Faszination für die Berge. Viktor Danzer fand das Ötztal anders vor als seine Enkelinnen – und doch fühlen sich diese ihrem Großvater durch die Reise stärker verbunden. Was Viktor wohl für ein Mensch war? Welche Kamera er benutzte? Für Gudrun und Ute bleiben viele Fragen unbeantwortet. Aber Viktor hat seinen Enkelinnen etwas Bleibendes hinterlassen. Nicht nur Bilder, sondern ein Stück Geschichte, das nun nicht mehr vom Fotografen selbst, sondern von seinen Nachkommen und allen Museumsbesuchern wertgeschätzt wird.

Im Jahr 2021 machen wir Unmengen von Fotos, die schnell auf Instagram hochgeladen und, so scheint es, genauso schnell wieder vergessen werden. Vielleicht sollte man sich beim Blick auf den Auslöser öfter fragen, was wohl die Menschen in 100 Jahren, unsere Enkelinnen und Enkel, von diesem Bild und unserer Zeit denken werden.

Sandra Langmann wurde schon früh in Wanderschuhe gesteckt. Sie ist mitten in den steirischen Weinbergen aufgewachsen. Heute wohnt sie in einer Stadtwohnung in München – und ist so oft es geht mit dem Rad oder dem Snowboard in den Tiroler Bergen.

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